Refugium - Verein für Hinterbliebene nach Suizid - Forum

"Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet."

Christian Morgenstern

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Roswitha joachim.kohnke@t-online.de 05 Feb 2012 12:31
Liebe Bella, ich glaube die Frage stellen sich wohl alle, die zurückbleiben.Ich weiß nicht, ob mein Mann an uns gedacht hat. Vielleicht ja, vielleicht konnte er es auch nicht - weil er dann nicht hätte gehen können. Manche haben dann den sogenannten Tunnelblick, sie können dann nur noch an ihr Leid denken und daran, wie sie es beenden können. Vielleicht haben sie aber auch an uns gedacht und wollten, dass wir ihr Leid nicht länger ertragen müssen - uns nicht länger zur Last fallen. Bei meinem Mann wäre beides möglich.
Aber erst einmal mein aufrichtiges Mitgefühl zum Tod Deines Vaters. Ob es hilfreich ist, an den Ort zu gehen, wo er von Euch gegangen ist weiß ich nicht. Ich war seit mehr als 13 Monaten nicht mehr an dem Ort, wo mein Mann verstorben ist.
Dir wünsche ich erst einmal ganz viel Kraft und habe Geduld mit Dir auf diesem langen und steinigen Weg
Bella vredenisabel@yahoo.de 03 Feb 2012 10:57
Hallo zusammen....

Seit nun einiger Zeit verfolge ich dieses Forum hier. Schon oft habe ich überlegt mich hier zu verewigen. Heute schaffe ich es..

Ich bin mit 22 Jahren die älteste Tochter von 3 Kindern meiner Eltern. Am 22.März.2011 hat mein Vater sich das Leben genommen, in dem er von einem Berg in meiner Stadt gesprungen ist. Er hatte Depressionen. Ich bin ein Papa Kind gewesen und sein Verlust macht mir sehr zu schaffen.
Ich durfte ihn mir nicht anschauen, ich wollte ihm noch Tschüss sagen. Der Staatsanwalt und der Bestatter (beides Freunde meiner Eltern), haben es mir verboten- sie meinten ich würde das Bild niemals mehr aus meinem Kopf kriegen.
Seit dem plagen mich große Schuldgefühle, da ich das Gefühl habe, ich hätte ihn alleine gelassen. – Er war immer für mich da.
Nachts träume ich davon, wie ich auf dem Felsvorsprung stehe und hinunter schaue… oder ich schaue auf meinen Vater hinab, während er in der Rechtsmedizin liegt.
Das beeinträchtigt mich sehr in meinem Alltag.
Habt ihr euch mit den Suizidtatorten eurer Verstorbenen auseinander gesetzt? Ich habe das Gefühl, dass mich das erst alles loslässt, wenn ich auch selbst da oben stehe… oder ich ein Foto von meinem Vater aus der Rechtsmedizin sehe.
Hat euch die direkte Konfrontation geholfen?
Was mich auch sehr beschäftigt ist, dass meine Mutter seit dem Tod meines Vaters komplett anders ist, wird sie irgendwann in die Normalität zurück finden???
Wie kann ich ihr helfen?
Das Problem ist, dass sie Ärztin ist und jegliche Hilfe von anderen Ärzten ablehnt, da sie meint sie würde es auch so schaffen.
Da bin ich mir aber nicht so sicher.
Meine mittlere Schwester (20Jahre) redet seit dem Tod auch nur noch mit ihrem Freund und mir.
Ich habe totale Angst, dass jetzt meine komplette Familie durch diese Sache auseinander bricht. Den einzigen denen es ansatzweise gut geht, sind meine kleinste Schwester und ich!
Mein Vater hat sich einen Tag vor ihrem Geburtstag umgebracht.  
Heute habe ich meinen ersten Termin bei einer Psychologin, wegen meiner Panikattacken, hoffentlich hilft das…


@ Dan  ich habe mir einige deiner Beiträge in diesem Forum durchgelesen und ich wollte mal fragen, ob du mir beschreiben kannst, wie das so ist, wenn man in einem sogenannten „Tunnel“ ist. Ich weiß ja nicht, ob du depressiv warst/bist?
Die Frage die mich am meisten beschäftigt, die mir zwar schon von den verschiedensten Psychologen beantwortet worden ist, ist: Denkt der Mensch nicht an die Familie, wenn er so etwas tut?
Mein Vater muss da ca. 40min hochgeklettert sein. Ich frage mich immer und immer wieder, „hat er nicht an uns gedacht“????

Bella*
Amanda sunfri@gmx.ch 03 Feb 2012 10:08
Ein lieber Kollege hat sich diese Woche das Leben genommen. Er ist gesprungen. Er fragte Ende November noch, ob er uns mal besuchen dürfte. (Keine Hinweise, dass es ihm schlecht gehen würde....). Wir wollten im Januar einen Termin abmachen. Vor Weihnachten liess er sich wegen Depressionen in eine Klinik einweisen. Zum Treffen kam es nicht mehr. Ich fühle mich leer, traurig und irgendwie schuldig und habe das Gefühl, als Kollegen versagt zu haben, resp. die Zeichen nicht erkannt und zuwenig gemacht zu haben.
Wie schwer muss man leiden, damit man sich (und seiner Familie) so etwas antut ?
Liebe Grüsse und allen ganz viel Kraft
claudia nt2710@web.de 02 Feb 2012 22:18
Mein Exmann der Vater meine Kinder hat sich 2010 sas Leben genommen, weil ich ihm das liebste was er hatte genommen hatte, seine Familie und seine Kinder..das ist jetzt fast 20 Jahre her. Er hatte nie mehr eine Beziehung und hat mich immer für sein Unglück verantwortlich gemacht. Seit seinem Tod vergeht kein Tag an dem ich mir keine Vorwürfe mache und über seinen Tod weine .. Ich fühl mich so schuldig.
hrryrry gegeegee@kjbvif.com 28 Jan 2012 09:08
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Franzi kirsche.derkirschkern@o2online.de 26 Jan 2012 23:55
Es ist schon einige Jahre her, dass mein Bruder sich das Leben genommen hat, aber noch heute spüre ich den Schmerz und sehe ihn an dem verhalten meiner Eltern. Bald ist sein Todestag. Vor diesem tag habe ich immer Angst, auch weil ich in diesem Jahr so alt werde, wie er war, als er von uns ging. Heute denke ich besonders an ihn und möchte ihm meine Liebe schicken.
Roswitha joachim.kohnke@t-online.de 22 Jan 2012 00:01
LIeber Matthias - ich wünsche Dir von Herzen, dass Du Deinen Freund noch finden kannst - und dass er noch lebt.
Matthias torquato79@hotmail.com 17 Jan 2012 22:39
Hallo liebe Teilnehmer

Gestern erhielt ich von einem Freund ein sms, worin er seinen baldigen Suizid ankündigte. Leider habe ich das sms erst Stunden später gelesen und gedacht, ich hätte noch Zeit, um mit ihm persönlich zu reden. Am abend war ich an seiner Adresse, habe mehrmals geläutet und dann durch die verglaste Eingangstür gesehen, dass seine Wohnungstür mit einem Kleber versehen ist. Ich berfürchte, es handelt sich bei diesem um ein Wohnungssiegel, hoffe aber immer noch, dass mein Freund davongekommen ist und vielleicht irgend in einem Spital liegt. Bisher habe ich übers Internet aber keine Auskunftsstelle gefunden, die über die Vorgehensweise der betroffenen Aemter im Falle eines Suizides Auskunft geben und so viel ich weiss geben die Spitäler nicht-Familienmitgliedern auch keine Auskunft darüber, ob jemand bei ihnen in Behandlung ist.
Meine Frage richtet sich deshalb an all diejenigen, die schon Erfahrungen sammeln mussten, wie im Falle eines Suizides üblicherweise vorgegangen wird. Konkret frage ich mich, ob eine Wohnungsversiegelung bedeutet, dass mein Freund tot ist oder ob es vielleicht andere Erklärungen gibt. Mich würde auch generell interessieren, wie ich am Besten vorgehen soll, um herauszufinden, ob mein Freund noch lebt. Er hat sich bisher nicht wieder übers Telefon oder E-Mail gemeldet.

Vielen Dank für die Hilfe

Matthias
silvia teehus@ymail.com 03 Jan 2012 11:56
AM 10.FEB. WÜRDEN WIR UNS GERNE TREFFEN ZUM GEMEINSAMMEN DISKUTIEREN IM REST.TURM UM 19.00 IHN LANGENTHAL IHR SEIT ALLE HERZLICH WILKOMMEN.
VIEL KRAFT FÜR ALLE SILVIA
nina janinaschuetze@web.de 03 Jan 2012 01:27
Hallo. Ich bin 15 und Ich habe vor jahren meinen vater verloren ich war immer seine prinzessin und trotzdem sprang er von einer bruecke und lies mich alleine.
Seid dem rutsche ich von einer depression in die naechste. Ich war schon ina psychatrie wegen starker suizidalitaet. Ich bin jetzt ein jahr raus aber es wird wieder immer schlimmer. Ich kann nicht wieder ine klinik weil ich ina 10 ten klasse bin und vorallem weil meine mutter als ich da war die hoelle durchlebt hat. Sie hat nurnoch mich und meinen bruder. Ihr bruder ist bei einem autounfall gestorben und der buder von meiem papa hat sich erhangen. Ich kann nicht mehr.. ich kann ihr das nicht auchnoch antun...
SILVIA teehus@ymail.com 31 Dec 2011 16:40
ICH MÖCHTE ALLEN EIN GUETES NEUES JAHR WÜNSCHE VIEL LICHT UND KRAFT FÜR ALLE ES IST EIN SCHICKSAL DAS UNS STÄRKT UND ANDERS MACHT WIR DENKEN IHN DIESEN TAGEN BESONDERS AN ALLE VON UNS IHN LIEBE SILVIA

http://www.silviaschweizer.com/aktuelles/
Roswitha joachim.kohnke@t-online.de 18 Dec 2011 11:40
LIebe Mili, liebe Michaela,
ja es ist unbegreiflich und der Schmerz dauert lange an. Bei meinem Mann wird es am 21.12. ein Jahr, seit er gegangen ist. Es ist in diesem Jahr anders - bewußter. Letztes Weihnachten stand ich total unter Schock und in diesem Jahr ist es mir besonders in diesen Tagen vor WEihnachten täglich bewußt, was ich verloren habe. Ständig ist mir in Erinnerung, was ich vor einem Jahr getan habe und mir kommen immer seine letzten Worte in Erinnerung.
Ich wünsche Euch ganz viel Kraft und Gottes Beistand für die nächsten Tage und Wochen
Mili mileivi@windowslive.com 16 Dec 2011 22:00
Habe auch mein Mann durch Suizid verloren, es ist sehr traurig und ich sehe alle schwarz für mich,am liebsten würde ich selber auch gehen,aber ich weises wie weh es macht. am Euch alle viel Kraft und Gott ist immer mit uns.
Michaela mi-lady@gmx.de 16 Dec 2011 18:01
Fast 6 Monate ist es nun her, seit dem mein Mann nicht mehr bei mir ist. Und täglich, stündlich, minütlich beschäftigen mich die gleichen Fragen "Warum?Warum?"
Für mich ist seine Entscheidung gehen zu wollen, immer noch unbegreiflich...für mich schien alles perfekt,wir waren wie Seelenverwandte, nicht nur Ehepartner, sondern auch beste Freunde. Für unseren Freundeskreis das Traumpaar schlechthin, wir hatten eine tolle, sehr harmonische Beziehung, konnten uns unseren Traum vom Haus erfüllen, er hatte einen angesehenen, guten Job, in dem er aufging. Wir waren die perfekte "kleine" Familie...bis seine Mutter starb...er konnte ihren Tod einfach nicht akzeptieren, sie nicht loslassen. Ich versuchte ihn immer wieder aufzufangen, ihm Halt zu geben, ihm verständlich zu machen, das der Tod einfach zum Leben dazugehört, doch er wollte es nicht wahrhaben!
Nach mehreren Up and downs kam dann die Diagnose "schwere Deppression", er wurde medikamentös eingestellt und war in therapeutischer Behandlung, doch nichts schien ihm zu helfen. Er veränderte sich, sein ganzes Wesen...was ist nur aus dem Mann geworden, den ich kennen-und liebengelernt hatte???
Zuletzt hat er sich freiwillig in eine Klinik einweisen lassen, er sah in nichts mehr einen Sinn, fühlte sich überflüssig, ihm fehlte jegliche Motivation, Energie und Freude an den schönen Dingen des Lebens...er konnte diese innere Qual, die er verspürte einfach nicht mehr länger ertragen...
Heute sag ich mir, nicht mein Mann hat sich das Leben genommen, die Deppression hat ihm das Leben genommen!
Und ich frage mich, was kann ein Mensch alles ertragen, was muss er aushalten, um solch einen tiefen Schmerz zu überwinden...doch muss ich es, ob ich will oder nicht!

Ich wünsche Allen ganz viel Kraft, Zuversicht und Optimismus!
Tine Christin.S@gmx.at 13 Dec 2011 16:14
Hallo meine name ist Tine ich habe in den letzen 2 jahren einiges mitgemacht obwohl ich erst 19 bin...
Im November 2009 starb von meinen besten freund die mutter, die für mich wie eine zweite mama war... 2 Wochen darauf starb ein guter freund von mir an drogentod... ca 3 monate darauf starb meine oma an altersschwäche und genau 2 wochen darauf mein opa an leukemie...
2010 war dan erst mal ruhe, aber die hielt nicht lange an...
Im märz 2011 namm sich dan schließlich mein onkel plötzlich das leben, unsere gesamte familie zerbrach... danach versuchten alle wider zu einander zu finden doch es gelang uns nicht wirklich. Am 3.09.2011 nam sich meine cousine und gleichzeitig beste freundin das leben....
Meine welt zerbrach.
Nun ist es ein bisschen mehr als 3 monate her und ich versteh es noch immer nicht... keiner hat einen abschiedsbrief hinterlassen und konnte uns sagen WARUM????
Ich flüchte mich in die NICHT reale welt und hoffe das ich irgendwan wieder vorausschauen kann...
Ich will von niemanden mitleid, ich muss nur darüber sprechen damit ich irgendwie wider ins reale leben finde....
Simon garfunkel@bluewin.ch 12 Dec 2011 15:19
Is it really true, am I really beginning to forget you?

Is it because I do not want to remember? Because the pain is just to overwhelming? Something that started as a dream, can that really end in a nightmare?

It is quite a while ago when I and your beautiful little daughter saw you last. And now when you come in the night, to tell me that it was not my fault, like many other nights before, your face starts getting blurry....

And I am still wondering, why you decided to go... And how in earth am I supposed to explain our little daughter?
Emma hell-mett@gmx.de 11 Dec 2011 21:18
Hallo,
ich bin nicht wirklich eine Hinterbliebene nach Suizid. Oder vielleicht doch: mein Mann hat war auch stiller Alkoholiker und trank sich langsam zu Tode. Die letzten Monate seines Lebens habe ich versucht, ihn zu Arztbesuchen zu bewegen, jedoch stiess ich auf unerbittlichen Widerstand - das erinnert mich an Dagmars Beitrag. Als er dann endlich zum Hausarzt ging, log er mich an wegen der Befunde, erfand Therapien (Diät gegen die "Luft" im Bauch - die Luft war Wasser ...). Letztlich war es zu spät und er starb bei seinem ersten Krankenhausaufenthalt. Erst danach fand ich sein Depot an leeren Fläschchen, das er zuhause angelegt hatte, als er die leergetrunkenen Flaschen nicht mehr entsorgen konnte. Ich fiel aus allen Wolken, denn ich habe ihn nie trinken sehen außer Bier am abend. Er hinterläßt zwei Kinder und mich und manchmal hasse ich ihn dafür, auch wenn ich ihn vermisse wie blöd. In meinen Augen hat er sich umgebracht. Langsam, aber stetig. Danke, das ich mich hier einmal mitteilen konnte!
Michaela
dagmar graf dagmar.graf@gmx.de 03 Dec 2011 19:40
Am 13.10.11 nahm sich mein Mann das Leben.Er war "stiller Alkoholiker", ein Pegeltrinker, der ein bestimmtes Level an Alkohol brauchte, um den Tag überstehen zu können.Viele Jahre konnte er es erfolgreich vor uns allen vertuschen.Wir haben 4 Kinder .2 leibliche Söhne und zwei Adoptivtöchter.Die Jüngste ist 9 Jahre alt........
Vor zwei Jahren fand ich per Zufall -gut versteckt zwischen Unterlagen,den Arztbericht seines Krankenhausaufenthaltes.Ich brach fast zusammen, als ich die Seiten las.Seine Leberwerte waren horrend gamma-gt lag bei 870 !!!! Ich versuchte durch lange Gespräche mit ihm herauszubekommen, warum er Alkoholiker geworden ist. Wir haben so tolle Kinder,ein schönes Zuhause und wir, als Paar,gingen sehr respektvoll mit uns um.Mein Mann stritt jeglichen Alkoholmissbrauch ab und schob seinen schlechten Zustand auf ein Herzleiden.Erst als ich im Auto " Flachmänner" fand, gab er es zu.Ich bat ihn inständig eine Entziehungskur zu machen.Ich würde ihn nicht im Stich lassen und natürlich weiterhin zu ihm stehen! Doch er wollte in keine Klinik, er würde es auch ohne Hilfe schaffen.
Doch es wurde immer schlimmer. Keiner der Familie konnte ihm helfen und den Ärzten ging er tunlichst aus dem Weg.
Nach wie vor hatten wir ein freundschaftliches Verhältnis und er konnte die Kinder sehen, wann immer er wollte.
Im Februar hatte ich einen Herzinfarkt und im Juni eine schwere Gehirnblutung .....Ich hätte ihn soo dringend gebraucht!Am 13.10. fand mein Sohn ihn in der Badewanne....tot...Er hatte sich mit einem Teppichmesser tiefe Schnittwunden im Arm zugefügt.
Was zurück blieb?
Ein schwer traumatisierter Sohn.
Ein Berg von Schulden, da er sich Anfang des Jahres 3 Lebensversicherungen vorzeitig ausbezahlen ließ und letztes Jahr 6 mal in den Urlaub geflogen war.
Mein Haus werde ich nun verlieren,meine Jüngste wird somit nochmal einen Verlust erleiden , Umzug, neue Schule, weg von ihren Freundinnen...ec...
Ich konnte bisher noch nicht trauern.In mir ist so eine grenzenlose Leere....Wut..Verzweiflung...WARUM???? Warum war ihm der Alkohol wichtiger, als seine Familie????
Ich bin am Ende...doch meine Kids brauchen mich.Da ich nicht mehr arbeitsfähig bin (Gehirnblutung mit bleibenden Schäden), werden wir nun zum Sozialfall..Ich verstehe die Welt nicht mehr.......
Dagmar
Michaela mi-lady@gmx.de 03 Dec 2011 16:03
Bin durch Zufall eben auf diese Seite gestossen und bin erschrocken darüber, wievielen Menschen es momentan genauso geht wie mir, denn man denkt ja immer, nur man selbst befindet sich in so einer Situation und kein Mensch kann nachempfinden, wie es einem zur zeit geht!!!
Mein Mann hat sich im Juni diesen Jahres das Leben genommen, ich werde nie vergessen, wie ich mich fühlte, als die Kripo vor meiner Tür stand...ohnmächtig, hilflos, geschockt, total überfordert...ich konnte und wollte das nicht wahrhaben, ich sagte immer nur: "nicht mein Mann, nicht mein Mann!!!"
Erst viele Wochen später habe ich realisiert was eigentlich passiert ist, davor habe ich nur funktioniert. Man kann nicht glauben, das die Welt sich weiterdreht, das es wieder ein Morgen gibt und die Sonne wieder scheint, man ist fassungslos, das dass Leben einfach weitergeht, als ob nichts geschehen wäre, für mich ist in der schwersten Phase meines Lebens die Zeit stehen geblieben!!!
Jetzt, nach 5 Monaten, sehe ich etwas optimistischer und positiver in die Zukunft...auch wenn ich den ganzen Tag am liebsten weinend und im Bett liegend verbringen würde, es würde mir meinen Mann nicht mehr zurückbringen und ich weiß, das er mir die nötige Kraft gibt um das alles durchzustehen!!!
Ein Neues Leben kann ich nicht beginnen, aber jeden Morgen einen neuen Tag...
Ingo Kirchner ingo-kirchner@t-online.de 02 Dec 2011 11:21
Hallo,

Schöne Seite, weiter so wink.gif 

Viele Grüße

Ingo
Gertrud selice03@bluewin.ch 28 Oct 2011 03:32
Wenn in der Nacht die Rosen weinen und unser Herz vor Kummer bricht
möchten wir Dir noch einmal erscheinen und Dir sagen
WIR LIEBEN DICH!
Lorena avrilmatti@rocketmail.com 03 Nov 2011 22:27
Hey,
In letzter Zeit sterben sehr viele personen die ich kenne denen ich aber nicht so nahe stehe ich habe angst nachts einzuschlafen da ich immer albtreume habe die davon handeln das meine eltern einen autounfall machen und beide sterben ich will das nicht ich will auch nicht das meine oma oder mein opa sterben ich kann einfach nicth loslassen was soll ich machen? :'(
Roswitha joachim.kohnke@t-online.de 20 Oct 2011 15:59
Hallo Mark,
hast Du eigentlich gemerkt in welchem Forum Du hier bist. Ich kann mir Dein Darlehensangebot nur mit einem Versehen erklären, denn alles andere wäre mehr als geschmacklos. Hier finden sich Menschen zusammen, die einen Angehörigen oder Freund/ Freundin durch Suizid verloren haben und nach meiner Auffassung ist Dein Beitrag hier völlig deplaziert.
Katrin katrin.filipak@web.de 19 Oct 2011 10:27
Hallo Werner!
Mein beileid. Ich denke das schreiben wird dir helfen. Ich kann von mir aus nur sagen das es hilft, sich mit Leuten auszutauschen die man nicht kennt. Und es fällt jemanden auch viel leichter wenn man sie nicht sieht. Ich denke es wird eine schwere Zeit und man kann auch nicht sagen das es besser wird. Man lernt damit zu leben. Ich wünsche dir alles gute und ganz viel Kraft.
Vince vv@vv.de 15 Oct 2011 03:03
Peter, Du fehlst uns.
Roswitha joachim.kohnke@t-online.de 14 Oct 2011 16:19
Hallo Werner,
mein aufrichtiges Mitgefühl zum Verlust Deines Vaters. Ja es ist eine Krankheit, die dazu geführt hat, dass unsere Lieben diesen Weg gegangen sind. Leider erkennen dass viel zu wenige Menschen an. Sie glauben, wenn man sich nur zusammen reißt, dann wird alles schon wieder. Aber so ist es nicht.
Ich wünsche Dir erst einmal viel Kraft für die nächsten Wochen.
werner steffen.heppner@gmx.de 13 Oct 2011 23:29
hallo, ob es mir hilft zu schreiben weis ich nicht , will zu aller erst euch allen mein beileid aussprechen ,... ich bin 22 jahre alt und habe letztes jahr am 15.07.2011 meinen geliebten papa verloren , durch suizid erhängt im badezimmer ,... er lebte getrennt von meine schweter meiner mutter und mir in einem nachbar ort, er war eine beliebte peroson mit viel freunden ein fürsorglicher vater ein freund für jeden... ich schreibe um noch immer nach antworten zu fassen!! Er war bis zu letzt alleinstehend und selbständiger bauzeichner... arbeitete zuhause,..ohne großen kontakt zu menschen ( unter der woche) .. wochenends traf er sich seit 30 jahren mit seinen drei besten freunden in der stadt zum quatschen und essen.. ich mach es kurz könnte soo viel gutes über ihn sagen ,.. ich versteh das einfach nicht wie man so aus dem leben gehen kann , wie man sich 2 wochen vor seinem tot sein grab auf seinem wunschfriedhof anschauen kann , wie man seinem sohn 4 tage vor seinem tode in die augen sehen kann und nach verabschiedung sagt " bis bald " wenn er wusste er hatte mich das letzte mal gesehen ,.. er hat mich und meine schweter sehr geliebt das hatte er nach der trennung von meiner mutter über 20 jahre bewiesen !! ich hab auch das gefühl das es bei ihm an tabletten gelegen haben muss ,.. er war liebender biertrinker hatte durch seine einsamkeit ( trotz vielen freunden einer riesen famile und mir meiner schweter) den ganzen tag über bier getrunken will nicht sagen er war alkohliker doch er lies sich helfen ging zum arzt bekahm tabletten für alkoholentzug die man eigentlich nur stationärbekommen dürfte ,..er bekahm sie 8 wochen viel zu lange ,...dann von einem auf den anderen tag ( sag man an den belegen ) keine mehr ,..2 wochen später war er tot ,.. er ist von der alkohol sucht in die tabletten sucht gefallen ... KEINER HATTE Irgendetwas gemerkt " er war ein stolzer mann konnte das nicht zu geben und drüber reden auch nicht zu uns kindern mad.gif  !! es gibt sicher unendlich viele gründe aber ich mach ihm keine vorwürfe , ich bin manchmal sogar schon im glauben das es für ihn am besten war für "Ihn" denn wie schlimm muss es einem menschen gehen der so etwas macht wie sehr musste er leiden ,..doch wieso können soviele menschen nicht darüber reden ES IST EINE KRANKHEIT verdammt man muss nur reden!! euch allen viel kraft
steffen steffen.heppner@gmx.de 13 Oct 2011 23:11
hallo
Roswitha joachim.kohnke@t-online.de 07 Oct 2011 08:54
Liebe Sabrina,
es tut weh zu lesen, wie schlimm Du leidest. Ja, Depressionen sind eine sehr schlimme Sache. Und das Gefühl ständig im Sumpf zu stecken und keinen Ausweg mehr zu sehen, macht einen kaputt. Das Du keinen Sinn mehr in Deinem Leben siehst, macht mich sehr traurig, denn auch nach langer Depression gibt es wieder Lichtblicke und es kann sich wandeln. Was Du über Deine Familie schreibst, macht mich nachdenklich. Glaubst Du wirklich, dass Dein Tod für sie besser wäre, als Dein Leid zu ertragen? Ich kann im Fall meines Mannes nur sagen, dass es schlimm war, sein Leid anzusehen, aber ich hätte es gerne noch weiter ertragen, trotz aller Schwere. Vielleicht ist dies egoistisch von mir, weil ich ihn gerne noch bei mir hätte und vielleicht ist es auch nur ein Ausdruck der Ohnmacht und Hilflosigkeit. Hast Du denn mit Deiner Familie über Deine Gedanken zu Suizid gesprochen - und wenn ja, was sagen Sie dazu. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie Dir sagen würden, dass Dein Tod für Sie eine Erleichterung wäre. Ich würde Dir gerne etwas anderes schreiben, aber ich weiß wohl, dass man jemanden, der sich zu einem Suizid entschieden hat - nicht halten kann. So ist es leider!
Denk noch einmal darüber nach, denn ein Suizid ist entgültig und es gibt kein zurück mehr. Und ich glaube nicht, dass Du wirklich sterben willst - Du willst nur so nicht mehr weiter leben.
Roswitha joachim.kohnke@t-online.de 07 Oct 2011 08:43
Liebe Gertrud,
danke für das schöne Gebet- die Bitte an Gott. Es ist so treffend.
Sabrina sabrinahoffmann3@t-online.de 07 Oct 2011 08:19
Bin auf eure Seite gestossen und sehr traurig über eure Postings ... ich selbst möchte nicht mehr leben , kann nicht mehr , sehe keinen Sinn mehr am Leben und an mir , die Krankheit Deppression begleitet mich seit mittlerweile 29 Jahren mit Unterbrechungen . Schicksalschläge , Ängste , 2 Suizide als Kind , Einsamkeit(trotz Familie) Schuldgefühle , Verlustängste usw ... machen mich unfähig zu agieren , zu leben wie gesunde Menschen es tun :-( ich weiss das ich mit einem Suizid meiner Familie schlimmes antuen würde, aber das was sie jetzt seit 2 Jahren in meiner akutesten und schlimmsten nicht mehr Leben können Phase durchmachen , ist das Grauen für sie und ich bin sicher das es ihnen besser gehen würde , wenn dieser Horror ein Ende hat . Bitte vergebt dennen die keine Kraft mehr hatten , jeder Tag ist furchtbar für uns , die seelischen Schmerzen sind schlimmer als jede andere Krankheit , gefangen sein in seinen Gedanken , unfähig zu lachen , keine Freude verspüren ,keine sozialen Kontakte , Ängste haben die einem den Atem nehmen , nicht am aktiven Leben mehr teilhaben zu können und nur noch hoffen endlich in Frieden gehen zu dürfen :-( Wir wollen nicht sterben um zu betrafen , sondern sterben um das nicht mehr aushalten zu müssen . Ich wünsche euch alles Gute *Sabrina*
Katrin katrin.filipak@web.de 06 Oct 2011 08:38
Hallo ich heiße katrin und bin 22 Jahre alt. Mein Freund mit dem ich zusammen gelebt habe hat sich am 13.08 vor einen Zug gelegt und es nicht überlebt.Ich komme einfach nicht mehr zurecht. Ich habe panische angst wenn es dunkel ist, denke immer er kommt. Tags über verdrenge ich den gedanken das er Tot ist und stell mir immer vor er sei im Urlaub. Ich kann es nicht verstehen warum? Er hat mir an dem Tag noch ein Antrag gemacht, am nächsten tag sollten wir unser Neue Wohnung unterschreiben und ein guten Job hatte er auch. Er ist extra aus polen zu mir gezogen und jetzt haben seine Eltern ihn tot abgeholt. Ich habe kein grab und weiß auch nicht wo ich trauern soll. Gehe deshalb ständig in die Kirche.
Gertrud selice03@bluewin.ch 29 Sep 2011 20:58
Mein verletztes Vertrauen
bringe ich Dir,
meine Zweifel,
die mich quälen.
Schutz und Geborgenheit
suche ich
und finde sie nicht.
Bist Du da, Gott?
Bist Du wirklich da?
Gib Dich zu erkennen.
Umarme mich,
damit ich weiter gehen kann.
Roswitha joachim.kohnke@t-online.de 05 Sep 2011 19:32
Liebe Nathalie,
erst einmal mein aufrichtiges Mitgefühl zum Tod Deines Mannes. Wie schlecht Du Dich fühlst, kann ich nur erahnen, gerade wo Du auch noch die Verantwortung für Euer Baby hast. Ich weiß nicht was ich Dir tröstliches schreiben könnte, in Deiner Situation. Alle gut gemeinten Ratschläge wie "Du musst stark sein für Euer Kind" klingen zwar vernünftig aber eigentlich banal angesichts dessen, wie es Dir gerade geht. Es ist wie wenn man in ein tiefes Loch fällt. Man ist wütend, traurig , verzweifelt - alles zusammen. Und all diese Gefühle sind berechtigt. Die ersten Monate sind sehr schwer ohne den geliebten Menschen und kaum auszuhalten. Ich habe einfach irgendwie funktioniert und dies hat mir beim Weiterleben geholfen.
In der Anfangszeit war ich wie ein Zombie, manchmal ohne Gefühl und wie automatisiert. Es hat Monate gedauert, bis ich trauern konnte, anfangs war ich nur geschockt. Ich bin noch in einem anderen Forum und dort, liest Du all dies, was ich Dir beschrieben habe von den meisten. Wenn Du magst schau einfach dort mal rein. Es gibt einen sehr guten Austausch und mir hat es wirklich geholfen
www.agus-selbsthilfe.de
Erst einmal wünsche ich Dir viel Kraft und halte einfach irgendwie durch.
Ein herzlicher Gruß von Rosi
nathalie henskes nathalina@gmx.at 05 Sep 2011 08:54
hallo hab die seite gerade gefunden
der vater meiner tochter die jetzt 8 monate ist hat sich vor einem monat im gemeinsamen urlaub das leben genommen und seit dehm geht es steil bergab mit mir ich komm einfach nicht damit zurecht und kann u will es nicht wahrhaben ich brauch echt hilfe schon allein meiner tochter zu liebe
daher dachte ich mir das es sicher gut tut mit leuten zu reden die änliches durchmachen
lg nathalie
Roswitha joachim.kohnke@t-online.de 04 Sep 2011 10:40
Liebe Any,
erst einmal mein aufrichtiges Mitgefühl zum Tod Deines Mannes.Dass es Dir nicht gut geht mag nicht verwundern und ich denke, ihr sollte Euch therapeutische HIlfe holen, auch und gerade für Deine Töchter. Die Schuldfrage stellen sich wohl alle, die solch einen Verlust zu betrauern haben. Aber es war die Entscheidung Deines Mannes und er kam in dieser Welt und mit seinen Problemen wohl nicht zurecht, sonst hätte er nicht diesen Weg gewählt. Klar fragt man sich immer, ob man es hätte verhindern können, aber wenn bei Menschen die Suizid begehen wollen der Entschluss einmal feststeht, sind sie meist nicht mehr davon abzuhalten.
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft
Alles LIebe von Rosi
Any watsolls@hotmail.de 04 Sep 2011 06:15
hallo , mein Mann hat sich vor 1,5 Jahren , nach Trennung, das Leben genommen. Ich habe 2 Kinder 13 und 20. Da meine Tochter jetzt leider durch einige ihrer Abschlussprüfungen gefallen ist, bin ich wieder in ein tiefes Loch gefallen, da ich denke, das das alles mit dem Suizid ihres Vaters zusammenhängt.Mir geht es nicht gut und ich gebe mir die Schuld dafür. Wer hat ähnliche Erfahrungen?
Roswitha joachim.kohnke@t-online.de 30 Aug 2011 17:26
Liebe Anna,
all die Gefühle die Du beschreibst kenne ich auch. Auch ich glaube manchmal immer noch, dass mein Mann gleich wieder kommt. Auch bei mir war es so, dass ich die ersten Tage nur geweint habe, dann ab der Beerdigung war ich wie eingefroren - ganz starr. Erst nach fast 4 Monaten kam die ganze Trauer so langsam bei mir an und der ganze Schmerz. Heute, nach mehr als 8 Monaten, ist es immer noch ein Wechselbad der Gefühle. Mal bin ich tieftraurig, mal wütend, dann stürze ich mich in die Arbeit und verdränge alles und an manchen Tagen fühle ich mich auch zufrieden. Dies sind zwar nur wenige Momente, aber sie sind ab und zu da. Es wird eine ganze Weile dauern und ich glaube man wird so ein Erlebnis nie vergessen können. Aber ich hoffe immer darauf, dass wir irgendwann unser Leben wieder leben können, denn dies hätten unsere Liebsten so gewollt. Mein Mann und Dein Vater auch. Keiner der so gegangen ist, wollte seine Angehörgigen leiden sehen. Sie kamen einfach in dieser Welt nicht mehr zurecht und ihre Sorgen, ihre Depressionen oder was auch immer der Grund für ihren Weggang war haben sie so leiden lassen, dass sie lieber gegangen sind. Der Schmerz, den sie uns zufügen war ihnen nicht bewusst. Sie wollten auch sicher nicht wirklich sterben, sondern nur so nicht mehr weiterleben.
Ein lieber Gruß
von Rosi
Anna Numb91@web.de 30 Aug 2011 13:40
Hallo Rosi,
für mich ist trotzdem alles noch irreal,auch wenn ich ihn gesehen habe.
Ich habe in meinem Herzen immer noch das Gefühl,dass er lebt und das er einfach nur für unbestimmte zeit weg ist.
Ich bin so verwirrt,ich kann einfach nicht begreifen,dass ich ab jetzt vaterlos sein soll.Es ging einfach alles viel zu schnell und es frisst sich in mich rein...Ich kann meine trauer nicht mal ausdrücken,ich bin stumpf geworden.Die ersten tage habe ich nur geweint und jetzt geht es nicht mehr,weil ich einfach noch an ihm festhalte.Ich weiß nicht ob ich irgendwann loslassen kann...
Roswitha joachim.kohnke@t-online.de 28 Aug 2011 20:11
Liebe Anna,
mein aufrichtiges Mitgefühl zum Tod deines Vaters. Es sind täglich so viele Menschen, die diesen Weg gehen und es ist so traurig und erschreckend, dass wir ihnen nicht helfen konnten. Mein Mann ist den gleichen Weg am 21.12.2010 gegangen und es ist immer noch irreal und unfassbar. Es ist sicher gut, dass du deinen Vater noch einmal sehen konntest, das lässt dich zumindest glauben, dass er wirklich tot ist. Meinen Mann konnte ich nicht mehr sehen und so erscheint es mir auch nach mehr als 8 Monaten so irreal.
Ein lieber Gruß von Rosi
Anna Numb91@web.de 26 Aug 2011 07:58
Hallo,
ich bin 19 Jahre alt und habe einen bruder und jetzt nur noch meine mutter....mein vater hat sich gestern bei uns im dachboden erhängt als er mit mir alleine im haus war...er hatte nur einen zettel an die tür geklebt,wo drauf stand komm nicht rein lass das die polizei machen....die polizei bestätigte mir das er tot ist und ich durfte ihn ein letztes mal sehen,als die pietät den leichensack leicht geöffnet hat konnte ich sehen dass es wirklich mein papa ist....jetzt weiß ich nicht mehr was ich machen soll ich habe angst zu schlafen,ich kann das licht icht ausmachen und ständig sehe ich das bild wie er da oben hängt....
Anna Numb91@web.de 26 Aug 2011 07:57
Hallo,
ich bin 19 Jahre alt und habe einen bruder und jetzt nur noch meine mutter....mein vater hat sich gestern bei uns im dachboden erhängt als er mit mir alleine im haus war...er hatte nur einen zettel an die tür geklebt,wo drauf stand komm nicht rein lass das die polizei machen....die polizei bestätigte mir das er tot ist und ich durfte ihn ein letztes mal sehen,als die pietät den leichensack leicht geöffnet hat konnte ich sehen dass es wirklich mein papa ist....jetzt weiß ich nicht mehr was ich machen soll ich habe angst zu schlafen,ich kann das licht icht ausmachen und ständig sehe ich das bild wie er da oben hängt....
silvia teehus@ymail.com 22 Aug 2011 13:18
HALLO DORO
ICH HOFFE ES GEHT DIR GUT, JA MANN FRAGT SICH JEDEN TAG WARUM UND DIE WELT DREHT SICH WEITER.ICH HABE MEIN MEDIUM IM INTERNET PER ZUFALL GEFUNDEN ES IST NATÜRLICH IMMER SCHWIRIG FÜR MICH HAT ES GERADE GEPASST.ICH HABE JETZT MEINE AUSBILDUNG AUCH FERTIG UND ARBEITE AUCH ALS MEDIUM MEINE WEB. www.silviaschweizer.com SCHAU DOCH MAL REIN.ICH WÜNSCHE DIR NOCH VIEL KRAFT UND WÜRDE MICH FREUEN VON DIR ZU HÖREN.
doro godonjakub@aol.com 21 Aug 2011 12:37
hallo Silvia,ich habe auch meinen Sohn verloren.Wie hast Du das Medium gefunden? Würde auch gerne tun.Liebe Grüße und viel Kraft. Doro
Sybille Sookie-Snooky@web.de 20 Aug 2011 21:26
Meine langjährige enge Arbeitskollegin hat sich vor einer Woche das Leben genommen. Sie war zwar zuvor bereits wegen Depressionen in Behandlung, aber sie war zuletzt so gut drauf... Jetzt bin ich selbst in ein tiefes schwarzes Loch gefallen und finde alles so sinnlos...
hase t.gantikow@googlemail.com 19 Aug 2011 00:39
Mein Mann hat sich vor zwei Tagen das Leben genommen. Ich bin wie gelähmt und will einfach nur einschlafen und nicht wieder aufwachen. Wir haben einen 32 Jahre alten Sohn. Wir machen uns die größten Vorwürfe. Wir brauchen dringend Hilfe!!!!!!
Roswitha joachim.kohnke@t-online.de 13 Aug 2011 10:57
Liebe Brigitte,
mein aufrichtiges Mitgefühl zum Tod Deines Mannes. Es tut mir so leid, dass auch Du so einen Verlust erleiden musstest und nun diesen schweren Weg vor Dir hast. Mein Mann ist den gleichen Weg am 21.12.2010 gegangen, wir waren mehr als 33 Jahre verheiratet und es tut immer noch so weh und ist unbegreiflich.
Eine stille Umarmung von Rosi aus Deutschland
Roswitha Kohnke joachim.kohnke@t-online.de 12 Aug 2011 16:27
Liebe Gertrud,
ich habe Dir eine Mail geschickt.
Ein lieber Gruß aus Deutschland
von Rosi
mausi bvonzweydorff@t-online.de 10 Aug 2011 16:28
hallo,
mein über alles geliebter sohn hat sich am 31.07. das leben genommen. ich werde damit nicht fertig, denn keiner weiß warum er es gemacht hat. er hat sich bei uns im garten erhängt und ich habe ihn gefunden. wie soll ich ohne ihn weiterleben
marlene marlene.perger@gmx.at 08 Aug 2011 23:40
unser über alles geliebter bruder ist aus dieser welt ich kann das nicht verstehen wie ihr die da auch schreibt ich bin gelähmt
Gertrud selice03@bluewin.ch 07 Aug 2011 21:59
Bitte mein Schutzengel öffne auch für mich die Himmelstüre.
Ich habe keine Kraft mehr, alleine weiter zu leben.
Danke
Me keine@keine.ch 03 Aug 2011 22:02
scheiss krankheiten!! es macht mich wütend und traurig! vermisse euch meine lieben geschwister. denke an euch.
Melanie mmmaymay@gmx.de 01 Aug 2011 13:08
Heute waere mein kleiner Bruder 29 geworden. Uebermorgen vor 2 Jahren am 3. August hat er eine entgueltige entscheidung getroffen. Auf einer 400 m hohen Bruecke. Warum, wieso, weshalb wissen wir immer noch nicht! Er fehlt mir jeden Tag und das wird sich auch nie aendern!!

Nicht die Zeit heilt alle Wunden, man lernt nur damit umzugehen mit der Zeit!
brigitte bstulz@hispeed.ch 01 Aug 2011 09:24
es tut mir leid zu sehen, wieviele andere menschen das leid und den schmerz über den verlust eines geliebten menschen teilen. ich habe kein rezept auf lager, wie man mit tod oder selbstmord umgehen kann. mein mann hat sich vor zwei monaten das leben genommen. am 1. august vor 30 jahren haben wir uns zum ersten mal geküsst. ich weiss nicht, wie ich den heutigen tag durchstehen soll. zum glück habe ich drei liebe kinder, welche mir kraft geben. trotzdem fühle ich mich so allein gelassen. es tut mir gut zu spüren, dass wir in diesem forum alle etwas miteinander verbunden sind.
F. helenavontroia@t-online.de 31 Jul 2011 15:58
Hallo,

im Mai 2008 hat eine Freundin von mir sich das Leben genommen.
Hinterlassen hat sie zwei Briefe. Einen an ihre Mutter und einen an mich.
3 Monate vor der Tat hat sie mir gesagt, dass sie es tun wird und ich hatte sie sehr ernst genommen und wusste nicht genau was ich tun sollte. Ich sagte ihr, dass ich nicht hören will, dass sie sowas sagt, weil ich niemals damit leben kann, wenn sie es wirklich tut. Wir sprachen eine Weile nicht miteinander, aber ich zog eine dritte Person ins Vertrauen, weil ich sie wirklich ernst genommen hatte. Diese Person winkte ab und sagte, dass sie das nie tun wird.
Kurz vor ihrem Suizid telefonierten wird, sie war fröhlich, glücklich, alles hatte sich wieder eingefunden und wir hatten gesprochen, dass es gut für uns war eine Weile nicht zu sprechen. Am Morgen vor ihrer Tat sahen wir uns das letzte Mal. Sprachen ganz normal miteinander. Sie war ausgelassen, glücklich, nichts deutete auf eine schlimme Tat hin. Wir verabschiedeten uns nicht einmal von einander, weil es sich nicht ergeben hatte. Ich dachte ja, dass ich sie eh Montag sehen werde. Abends, als das letzte Lebenszeichen von ihr versandt wurde, hatte ich noch an sie gedacht und wollte sie anrufen, dachte aber, dass es schon zu spät sei und ich morgen in der Früh anrufen würde. Am nächsten Tag bekam ich die Botschaft, dass sie tot sei.
Ich sprach mit der Mutter, die nicht in der selben Stadt lebte, sie bat mich darum mich um alles zu kümmern, was ich tat. Ich sagte allen Bescheid. Alle trauerten. Niemand fragte mich, wie es mir dabei ging, obwohl ich der Mensch war, der ihr am nächsten stand. Jeder blieb bei sich. Warum, weiß ich nicht.
Als ich den Brief las, wusste ich, dass sie wusste, dass sie sterben wird, als wir uns das letzte Mal gesehen hatten.

Nun sind 3 Jahre vergangen und noch heute trage ich diese unendliche Schuld in mir. Ich weiß, dass mich keine Schuld trifft und dass ich es nicht hätte verhindern können, aber diese Schuld frisst sich immer tiefer in die Seele. Ich werde niemals vergessen können, dass ich ihr nicht habe helfen können.

Wenn ich das jetzt so schreibe, denke ich mir wieder, dass ich mich nicht so anstellen sollte, es gibt schlimmeres, anderen geht es schlechter und sowieso bin ich keine Familienangehörige, aber ich poste es doch einfach, vielleicht wäscht es meine Seele ein wenig reiner, weil ich einmal ausformuliere...
gast mausi275@gmx.de 25 Jul 2011 21:46
hallo!
meine mum hat sich nach sich das lebe genommen vor 3 wochen.
kann mir jemand helfen wie ich damit umgehen soll?
Gertrud selice03@bluewin.ch 17 Jul 2011 21:04
Mein lieber Schatz,
heute in drei Wochen wären wir bereits im Tessin in den Ferien.Dort,wo wir schon mit unseren Kindern die Ferien verbrachten.Vor 11 Jahren waren wir das letze mal dort.Nur wir zwei,es war so schön.Dann hast Du Dein Leben ausgelöscht vor Weihnachten.Warum weiss ich bis heute nicht.
Ich bin so traurig.Es tut auch heute noch so unendlich weh...
Warum hast Du mich allein gelassen?
Ich vermisse Dich so sehr!





















Miriam miriam@frisenda-translations.com 15 Jul 2011 15:23
Heute bin ich wieder traurig - das Leben scheint immer wieder seinen Glanz zu verlieren, und doch muss man auch an einem glanzlosen Tag, daran denken, dass wir heute leben und nicht an dem Tag, an dem alles passiert ist. Heute ist nichts mehr zu verhindern. Heute ist ein neuer Anfang, auch wenn der nicht immer so glänzt, wie ich es gern hätte. Ich bin traurig - ich will nicht allein mit unseren Kindern in die Ferien, ich will nicht allein sein. Ja, ich weiss, dass ich auch ohne dich nicht allein bin. Aber manchmal sieht man das nicht so genau, oder? Ich vermisse dich und uns und unsere Familie.
Claudia claudia.derungs@bluewin.ch 08 Jul 2011 08:14
Immer wieder holt es mich ein, wie eine Welle, ohne Vorwarnung, brechen die Gefühle über mich herein - Du fehlst!
Andreas andy@snowland.ch 28 Jun 2011 20:17
ich finde auch, das solche Zeilen nicht in diesen und überhaupt in kein Forum gehören.
Sandra sandra.zwahlen66@gmail.com 22 Jun 2011 05:18
Ich bin entsetzt was diese Birgit da geschrieben hat,hallo das ist eine Seite für MENSCHEN die jemand durch suizid verloren haben und sich trost und hilfe suchen.Also bitte lasst doch so kommentare
Michael Thode Michael-Thode1@web.de 16 Jun 2011 20:55
Wenn ich das lese was diese Frau schreibt : Ich könnte weinen , Wie sehr Sie das Kind geliebt hat und doch wußte Sie genau wieso und warum ! Sie wurde mit Worten gemoppt und das wußte Ihre Oma , Oma war und ist immer ein Schutzschild gewesen , jetzt ist Sie bei Oma . Schlaf gut kleine Tina wir wachen über Dich .
Louis gamp@yahoo.com 10 Jun 2011 18:45
Meine liebe Frau

Es sind nun mehrere Monate her! Ein Ehekrach mit einer Auszeit sind dem vorangegangen. Du hast die Kinder perfekt organisiert, damit Du Zeit für Dich hast. Meine Arbeitskollegen, die ebenfalls zu spät kamen! Oh Gott, wie ich Dich hasse für Deine Tat, mich liessest deinen Kindern zu sagen, Du wärst gegangen, aus eigenem Wille. Deiner besten Freundin Alpträume für Monate eingebrannt und uns, deiner so geliebten Familie, die Konsequenzen tragen liessest!

Verurteile nicht, was Du nicht verstehst! Ich bin nicht böse auf Dich, aber auf Diese Krankheit!
lily cordis13@bluewin.ch 06 Jun 2011 21:28
Hallo,

Vor bald drei Wochen hat sich mein Bruder das Leben genommen. Es war der dritte Versuch, er war psychisch krank. Ich habe immer gewusst, damit rechnen müssen, dass mein Bruder sich einmal das Leben nehmen könnte. In den letzten Jahren ging es ihm gut. Doch die Traurigkeit verschwand nie ganz aus seinen Augen.

Vor neun Jahren hat sich der Vater meines ersten Kindes das Leben genommen. Zum Glück war ich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr mit ihm zusammen. Wir hatten jedoch ein sehr gutes, freundschaftliches Verhältnis...

Vor 20 Jahren hat sich mein Vater das Leben genommen, ich war damals knapp zwölf.

Kann mir jemand sagen, was ich nun noch denken soll? Hört das nie auf? Werden sich meine Kinder auch einmal das Leben nehmen?

Bevor das mit meinem Bruder passierte, war ich richtig glücklich, einen lieben Mann, drei Kinder, ich dachte, endlich bist du über den Berg, die traurigen Erlebnisse gehören der Vergangenheit an. Jetzt ist deine Zeit, du kannst genau so normal leben wie andere, mit kleinen Freuden und Nöten.

Auch jetzt noch habe ich absolut schöne Momente, doch die Grundstimmung ist traurig. Weshalb ich zum dritten Mal? Ich frage mich, ob ich wieder so positiv werde, so lebensfroh, denn das wäre mein Natürel. Ich frage mich, ob das Vertrauen ins Leben nun für immer angekratzt ist.
Barbara Eifelfan@gmx.net 28 May 2011 13:48
Hallo zusammen!
Zunächst möchte ich allen, die durch den Freitod einen lieben Menschen verloren haben, mein herzliches Beileid ausdrücken. Ich bin 50 Jahre alt und mein Mann (er war 60) hat sich durch den Sprung aus einem Hochhausfenster vor 2 Jahren das Leben genommen. Er war bipolar, früher nannte man das manisch-depressiv. Die letzten 2 Jahre war er nur noch depressiv und konnte den Zustand nicht mehr ertragen. Heute habe ich große Schuldgefühle, weil ich im entscheidenden Moment nicht bei ihm war.
Gibt es hier Leute, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben?
Herzliche Grüße
Barbara
edit sunseasand23@gmx.ch 09 May 2011 20:54
Liebe Silke
Es tut mir sehr Leid, von deinen Verlusten zu lesen und ich kann mir gut vorstellen, wie du auch nach zwei Jahren immer wieder Tiefs hast, wo du alles in Frage stellst, am meisten dich selber, das eigene Versagen als Schwester.
Vor einem halben Jahr hat sich mein Sohn das Leben genommen, er war sehr krank, am Schluss vor allem depressiv. Ich habe ihn während seiner Krankheit und Therapie während fast zwei Jahren ganz eng begleitet und die Tatsache, dass er nicht wenigstens mir zuliebe weiterleben wollte, dass ich ihm nicht helfen konnte, ist für mich immer noch ganz schlimm. Heute weiss ich gar nicht mehr, wie ich die ersten Monate überlebt habe, aber was mir wirklich geholfen hat und immer noch hilft, das ist der Austausch mit Menschen, denen ein ähnliches Schicksal zugestossen ist. Noch habe ich die Schuldgefühle nicht abgebaut, vielleicht werden sie immer bleiben, aber ich quäle mich nicht mehr ständig mit den Fragen warum und wieso. Ich bin bereit, den Entscheid meines Sohnes zu akzeptieren, ich muss gar nicht alles verstehen. Er war erwachsen, 22 Jahre alt.
(danke Dan, das ist dein Verdienst, IOY)
Kennst du die Trauerrituale von Jorgos Canacakis in Buch „Ich begleite dich durch deine Trauer“? Ich kann dir das Buch gerne schicken, wenn es dich interessiert oder dir die entsprechenden Seiten mailen. Seine Anleitungen sind sehr feinfühlig und ganz auf der Linie von Frauen. Aber letztlich geht es darum, dass wir den schweren Verlust als Teil unseres Lebensweges einordnen, die Trauer wird uns immer irgendwo begleiten und ein Teil unserer Gefühlswelt bleiben.
Ich wünsche dir viele helle Tage, in denen du Kraft für die dunklen Stunden tanken kannst.
edit
Dan d9fr63ch@gmx.net 09 May 2011 08:46
liebe silke,

es kommt selten vor dass ich mich mehrmals bedanken darf wink.gif 
ich bedanke mich herzlich für deine lieben worte... danke!

als ich marianne pletschers film in schweizer fernsehen gesehen habe ('dein schmerz ist auch mein schmerz') wurde es mir eigentlich erst so richtig klar was WIR unseren partnern, der familie und freunden antun.
natürlich habe ich zusammen mit all diesen menschen gesprochen, auch zusammen mit einem psychologen meinem engsten kreis, aber erst so richtig 'aufgewacht' bin ich durch diesen film.
deshalb auch meine ersten postings hier im forum... wobei ich auch in anderen foren bereits seit einigen jahren beiträge schreibe.

ich denke einfach dass menschen, die einmal den gleichen weg gegangen sind, anderen helfen können, vielleicht besser zu verstehen was ihn uns abläuft, was wir denken, warum wir so etwas tun/versuchen.
deshalb habe ich mich im ersten posting auch entschuldigt - für all jene die sich nicht mehr entschuldigen können! Denn ich denke wir wissen genau dass das was wir tun 'scheisse' ist, sorry wenn ich es so schreibe wie ich es empfinde.
Weil eben, so wie bei dir, viele fragen nie beantwortet werden können und IHR euch als folge davon selbstvorwürfe macht.
ich möchte dir, und all den anderen (vor allem edit!) nur eines sagen, euch ans herz legen...

bitte 'hackt' nicht auf euch herum, ihr seid wirklich nicht schuld dass wir uns das leben genommen haben! es war unsere entscheidung weil wir mit all den problemen nicht mehr zurande kamen, keinen ausweg mehr gesehen haben und einfach müde waren. wir wollten einfach unsere ruhe haben, auf einen schlag, alles gelöst und endlich die innere ruhe - aus und fertig!
dass es immer einen ausweg gibt, und dass suizid der schlechteste weg daraus ist... weis ich jetzt auch!

Ich schaue suizid heute als egoistisch an! wir haben nur an uns gedacht, nicht an EUCH!

bitte, schick deine 'ewigen schuldgefühle' in die wüste... oder verpacke sie in eine kiste und schicke sie mir - WIR sollten uns schuldgefühle machen, nicht IHR!!!
Nacher ist man (fast) immer schlauer... das weis ich jetzt selber und wenn ich wieder mal daran denke... halte ich mir vor augen was ich anrichte würde.
ich hoffe ganz fest dass mich dies immer begleiten wird... danke nochmals für deine lieben worte und viel, viel glück auf deinem weiteren weg!

dan
Silke Sil.Kuester@web.de 07 May 2011 23:17
Hallo Dan,
ich finde Deine Ausführungen hier sehr hilfreich, eventuell etwas besser den Entschluß zu einem Suizid zu verstehen weil wohl niemand soetwas besser beschreiben könnte, der noch nicht so nah am Rande stand?!! Aber ich möchte Dich auch noch einmal ganz feste in Deiner Auffassung bestärken : Es gibt immer eine bessere Lösung als Suizid!!!Denke immer daran wenn es Dir wieder schlecht geht!

Ich habe hier im Forum schon einmal meine Geschichte vorgestellt.Ich bin 32 Jahre alt, meine Mutter starb an Krebs als ich dreizehn war, mein Vater starb vor zwei Jahren an einem Herzinfakt mit 58 Jahren und mein Bruder nahm sich zwei Monate nach dem Verlust unseres Vaters das Leben.Ich versuche immer wieder, ihn zu verstehen, ihn loszulassen, ihm nicht böse zu sein.Ich kann aber trotzdem nicht verstehen, warum er nicht wenigstens einen Abschiedsbrief hinterlassen hat, ich hätte so gerne gelesen, das es ihm leid tut, das er mir das antut, das er mich lieb gehabt hat?!Die Polizei erklärte mir, dazu sei er nicht mehr in der Lage gewesen, wer soetwas macht, der denkt nur noch daran wann und wie am besten aber er kann nicht mehr an andere denken?!Es würde mir so viel besser damit gehen aber so bleibe ich zurück mit den ewigen Schuldgefühlen: Warum war ich nicht genug für ihn da, warum habe ich ihn nicht aufhalten können, warum bin ich nicht mit ihm ins Krankenhaus gefahren als ich ihn nicht mehr wiedererkannte weil er so depressiv ( heute weiß ich das )war?
maggie wurzrainer maggie.lea@aon.at 04 May 2011 19:26
Hi! Mein Mann hat sich vor einigen Jahren das Leben genommen. Er hat mich und meine zwei kleinen Kindern alleine gelassen. Mein Leben brach plötzlich in zwei Teile. Schock, Trauer, Hass, die Frage nach dem Warum, Schuldgefühle, Panik, Angst, und immer wieder Warum. Heute lebe ich wieder... aber es war ein extrem harter Kampf zurück!
Dan d9fr63ch@gmx.net 27 Apr 2011 22:57
liebe sina,

es gibt dinge im leben die vergisst man, einige schneller, andere erst nach jahren und es gibt dinge die vergisst man nie!
den tod eines menschen, den man sehr liebt, mit dem man viele jahre geteilt hat, mit dem man schöne und harte zeiten durchlebt hat... hinterlässt IMMER spuren.
ich, für meinen teil, denke dass angehörige oder partner mit einem umstand sehr grosse mühe haben - der entschluss wurde im stillen, ohne vorwarnung und 'erlaubniss' der anderen getroffen.
Menschen sterben, dass gehört zum lauf der zeit... warum haben menschen mehr mühe mit einem suizid als mit einem 'normalen tod' dh wenn jemand zb. an krebs stirbt?
wenn jemand stirbt hat man normalerweise eine gewisse zeit sich damit bereits im vorfeld auseinander zu setzen... ausser es ist ein unfall, die sind auch einfach da, ohne vorwarnung. trotz allem kann man den prozess zurück verfolgen... wegen dem ist es dazu gekommen, oder dies hatte zur folge dass es zu diesem resultat gefüht hat etc.
man ist ein teil des ganzen und kann sich selber auch einbringen und versuchen gemeinsam mit dem anderen aus dieser situation heraus zu kommen.
ein suizid passiert immer im verstekten, es gibt selten leute die so etwas vorher zu anderen komunizieren.

und noch etwas sollte man bedenken... niemand kann im voraus genau vorhersagen wie sich menschen unter gewissen umständen verhalten - es sind immer annahmen die getroffen werden. die gleichen menschen verhalten sich bei gleichen situationen auch nicht immer genau gleich, vor allem nicht wenn es um so tiefgreifende dinge wie die verabeitung eines verlusten auf der menschlichen seite geht.

ich habe auch geschrieben dass ich einen suizid als egoistisch anschaue.
bei so etwas schaut man dann weniger auf die anderen - man schaut für sich selbst... dies allein sollte dir zeigen wie schlimm die inneren kämpfe, die inneren schmerzen sind die uns dazu bewogen haben diesen weg zu gehen.
wir haben dass nicht einfach so gemacht oder weil es uns zu langweilig war - die gründe die zu einem suizid führen sind also nicht banal die sind sehr massiv und die tun auch sehr, sehr weh dass kann ich dir versichern!
ich habe auch geschrieben dass wir uns sehr genau bewusst sind dass wir viele menschen in not bringen, viele fragen aufwerfen und dass wir sehr genau wissen dass sich die hinterbliebenen vorwürfe machen - wie gross muss dann unser schmerz sein?
was muss man aushalten können?
wir haben dass anrecht selbst zu bestimmen... ob wir heiraten wollen, ob wir kinder aufziehen, ob wir ein neues auto kaufen, wohin wir in die ferien gehen... haben wir auch das recht zu bestimmen ob wir weiterleben wollen?
wer hat das recht zu bestimmen ob wir leben oder sterben?
wenn eine person das recht hat über leben oder tod zu bestimmen dann höchstens auf sein eigenes - sicher nicht auf dass anderer!
aber hat man das recht zu bestimmen ob man jetzt sterben will oder nicht?

ich für meinen teil habe an einem gewissen punkt in meinem leben das recht in anspruch genommen und mir gesagt - ich will mit diesen inneren schmerzen nicht mehr weiterleben, will diese kämpfe nicht mehr aushalten müssen, ich will meine endlich meine ruhe haben!

ich denke hinterbliebene können versuchen, dass sollten sie auch, die motive, die gründe, probleme etc. zu ergründen die zu einem suizid führen, verstehen und nachvollziene ist sehr schwer und funktioniert vermutlich in den wenigsten fällen... ABER sie sollten den menschen die suizod als letzte lösung sehen diese freiheit zugestehen und diese leute in ihren herzen weiter tragen.
wir haben dass nicht einfach so gemacht - es hat in jedem fall sehr viele und sehr harte gründe dafür!

ich wünsche dir viel kraft und energie dich weiterhin dem kampf zu stellen, scheue nicht den kampf dagegen und die eigenen gedanken ans selbstmord werden vergehen.
behalte deine mutter in guter erinnerung, du hast sicher sehr schöne erinnerungen an sie, behalte sie so in erinnerung.
viel, sehr viel kraft und energie sende ich dir auf deinen weg wenn dich die dunklen schatten heimsuchen.

dan
Sina sina_g@hotmail.com 27 Apr 2011 07:56
hallo
meine mutter hat sich im november 09 das leben genommen. ich habe ihren tod relativ gut verarbeitet, denke ich. und trotzdem: heute tut es einmal mehr wahnsinnig weh. auch erschrecke ich manchaml ab mir selber. wenn ich einen richtigen scheiss-tag habe, denke ich manchmal: ich könnte es ja meiner mam gleichtun. und ich gleichen moment verwerfe ich den gedanken wieder. zum glück!
ich habe gerade die texte von dan gelesen. ich frage mich: ist das wirklich so? sind sich die, die sich das leben genommen haben, wirklich bewusst, was sie anrichten? dass das leben der hinterbliebenen nie mehr so sein wird wie vorher? für mich gibts ein leben davor und eines danach. das davor war unbeschwert, glücklich. mein leben jetzt ist auch glücklich, aber es kehrt sehr oft ein dunkler schatten zurück. und ich bin so oft traurig und vermisse sie unheimlich.
ich vermisse dich so sehr, mam!
edit sunseasand23@gmx.ch 28 Mar 2011 07:27
Bitte schaut Euch die Petition "Für uns alle - gegen Ausgrenzung" an, sie fordert genau die Entstigmatisierung, die sowohl den Betroffenen als auch uns Hinterbliebenen hätte helfen können. Helfen wir mit, sammeln wir Unterschriften, für eine tolerantere Schweiz.
http://www.ipsilon.ch/

Gertrud selice03@bluewin.ch 25 Mar 2011 21:34
Nicht alle Schmerzen sind heilbar,
denn manche schleichen sich tiefer und tiefer ins Herz hinein,
und während Tage und Jahre verstreichen,werden sie Stein.
Du sprichst und lachst,wie wenn nichts wäre,
sie scheinen zerronnen wie Schaum.Doch du spürst ihre lastende Schwere,
bis in den Traum.
Der Frühling kommt wieder mit Wärme und Helle,
die Welt wird ein Blütenmeer.
Aber in meinen Herzen ist eine Stelle,da blüht nichts mehr.
(Ricarda Huch)

Ein stiller Gruss an alle Hinterbliebenen.
silvia teehus@ymail.com 22 Mar 2011 15:24
liebe Tina
bei mir ist es erst 2 jahre her das mein sohn sich das leben nahm.ich glaube der schmerz werden wir immer spüren wir werden tief und hochs haben und die abstände sind weiter auseinande.Mir hat es sehr geholfen als ich bei einem Medium war und mit meinem sohn einen austausch hatte ich weiss jetzt wieso und ich weiss das er bei mir ist und das ist gut ein trost ist es nicht aber heute rede ich mit im wie er neben mir stehen würde und weiss es das er es hört da gibt es manchmal böse worte und wieder mal ein lob so muss ich ihn nicht losslassen es ist wie er eine weite Reise machen würde und wir nur ihn gedanken mit einander kominizieren.probier es mal ich wünsche dir sehr das du einen weg findest über die Tiefs zu kommen.
umarmung silvia
Tina Steinhoff.M@web.de 21 Mar 2011 11:02
nochmal guten morgen..
ich sitz hier und weiß nicht was ich für gedanken fassen soll..ich weiß das es 10 jahre her ist das sich mein vater das leben nahm..und ich weiß das ich depressionen habe und nie was dagegen unternommen hab..heute ist der tag wo mich alles wieder einholt..nicht das es nie vorkam..aber heut ist es besonders schlimm..da ich mein leben in den letzten 3 jahren total kaputt gemacht habe..ich habe meinen mann und meine kinder verlassen und dachte wenn ich weit weg bin holt mich mein fehlverhalten nicht ein..aber heute ist der punkt wo es schon beim aufwachen so unwahrscheinlich weh tat im herzen..kann mir einer sagen wie lang das dauert und wie lang man trauert..und ob das nach 10 jahren mal aufhört..
Tina Steinhoff.M@web.de 21 Mar 2011 10:54
Guten Morgen...
Studie studie@web.de 06 Mar 2011 11:53
Sehr geehrte Damen und Herren!

Wir, zwei Psychologiestudierende beschäftigen uns gerade mit einem Forschungsprojekt zum Thema „Notfallseelsorger/-begleiter“.

Wir wollen u.a. herausfinden, wie Notfallhelfer konkret arbeiten, d.h. was sie tun, wenn sie zu einem Notfall gerufen werden. Dazu befragen wir Notfallseelsorger aus verschiedenen Organisationen.

Um zu überprüfen, ob die Betreuung durch Notfallseelsorger auch ihren Zweck erfüllt, nämlich den Beteiligten in Notfällen wirkungsvoll zu helfen, sind wir auf der Suche nach Menschen, die nach einem Notfall Kontakt mit einem Notfallseelsorger/-begleiter hatten und die uns ihre Erfahrungen mitteilen möchten.
Leider ist es aus Datenschutzgründen sehr schwer für uns an Menschen heranzukommen, die diesen Kontakt hatten. Wir möchten nicht das Forum zuspamen oder sie belästigen. Aber da Zeitungsaufrufe u.ä. keinen Erfolg hatten, ist dieser Weg über Foren für uns der einzig mögliche.

Für unsere Studie haben wir einen Fragebogen entwickelt, der sich auf den Kontakt mit dem Notfallseelsorger bezieht. Weitere Fragen beziehen sich auf ihr Wohlbefinden bzw. auf Ihre momentane Belastung. Das Ausfüllen ist völlig anonym online möglich und dauert nach unserer Schätzung ca. 15 Minuten.
Da der Anlass für den Kontakt mit einem Notfallseelsorger ein schwieriger war, schätzen wir umso mehr Ihre Bereitschaft zur Mitarbeit.

Zu finden ist der Fragebogen unter: http://cassadega.homeftp.net:1002
Benutzername: umfrage
Passwort: notfall

Ganz herzlichen Dank für Ihre Teilnahme!

Wir wünschen Ihnen viel Kraft und Stärke für die nächste Zeit!
edit sunseasand23@gmx.ch 06 Mar 2011 09:02
Hallo Nico

So oft muss ich an dich denken.
Wenn du mir deine Mailadresse schickst, würde ich dir gerne privat schreiben.
edit
Ernst ernst.heim@vol.at 05 Mar 2011 13:16
Für Nico

Gesegnet seien alle,
die mir jetzt nicht ausweichen.
Dankbar bin ich für jeden,
der mir einmal zulächelt
und mir seine Hand reicht,
wenn ich mich verlassen fühle.

Gesegnet seien die,
die mich immer noch besuchen,
obwohl sie Angst haben,
etwas Falsches zu sagen.

Gesegnet seien alle,
die mir erlauben
von dem Verstorbenen zu sprechen.
Ich möchte meine Erinnerungen
nicht totschweigen.
Ich suche Menschen,
denen ich mitteilen kann,
was mich bewegt.

Gesegnet seien alle,
die mir zuhören,
auch wenn das,
was ich zu sagen habe,
sehr schwer zu ertragen ist.

Gesegnet seien alle,
die mich nicht ändern wollen.
sondern geduldig so annehmen,
wie ich jetzt bin.

Gesegnet seien alle,
die mich trösten
und mir zusichern,
dass Gott mich nicht verlassen hat.

Oh Herr, birg Du uns alle
in Deiner Hand;
nimm Du Dich unserer an.
Bei Dir bleiben wir -
ganz gleich, ob wir noch leben
oder schon gestorben sind.
edit sunseasand23@gmx.ch 04 Mar 2011 12:17
Lieber Nico
Es tut mir schrecklich leid, wenn ich daran denke, wie die Welt für dich stehen geblieben ist. Ich teile dein Leid, vor einigen Monaten hat mein Sohn sein Leben beendet, sich auch vor einen Zug gestellt. Wir dürfen uns nicht plagen mit dem Warum und Wieso, wir werden nie eine Antwort finden. Auch wenn es sich um unsere liebsten Menschen handelt, wir haben ihr tiefst Inneres nie gekannt. Wir alle haben in uns drinnen Gefühle und Gedanken verschlossen, die ganz privat sind. Ich werde am 9.3. an dich denken und wünsche dir viel Kraft. Bitte melde dich wieder, auch wenn du dich noch so allein und leer fühlst, es gibt so viele Menschen, die diesen Schmerz kennen, für den es fast keine Worte gibt.
edit
silvia teehus@ymail.com 03 Mar 2011 22:49
Hallo Nico
du bist nicht alleine der das erleben musste wir standen alle an dem punkt wo wir uns fragten wieso und wie geht es weiter es werden tief und hoch kommen es wird tage geben wo der gedanken da ist es auch zu tun aber denke daran wie du dich füllst und glaube mir es geht irgend wie weiter ich wünsche dir jetzt alle kraft dieser erde und wir werden an dich denken an deinem Tag,zünde eine kerze an lg silvia
Nico nicolai.luedecke@googlemail.com 03 Mar 2011 17:22
Hallo zusammen,
wie soll ich anfangenich bin noch wie gelämt,meine Frau hat sich am 25.02.2011 mit 19 Jahren das Leben genommmen,Freitot mit der Bahn.Ich kann noch garnicht fassen das mein Schatz nie wieder bei mir ist ich vermisse meine frau so sehr und ich begreiffe ihr entscheidung einfach nicht.Ich weiß nicht wie mein leben weiter gehn soll ich bin einfach nur leer.Zwar steht meine Familie hintermir aber ich fühle mich trotzdem so aleine. Meine Frau und ich hatte soviele Pläne und jetzt bin ich aleine mit mir. ich hab denn sinn des Lebens verlohren und wenn ich ganz erlich bin möchte ich ihn auch nicht wieder haben.Ich muss jetzt meine Frau zu grabe tragen termin steht 09.03.2011 und dann was ist danacht wie soll ich mein weiter Leben ohne das was mich am Leben hielt.Ich bin HIV posetiv und bin auch schon durch so manche hörden im Leben gesprungen aber jetzt ich fühle mich nur leer und bin am machen was ich machen muss wie ein Roboter.Ich bin 29 alle sagen ich hab das ganze Leben noch vor mir,aber wie soll ich die kraft finden wo keine mehr ist ich bin leer gebrand und einfach Müde.
Wenn jetzt hier rechschreibfehler sind,möchte ich mich dafür entschuldigen...habs damit nicht so .
mfg nico
edit sunseasand23@gmx.ch 02 Mar 2011 14:38
Hallo
Der Dok gestern Abend hatte einige Schwachstellen, die Meinungen der Personen waren sehr kontrahend, aber gut war doch, dass einmal so offen über alle Seiten des Suizids gesprochen wurde. Das ist doch ein Schritt in eine Zukunft, wo der Kampf psychisch kranker Menschen genauso ernst genommen wird wie physische Gebrechen, wo Prävention von Suizid genauso eine Lobby hat wie Prävention von Verkehrtoten.
Machen wir weiter so!
edit
Uschi ursula.schibich@bluewin.ch 02 Mar 2011 08:15
Lieber Dan
Danke, dass du so offen und ehrlich über deine widerstreitenden Gefühle und Gedanken berichtest. Mein Lebenspartner hat sich vor zweieinhalb Jahren das Leben genommen, weil es für ihn unerträglich wurde und er einfach keine Kraft mehr hatte, gegen seine Depressionen anzukämpfen und immer wieder aufzustehen. Es ist schwer, mit so einem Verlust fertig zu werden. 26 Jahre haben wir zusammen gelebt, wir hatten schöne Zeiten, aber auch sehr schwierige, wo ich manchmal selbst an meine Grenzen kam. Die Ohnmacht, die Hilflosigkeit, die Schuldgefühle, die Wut, die Trauer ... Den Dok-Film von Marianne Pletscher fand ich sehr gut gemacht, sehr einfühlsam und trotzdem eindringlich. Auch im Club auf SF 1 gestern abend hat sie, im Gegensatz zu allen anderen, die besten Aussagen gemacht. Die sogenannten Fachleute haben mich enttäuscht, es wurde sehr deutlich, dass sie eigentlich wenig Ahnung haben, worum es geht. Ich wünsche allen, die in irgendeiner Form von seelischen Problemen betroffen sind, viel Licht und viel Kraft.
Janine janinehediger@sunrise.ch 25 Feb 2011 17:49
Hallo Miteinander.
Wieder einmal sitz ich da und es rescheint alles so trostlos.

Es ist nun über ein jahr her, als sich mein Schatz das Leben nahm, jedoch fühlt es sich so an, als wäre es gestern gewesen.
Er fehlt mir so unglaublich, besucht mich in meinen Träumen und ist immer noch so präsent. Der Schmerz hört einfach nicht auf, die Lücke die er hinterlassen hat, ist durch nichts und niemanden zu füllen.

Ich liebe und vermisse ihn so sehr.
Dan d9fr63ch@gmx.net 25 Feb 2011 10:24
Hallo Edit,

ich denke für jemanden wie Dich, der selbst erst vor kurzem vor diese schlimme Tatsache gestellt wurde, und der so wie Du es sagst viele Fragen hat... Fragen die nie eine Antwort bekommen, die Dich scheinbar nicht los lassen wollen (was so, vielleicht nicht immer so intensiv, bleiben wird) muss dieser Film sehr viel bewegt haben.
Ich schreibe bewegt aus dem Grund, jeder Mensch hat seine eigene Art mit solch tiefgreifenden Ereignissen fertig zu werden... für die einen hilft es sich mit der Situation, dem Warum und Wieso, sich vorzustellen was einen Menschen bewegen kann so etwas zu tun, auseinander zu setzen - anderen hilft es mehr sich zurück zu ziehen und mehr passiv an die Sache heran zu gehen - verändern kann man nichts mehr. Aber wenn man die traurige Tatsache einmal akzeptieren kann ist es ein erster Schritt.
Und noch ein musst Du wissen...

NICHTS, NIEMAND auf der Welt kann einen Menschen hindern sich selbst das Leben zu nehmen. Ist der Entschluss einmal gefasst - und der braucht viele innere Kämpfe wo alles hundert mal durchgespielt wird bis man sich eingesteht dass das Leben diese Qualen nicht mehr Wert ist, es keinen Sinn mehr macht jeden Tag diese Schmerzen aus zu stehen, dass man am Ende ist, keinen Ausweg mehr sieht, dass man beginnt diese inneren Kämpfe zu hassen (weil es immer am gleichen Ort endet?)... nur noch eines will - endlich diese innere Ruhe - gibt es keinen 'normalen' Ausweg mehr.

Man hört zwar ab und zu dass ein Mensch durch Kommunikation daran gehindert wurde... dies sind aber wirklich Ausnahmen.
Der Gedanke in der 'Anfangsform' sich selbst dass Leben zu nehmen ist eigentlich nicht das schlimmste, es ist eine Form des 'Was wäre wenn...' nur dass es auf einer der möglichen Abzweiger eines möglichen Lösungsweges plötzlich nicht mehr weiter geht. Im Hinterkopf hat das jeder einmal... die einen wischen es einfach weg weil es eben Irrational ist.
Was macht man wenn er immer wieder auftaucht, eventuell die Probleme grösser werden, vielleicht sogar über Jahre aufgestautes dazu kommt... immer mehr der möglichen Lösungswege sich als 'falsch' heraus stellen?
Dies ist der Punkt wo es gefährlich wird!

Durch jahrelange psychologische Betreuung, deren Inhalt auch der Suizidversuch war/ist habe ich (hoffentlich) eines gelernt - ES GIBT IMMER EINEN BESSEREN WEG ALS DER SELBSTMORD - werde nie müde ihn zu finden, weiche dem inneren Kampf, den inneren Schmerzen nie aus, verliere nie den Mut und vor allem... erliege nie dem Reiz dieser inneren Ruhe die Dich befällt wenn Du den Entscheid einmal gefällt hast.
Worte geschrieben von mir in einem 'guten Moment'... der Verstand regiert meine Handlungen, alles ist greifbar, Real.
Was passiert wenn es wieder mal 'kracht' im Kopf. Wenn Depressionen dort enden wo man schon einmal war?

Ich kann nur eines sagen - diese innere Ruhe, diese Geborgenheit, diese Fröhlichkeit, diese kaum abzuwartende innere Wärme wenn es dann einmal vorbei ist - alle Probleme auf einmal gelöst, unwiederruflich, endgültig - für immer - ist kaum zu beschreiben.
Man schreitet durchs Leben als ob man fliegen könnte, man sieht alles 'von oben', gelassen, teilnahmslos... weil es belastet einem ja nicht mehr. Dieses Gefühl ist fantastisch... man fragt sich - ist so das 'richtige' Leben? Haben das die 'normalen Menschen' immer? Was habe ich alles verpasst... ich muss ein Trottel sein, was habe ich falsch gemacht? Aber diese innere Ruhe lässt Dich nicht mehr los, sie bindet Dich immer wieder und immer stärker an Deinen Entschluss - und Du weist für einmal wie es ausgeht - so wie Du es willst! Traurig aber war... in diesem Moment ist man vielleicht sehr Egoistisch.

Die Angehörigen wie Lebenspartner, Eltern, Familie oder Freunde spielen auch eine Rolle. Am Anfang eine relativ grosse, meist sind diese Gedanken auf der 'Tu es nicht' Seite des Kampfes - weil man weis genau was man diesen Menschen antut!
Kommen die Gedanken immer wieder, werden die Probleme grösser und man verliert den inneren Kampf immer mehr = und irgendwann fällt man den Entschluss... wird der Gedanke an die Angehörigen immer (auf jeden Fall war es bei mir so) mit der 'Ausrede' herunter gespielt... Ihnen wird es besser gehen wenn ich nicht mehr da bin weil ich habe den Kampf im inneren gefochten, wenn ich das nach aussen lasse belaste ich die anderen, meine Probleme werden zu Ihren Problemen - dies ist mein Kampf, ich muss dass bei mir behalten, ich will nicht dass sie dass auch noch belastet oder sie womöglich Probleme bekommen deswegen - bin ja selber schuld.
Da man keinen Ausweg mehr sieht denkt man dass die Situation so verworren ist dass es keinen Ausweg mehr gibt und es für ALLE besser ist wenn dieser eine Teil des Puzzels vom Spielfeld verschwindet.
Man ist sich der Tatsache bewusst dass man für einige Zeit riesen Wirbel, viel Kummer, viele Fragen ohne Antworten in seinem Umfeld hinterlässt... aber man sagt sich auch dass nach einer Weile alles wieder seinen 'gewohnten Weg' gehen wird und man nicht mehr daran denkt.
Dies mag eine Ausrede sein und ist natürlich bei jedem Fall immer wieder anders.
Aber ich denke dass diese Gedanken durch alle diese Köpfe geht, vielleicht in einer anderen Gewichtung, sicher hat nicht jeder die gleichen Probleme... leider ist das Endresultat (wenn man dem so sagen darf - will nicht despektierlich sein, Sorry) immer das gleiche... man hinterlässt Menschen in einem Trauma und sehr, sehr vielen Fragen!
Es tut mir wirklich Leid!

Natürlich gäbe es da noch soo viel anderes zu sagen... meine Email ist ja bekannt...
edit sunseasand23@gmx.ch 25 Feb 2011 07:52
Lieber Dan
Auch ich finde den Dok sehr gut, es hat mich extrem bewegt und mitgenommen.
Dein Beitrag ist für mich aber noch viel wichtiger. Mein Sohn hat sich vor 4 Monaten vor den Zug gestellt und seither lässt es mich nicht mehr los, was wohl in ihm vorgegangen ist. Ich habe am Vorabend noch lange mit ihm telefoniert, wusste auch, dass es ihm schlecht ging. Eigentlich bräuchte der Film eine Fortsetzung, die aufzeigen würde, wie die Verzweiflung der Menschen aussieht, die nur noch diesen Weg sehen.
Ich hoffe, bald wieder von dir zu lesen. Alles Gute edit
Dan d9fr63ch@gmx.net 24 Feb 2011 23:40
Ich habe gerade einen DOK Film gesehen - Dein Schmerz ist auch mein Schmerz.
Sehr eindrücklich, sehr bewegend und sehr emotional und was die 5 Menschen betrifft die sich der Herausforderung gestellt haben, ihre Gefühle, Ängste, Vorwürfe und Fragen all den anderen Menschen mit zu teilen - Chapeaux (3 mal!) dazu gehört eine ganze Menge Courage.
Ich möchte mich bei Euch allen Entschuldigen... für all jene die sich nicht mehr Entschuldigen können.
Warum sage ich so etwas?
Ich bin einer der anderen Seite... einer der es versucht hat. Einer der wie in Trance nur noch den einen, für IHN richtigen und einzigen Weg gegangen ist.
Natürlich bin ich immer noch bewegt vom Film, es lässt mich nicht kalt wie es den Partnern, Eltern, Schwestern, Brüdern und Freunden nacher ergeht.
Ich kann nur eines sagen, dass was ich damals auch gedacht habe und mir auch heute noch ab und zu durch den Kopf saust...
Es wird Dir und Deinem Umfeld viel besser gehen wenn es vollbracht ist.
Tönt absolut Irational, ohne Verstand - aber wenn der seelische Schmerz so stark ist dass er den Verstand ins Hinterzimmer steckt und man plötzlich diese innere Ruhe verspührt der man (manchmal) Jahrelang hinter her gerannt ist... da plant man alles bis aufs kleinste, geht einfach seinen Weg, schaut weder rechts noch links, lässt sich durch niemanden mehr beeinflussen - nur noch das eine Ziel vor Augen - bis man es gemacht hat!
Entschuldigung, es tut mir wirklich sehr Leid was wir den anderen in unserem Umfeld angetan haben oder noch antun werden.
Leider ist es so... wer es einmal versucht hat... der ist sehr schnell wieder bei diesem Gedanken, leider.
Das werde ich versuchen irgendwie in mein Gewissen zu pflanzen... denn irgend wann werden sie wieder kommen, diese Gedanken... ich kann nur hoffen dass ich mir die 50 Minuten Zeit nehme und mir diesen DOK Film noch einmal anschaue!
Das Leben ist es allemal Wert... so wie unsere Partner!
Ch. V. chregiburri@hispeed.ch 24 Feb 2011 21:22
Mein Vater hat sich vor 31 Jahren das Leben genommen und mein kleinerer Bruder vor 26 Jahren beide haben sich erschossen. Sie werden mir immer fehlen obwohl ich sicher bin dass es ihnen jetzt extrem gut geht.
... miss_lulu_smile@hotmail.com 24 Feb 2011 19:15
es tut einfach so weh, daddy i miss you so much, you was alwayse there for me
Irène Hug irene.hug@postfinance.ch 23 Feb 2011 20:05
Ein Kind zu verlieren durch das Sturmgewehr ist das Schlimmste, was man überhaupt ertragen muss. Noch heute nach 6 Jahren ist es unbegreiflich für uns und wir fragen uns immer noch "Wieso"? Mein Sohn wäre heute 26 Jahre alt und unser Herz kann heute noch nicht verstehen, warum "Gott" dies zulassen konnte. Nachts finden wir unser Kind in den Träumen und morgends müssen wir es immer wieder von Neuem beerdigen. Wir haben viele Stunden und Tage wo wir fast nicht wissen, wie wir diese Zeit durchstehen können und mein Herz, das einer Mutter, schreit heute noch nach ihrem Kind.
s saskia.h@besonet.ch 22 Feb 2011 10:51
ig bi jetze scho es ziitli immer wider am biiträg läse, und ha dänkt jetze mäud i mi ou mou zu worte...
mi brüeder het sech vor knapp 5 monet ds läbe gno, wieso weiss niemert!me geit vore starche psychose, wo in münsingen nid ärnst gno worde isch!jo me het nid e mou siner ussage ärnst gno das er sich das ou scho heig überleit sich ds läbe ds nä...nach däm er gloub e wuche isch dört gsi hei si ne entlo und gseit er sigi nid suizidgfärdet...es paar wuche spöter het er sich erschosse. weiss nid ob ig söu hässig oder endtüscht si über die ach so gstudierte was-ou-immer. ig finges eifach tragisch das psychiater sofort kapituliere wenn me e patiänt nid mit piueli cha rueig steue, und si äbe de würklech mou sötte bewise das si öbbis ufem chaste hei...do gseht mes nume wider!und im nachhinein wird aues no dementiert und schöngredt!ds problem isch nume das das aues chlei ds spot chunnt und das riise loch ou nümme füut wo är hingerlot.ig bi unändlech truurig drüber das ig mi brüeder i däm läbe nieme darf gseh, u nieme darf mit em rede u lache mad.gif !
Immo immo@goodu.de 12 Feb 2011 00:18
danke
Niko Danielsen niko.danielsen@web.de 11 Feb 2011 12:13
NEIN! zu Waffen.
Let's make this world a better place!!
gerd klüber sebastian.schmitt@gmx.de 10 Feb 2011 11:38
Ja zur Waffenschutzinitiative !!!!
Margarete mreisinger@yahoo.com 09 Feb 2011 21:21
9.Februar 2011
Lieber Bruno,
wie geht es dir? Ich vermisse dich. Du schenkst mir zum Geburtstag eine grosse Leere, eine grosse Einsamkeit. Ich weiss, dass du mir diese Leere, Hoffnungslosigkeit und Einsamkeit nie schenken oder besser gesagt hinterlassen wolltest. Aber es ist doch passiert.
Warum ist es passiert? Aus Verzweiflung, Vertrauensverlust, Traurigkeit? Ich weiss es nicht. Ich weiss nur, dass ich dich unheimlich vermisse.
Es ist so schmerzhaft allein einen Weg in die Zukunft zu finden, wo ich doch immer eine Zukunft mit dir vor Augen hatte. Unsere gemeinsamen Pläne, sie sind weg. Weg für immer.
Liebling, ich habe dich geliebt. Du warst das Beste, was mir jemals in meinem Leben passieren konnte. Und ich weiss auch, dass ich das Wertvollste für dich war.
Warum? Warum haben wir es nicht geschafft? Warum konnte ich dir nicht helfen? Warum konnten wir uns nicht mehr gegenseitig aufrichten? Liebling, ich vermisse dich so sehr.
Ich habe morgen Geburtstag. Du hast mir zu Mitternacht vom 9. auf den 10. Februar immer zum Geburtstag gratuliert. Ich werde es vermissen.
Ich liebe dich.
Margarete
silvia teehus@ymail.com 07 Feb 2011 21:00
Hallo miteinander
ich hätte noch einen Film Typ
Der Film "mein Schmerz ist auch Dein Schmerz" Wenn Angehörige sich das Leben nehmen" kommt am 24.2. um 20.00auf SF 1. Mehr Infos unter www.dok.sf.tv

ich wünsche allen viel Kraft und eine gute Zeit Silvia
Ramon ramon-juarez-sanchez@gmail.com 07 Feb 2011 17:38
Ich habe für JA gestimmt pray.gif 
Allen anderen wünsche ich alles Gute, ich mach jetzt erstmal Urlaub im Ferienhaus Gardasee
Luky lukas.mayer@web.de 06 Feb 2011 15:02
Das Isar - Amper - Klinikum München Ost ( Haar ) ist für niemanden zu empfehlen der psychische oder ähnliche Probleme hat.

Mein Vater hat sich in diesem Krankenhaus das Leben genommen.

Er stand dort unter Obhut und hätte somit geschützt werden müssen.
Lima luisagordes@googlemail.com 04 Feb 2011 21:40
Hallo,

mein Onkel hat sich letztes Jahr das Leben genommen. Seitdem ist meine Familie natürlich total aus der Bahn geraten.. Es war so ein Schock... Habe viel Ablenkung gehabt, was auf der einen Seite sehr gut ist. Auf der anderen Seite ist die plötzliche Erinnerung dann jedes Mal wieder ein Schlag in den Magen und macht alles wieder so unbegreiflich.. Vor allem bestimmte Lieder, die in der Zeit gehört wurden, sind ganz schlimm - geht es euch auch so?
Es ist einfach immernoch nicht zu fassen!

Viele Grüße an euch
silvia teehus@ymail.com 02 Feb 2011 16:56
Wenn ein geliebter Mensch sich das Leben nimmt, bricht für die Angehörigen eine Welt zusammen. Das war auch für die Dokumentarfilmerin Marianne Pletscher so. In ihrem Film, den das Schweizer Fernsehen am Donnerstag, 24. Februar 2011, um 20.05 Uhr ausstrahlt, porträtiert sie Menschen, die einen Partner oder ein Kind verloren haben
silvia teehus@ymail.com 02 Feb 2011 16:49
hallo habe bei den info was gesehen wenn ihr Zeit habt schaut es bertieft uns auch und zeigt das wir nicht alleine sind ich wünsche euch allen eine guete Zeit und denkt daran abstimmung 13Feb.ist wichtig für uns lg silvia
Roth Andreas tresroth@gmail.com 23 Jan 2011 20:46
Bitte ALLE abstimmen gehen - JA zur Waffenschutzinitiative!! Jede Stimme zählt.
stefan stef3e@bluemail.ch 23 Jan 2011 18:38
!! JA zur Waffenschutz-initiative !!
Gertrud selice03@bluewin.ch 23 Jan 2011 18:11
Sehr geehrter Herr Roth,
ich habe Ihren Artikel zum neuen Waffengesetz gelesen.
Ich muss doch annehmen an Ihren Argumenten,dass Sie kein Hinterbliebener eines Suizids durch erschiessen sind!?
Ich kann leider nicht nachvollziehen,wie man Freude hat, Waffen zu sammeln,für mich bedeuten sie TOD.
Aber es ist Ihr Recht,Waffen zu sammeln und sich darüber zu freuen.
Aber für mich hätten Waffen schon immer sorgfältig und nur schwer zugänglich für dritte aufbewahrt gehört!
Die meisten Dienstwaffen sind doch in Haushalten im Kleiderschrank,im Keller oder Estrich usw.aufbewahrt.
Vor einigen Jahren haben Kinder bei uns in der Nachbarschaft ein Sturmgewehr aus einem Keller entwendet.Glücklicherweise haben sie dazu keine Munition gefunden...
Ich weiss,dass es mit einigen Vorkehrungen verbunden ist,die Waffen sicher zu lagern.Aber wo ein Wille ist,ist auch ein Weg!
Wenn Sammler das Geld haben,um Waffen zu kaufen,müssen sie auch Geld haben,diese sicher zu lagern!
Wie sollen wir uns mir unseren eigenen Waffen zur Wehr setzen?Wir haben doch gar kein Recht dazu!
Die Zeit,wo unsere Wehrmänner die Waffen bedenkenlos zu Hause lagern konnten,ist vorbei.Zu gross ist die Bereitschaft zur Gewalt geworden!
Mein Mann hat sich mit der Militärpistole,die er nach vollendeter Dienstzeit behalten durfte,erschossen.Warum weiss ich bis heute nicht!
Ich glaube nicht,dass eine andere Variante der Selbsttötung für ihn in Frage gekommen wäre!
Jeder Tod mit einer Waffe ist einer zuviel!
Nur wer selbst einen Tod durch erschiessen erlebt hat,weiss wie sinnlos er ist und wird alles versuchen,dies zu verhindern.
Die grosse Wunde in unseren Herzen wird wohl niemals heilen!
Elina keine@mymail.ch 23 Jan 2011 02:12
was soll der Eintrag von wr? hat keine Ahnung wo er sich hier befindet!

ganz klares JA zur Waffenschutz-Initiative! Vielen Dank.

Mein Bruder würde heute bestimmt noch leben, hätte man früher über eine solche Initiative nachgedacht, abgestimmt und angenommen. Also helft mit, weitere Suizide zu vermeiden, damit es nicht noch mehr Menschen gibt, die den Rest des Lebens darunter leiden müssen.
silvia teehus@ymail.com 22 Jan 2011 17:25
lieber walter Roth
ja das ist schlimm wenn man seine tot bringenden waffen nicht zu hause lagern kann aber so viel ich weiss müssen wir unser essen nicht mehr jagen und einen feind steht nich mehr vor der tür, aber wir müssen unseren lieben beschützen wenn ich denke das kleine kinder sich gegenseitig umbringen mit den waffen seines vater oder ehe männer ganze familien auslöschen und sich selber richten nehme ich gerne ihn kauf das sammler ihre waffen ihn den tresor sperren müssen es tut mir leid das wir hir nicht alle gleich denken wir schauen es hald aus der sicht des hinderbliebenen an,ich bin auch ein richtiger schweizer aber ich bin auch mutter und möchte das bleiben lg silvia
Walter Roth wa_roth@bluewin.ch 22 Jan 2011 14:28
Sehr geehrte Damen und Herren.

Ich habe nun derart viel Unwahres aus Linksorientierten Politikkreisen vernommen, das ich nicht umhinkomme hier mal einiges klarzustellen.

Ich hoffe sie finden auch etwas Zeit, die „andere“ Seite zur Kenntnis zu nehmen.
Für mich als traditioneller Schweizer etwas ungeheures was gerade hier vonstatten geht.
Nehmen wir zur Kenntnis , das die Auflagen die in der Folge dieser Initiative kommen werden, für den Besitzer und Sammler von Seriefeuerwaffen die Ernteignung bedeutet, für den anderweitigen Sammler mit derart einschneidenden Auflagen verbunden sein wird, dass es faktisch auf das selbe hinausläuft.
Er wird nur noch Besitzer seines Eigentums auf Gnade der Behörden sein dürfen. Wenn man sich die Statements aus den Befürworterkreisen dieser Initiative vor Augen führt, so kann es einen Sammlerstatus nur noch geben bei geeigneten Räumlichkeiten, für die faktisch nur noch ein Hausbesitzer die baulichen Möglichkeiten dazu haben wird, mal abgesehen von den Einschränkungen seines Sammelgebietes, zum Beispiel auf nur noch „Ordonanzpistolen der Schweizer Armee“. Es dürfte das bislang äusserst beliebte Querbeetsammeln durch verschiedenartige interessante Waffenfamilien oder gar das Systemsammeln sehr erschwert, wenn nicht verunmöglicht werden.

Den Sportschützen wird sie derart gängeln, dass dem Schützenwesen der Schweiz nach Jahrhunderten nun wohl das Ende droht. Das mit den Auflagen des Verbleibs der Waffen im Schiesstand und da in sicherer Aufbewahrung.

Das hiesse also, in einem gesicherten Raum und in dem Raum in einem speziellen Waffenschrank auch noch als Sicherung gegen die an einem Anlass mitbeteiligten anderen Personen.
Auch hiesse auch eine Kontrolle einzuführen, ob die Waffen nach den Anlass auch wieder dort eingestellt werden, usw. usf. Das sind nur mal als einige Aspekte dieser Initiative.
Und warum das alles, ……weil man öffentlich eine vermeintlich bessere Sicherheitslage propagiert, die gar nicht eintritt, wie wir aus etlichen Ländern die genau das versucht haben, ersehen können.
Auf Gesetzesebene tritt mit dieser Initiative ebenfalls etwas ganz neues in Kraft, nämlich……
…….Neu soll nun ein “Waffenverbot” in der “Verfassung verankert” werden. Und das ist der Hauptgrund, warum wir diese Initiative mit aller Kraft bekämpfen.
Wir wechseln damit von einer Missbrauchsgesetzgebung zu einer Verbotsgesetzgebung.
Es ist zukünftig grundsätzlich verboten eine Waffe zu besitzen, nur Ausnahmenregelungen erlauben diesen Besitz noch! Es ist tatsächlich so, dass nach einer Annahme dieser Initiative der private Waffenbesitz verunmöglicht würde. Und je nach Ausgestaltung der Gesetze wird auch die Enteignung möglich sein
Das war die Auskunft eines Rechtsexperten welcher mit der Thematik bestens vertraut ist.

Suizide:
Wenn man nachstehende Fakten, hier als Beispiel mit der Suizidstatistik in Kanada ( Link ) abgleicht, so wird man zum Schluss kommen, dass Suizide keinesfalls effektiv durch Waffenverbote verhindert werden können
http://www.justice.gc.ca/eng/pi/rs/rep-rap/2006/rr06_2/t19.html

Kanada:
1979 Suizide 421 davon mit Schusswaffen 184. gewaltsame Todesfälle total “2413?
2001 Suizide 463 davon mit Schusswaffen 148. gewaltsame Todesfälle total “3688?
Es ist also so, die Suizidrate hat sich trotz strengster Gesetzgebung in Bezug auf Waffen nicht wirklich verändert. Die Suizidrate war 2001 sogar höher als 1979, was aber sicher auch der Bevölkerungszunahme geschuldet ist, die Suizide mit Schusswaffen haben etwas abgenommen, allerdings nicht die Gesamtzahl, diese blieb trotz strengster Waffengesetzgebung davon unbeeinflusst.
Und was besorgniserregend ist, die gewaltsamen Todesfälle stiegen von 2413 ( Index 100 ) im Jahr 1971,…… auf 3688 ( Index 152 ) im Jahr 2001, und das wie gesagt trotz stetig strengerer Gesetzgebung, Waffenregistrierung usw.

Eine nach der Argumentation linksorientierter Kreise unmögliche Entwicklung, sagen diese doch ein markantes sinken der Suizide und der Gewaltkriminalität voraus.
Wenn man den privaten Waffenbesitz einschränkt und ihn sogar verunmöglicht, so werden gewisse Kreise dazu ermuntert bei ihrem vorgehen hemmungsloser zu agieren da sie kaum noch mit Gegenwehr rechnen müssen. Das ist wohl der Umstand warum es in Ländern ohne privaten Waffenbesitz zu vermehrter Gewaltanwendung kommt.

Die Kreise die mit einer Waffe als Handwerkszeug arbeiten die erreichen wir mit der Gesetzgebung so gut wie nicht, aber wir machen den privaten Bürger wehrloser und wir senken das Berufsrisiko eben dieser Gruppen bei ihren illegalen Tätigkeiten stark.
silvia teehus@ymail.com 22 Jan 2011 10:25
Hallo ich vermiesse im moment die aktivität auf dieser seite,es wäre schön wieder vermehrt kontakt zu haben,ja an der abstimmung ist uns allen wichtig und hoffe wir schafen es. ich wünsche allen ein schönes wochenende und viel sonne,und auf bald silvia
Elina keine@mymail.ch 20 Jan 2011 12:35
ganz klares JA zur Waffenschutz-Initiative! Vielen Dank.

Mein Bruder würde heute bestimmt noch leben, hätte man früher über eine solche Initiative nachgedacht, abgestimmt und angenommen. Also helft mit, weitere Suizide zu vermeiden, damit es nicht noch mehr Menschen gibt, die den Rest des Lebens darunter leiden müssen.
Silvia M.Skerlak sm.skerlak@web.de 12 Jan 2011 09:15
In einem Monat stimmen wir über die Waffenschutzinitiative ab. Bitte helft mit, Menschenleben zu schützen. Sendet Infos an eure Freunde und Bekannten, jede Stimme ist wichtig! Infos sind zu lesen unter: www.schutz-vor-waffengewalt.ch/ Euch allen möglichst viel Erfreuliches im 2011. Herzliche Grüsse Silvia, Altpräsidentin Verein Refugium
silvia teehus@ymail.com 31 Dec 2010 14:46
Ich wünsche euch allne en guete rutsch ihs neue Jahr und viel Glück und Kraft für zukunft
Birgit birgit.johnson1@gmx.de 25 Dec 2010 13:07
Hallo mein Schatz,wo immer Du jetzt
bist,ich wünsche Dir frohe Weinachten

Deine Mama
SILVIA teehus@ymail.com 25 Dec 2010 09:45
ICH MÖCHTE ALLEN EIN FRIEDLICHE FESTTAGE WÜNSCHEN UND INNERE RUHE FÜR NEUE JAHR WENIGER STRESS UND EINE GUETE ZEIT FÜR EUREN LIEBE WIR GEDENKEN GERADE IHN DIESER ZEIT ALLEN UNSEREN LIEBEN OB TOT ODER LEBEN ZÜNDEN WIR EIN LICHT FÜR DIE ZUKUNFT VON ALLEN, NUR DAS BESTE AUF EUREN WEG UND FRIEDEN AUF ERDEN WÜNSCHT SILVIA SCHWEIZER
Gertrud selice03@bluewin.ch 24 Dec 2010 22:25
Danke liebe K.
auch ich wünsche Dir und allen Hinterbliebenen friedliche Weihnachtstage.
Möge das neue Jahr die Wunden in unseren Herzen einwenig heilen.
Zusammen sind wir stark!
Ich wünsche für uns alle,dass uns weiterhin Kraft gegeben wird,das Erlebte zu tragen und zu verarbeiten.
Liebe Grüsse
K. karin.i.gandalovic@gmail.com 24 Dec 2010 00:41
Liebe Hinterbliebenen,

ich wuensche euch allen Frieden und einen Hoffnungsschimmer jetzt zu Weihnachten, moege die Zukunft unsere Herzen ein wenig von dem Schmerz befreien den es in sich traegt. Meine Gedanken sind bei all jenen denen das Schicksal eine solche Pruefung gestellt hat. Ich denke an euch alle und hoffe, dass uns das naechste Jahr ein wenig Heilung schenkt...friedvolle Weihnachten an alle, niemand von uns ist allein...LG K.
knuffknuff butterfly29983@googlemail.com 23 Dec 2010 15:51
hallo zusammen
ich schmeiße meine Ansicht Mitteilung mal einfach in die runde..
sicher ist ein Familienmitglied kein freund oder bekannter doch kann der Tod eines freundes der selbe schmerz sein!
mein Ehemann hat im Okt `08 sich mit jede menge Alkohol, Tabletten und unserem auto das leben genommen
Auslöser nun die wird wohl nur er alleine wissen denn es gab diesmal keinen Brief oder sonstiges.
ja er hatte es schon einmal nur mit Tabletten versucht ´02 doch ich habe ihn früh genug gefunden und sie konnten auf der letzten min ihn retten.
er war depressiv, trauerte seinem Tod verunglücktem besten freund nach unsere Beziehung war in den Jahren immer ein großes auf und ab
so hat er seinen vielen aussagen taten folgen lassen dann vor gut Jahren und hat mir ein päckchen damit überreicht wo ich mehr als überfordert bin immer noch

silvia teehus@ymail.com 20 Dec 2010 13:08
hallo sandra ja du hast recht jeder braucht seinezeit zum trauern und es ist natürlich ein underschied ob man ein familien angehörige oder eine bekannte verloren hat dann ist noch zu sagen jeder mensch verarbeitet es anders ich wünsche euch allen eine ruige weihnachtzeit nemmen wir uns zeit und zünden eine kerze an für unseren lieben
sandra.z sandy66@hotmail.ch 20 Dec 2010 08:33
Liebe Regina,ich habe ein bisschen Mühe mit Deiner aussage wegen der Trauer !!!!! Weisst Du ich habe meine Tochter durch suizid verloren sie war erst vierzehn jahre alt es ist verdammt hart als Mutter so etwas zu erleben,ich habe gute tage ich habe schlechte tage nichts ist mehr so wie es mal war.Jeder mensch trauert und es soll sich jeder alle zeit der welt nehmen für seine persönliche Trauer.
Regina r.ferramenti@web.de 19 Dec 2010 17:52
Ich finde man darf sein Leben nicht von der Trauer beeinflussen lassen. Ich habe damals auch getrauert als ich eine gute Freundin verloren habe, aber ich sage mir immer dass der Tod zum Leben dazu gehört. Jene, die von mir gegangen ist, hätte niemals gewollt dass ich aus der Trauer nicht mehr raus finde.
K. karin.i.gandalovic@gmail.com 19 Dec 2010 01:10
Vielen Dank an euch, Gertrud und Silvia!

Genauso ist es, die Sonne geht auf und man ist noch hier, man muss sich dem was kommt dann stellen, oder es ergreift Besitz von einem besser gesagt.. Ich erinnere mich an die Naechte als ich neben dem Bett im Krankenhaus gesessen habe und ihre Hand hielt. Bin fuer einige Zeit dann doch eingeschlafen und als ich aufwachte wusste ich schon ich bin allein aufgewacht. Ich habe ein paar Male die Gedenkseite an Marcel gelesen und ich muss sagen dass mich Sandra's Kraft hoffen laesst, es ist wunderbar zu sehen dass das Leben nicht nur einfach weitergeht sondern auch lebenswert weitergehen kann. Ich habe oft gehoert dass ich aus einem Grund noch hier bin und dieser muss sich mir erst noch erschliessen. Ich weiss nur dass ich schon jetzt ein anderer Mensch bin als zuvor- natuerlich...
Ich habe meine Partnerin gefunden und bis zuletzt gehofft dass sie zurueckkommt, geglaubt habe ich es ebensowenig wie die Aerzte. Allerdings hatte ich auch den Gedanken sie gehenzulassen und anzunehmen was kommt, habe ihr das im Koma noch gesagt.
Ich danke euch beiden fuer eure Antworten, ich fuehle mich nicht mehr so allein. Wirklich Danke, ich schaetze eure Antworten sehr..
Dies bringt einen naeher zu der Frage des eigenen Todes als einem lieb ist uns ich weiss jetzt dass ich leben will, dass dies ihre Entscheidung war welche ich respektieren muss. Ich glaube nicht dass jemand dies haette verhindern koennen, vielleicht aufhalten...ich kann wirklich sagen dass ich mich auf beiden Seiten befunden habe und trotzdem haette ich das nie getan und sie allein in dieser Welt zurueckgelassen. Darueber habe ich heute nachgedacht und verstehe Ihre Entscheidung als ihre Entscheidung. Wie Sandra in ihrem Beitrag sagt- ich habe sie nicht halten koennen. Ich habe ihr verziehen zu gehen, kann es sogar nachvollziehen aber die Frage bleibt warum ich ihr nicht mehr wert gewesen bin. Das kann mir niemand beantworten.
Ich gehe einfach weiter und setze einen Fuss vor den anderen, meistens aus Gewohnheit aber ich hoffe und bete dass es besser wird.
Meine Gedanken sind seit diesem Tag bei allen die das gleiche Schicksal haben, ueberall auf der Welt. Moege uns bitte dieser schreckliche Schlag staerker und reifer werden lassen, es muss doch einen Grund fuer uns alle geben dass wir das erleben mussten?

Ich wuensche euch allen aus tiefstem Herzen Staerke und Frieden in eurer Seele..

Alles Liebe K.
Gertrud selice03@bluewin.ch 19 Dec 2010 00:11
Hallo K,
Du hast erst vor so kurzer Zeit von Deiner Lebenspartnerin Abschied genommen.Jetzt beginnst Du erst,denn grossen Schmerz richtig zu spühren,die grosse Leere ist gekommen.Ich sagte immer,jetzt muss ich lernen,alleine zu laufen...
Weinachter,Geburtstag,Todestag usw.werden immer für uns schwierige Tage sein.Die Erinnerungen kommen zurück und tun sehr weh.Doch mit der Zeit wird die Wunde in unserem Herzen kleiner,aber heilen wird sie nie!
Versuche über Deine Gefühle zu sprechen.
Ich umarme Dich!
silvia teehus@ymail.com 18 Dec 2010 23:15
hallo k
mein sohn hat sich vor ca 19 monaten das leben genommen,am anfang ist man abgelenkt durch organiesieren, und nach der beerdigung hat man das gefühl die welt steht still ich dachte manchmal wie kann es sein das die sonne wieder aufgeht und der alltag einzug hält heute weiss ich er begleitet mich heute mehr als früher es geht einfach weiter durch hoch und tief sein geburtstag ist gekommen und er war nicht da jetzt kommt die 2 weihnacht und ich bin immer noch da,ja es macht angst die zukunft aber sie kommt der schmerz bleibt aber man lernt damit zu leben, es ist vieleicht ein trost für dich zu wissen das du nicht alleine bist wir fühlen mit dir ,ich wünsche dir viel kraft führ die nächste zeit
K karin.i.gandalovic@gmail.com 18 Dec 2010 15:59
Hallo an alle Besucher!

Ich bin nach einigem Suchen auf diese Seite gestossen. Meine Lebenspartnerin hat sich vor einigen Wochen das Leben genommen. Seit dieser Zeit bin ich durch so viele verschiedene Gefuehle hindurchgeschleudert worden. Ich fuehle mich leer, wie ein Koerper ohne Seele. Ich mache mir Vorwuerfe, sie war nicht sehr stabil und ich war auch am Ende, nicht faehig richtig zu helfen. Ich habe sie gefunden und Tage um ihr Leben gebangt. Nun ist sie fort und unsere Traeume sind mit ihr gestorben. Ich bin wie gelaehmt, der Schmerz zerreisst mich und die Zeit steht fuer mich still obwohl sie fast hoehnisch weiterlaeuft. Wer kann mir sagen wie man am besten mit dem Schmerz, der furchtbaren Angst vor dem Leben und der Leere umgeht? Ich kann nicht mehr so weiter untergehen, versuche mir zu sagen dass ich hier einen Grund habe den ich nur noch nicht kenne aber der Schmerz ist einfach groesser als ich. Wuerde mich ueber Beitraege freuen, allein geht es nicht..Danke fuers Zuhoeren

P.S. Liebe (r) S, ich weiss was Du meinst,es fuehlt sich manchmal an wie Folter, wir kann man wieder anfangen Hoffnung zu schoepfen so dass man wieder weigstens etwas am Leben teilhaben will? Ich will nicht langsam zerbrechen..
Andy tresroth@gmail.com 17 Dec 2010 21:05
Liebe Darja. Heute wäre dein 26. Geburtstag - wir Freunde denken so oft an dich, vor allem wenn wir auf Bergtouren sind und du ganz einfach fehlst dabei. Deine Lücke bleibt unausgefüllt. Du bist viel zu früh gegangen - ich vermisse dich, habe dir aber auch verziehen und sende dir meine Liebe. Du fehlst.
doris d.rehling@gmx.at 17 Dec 2010 11:42
hallo ihr lieben! mein bruder (37) ist am vortag noch zu unseren eltern gegangen um sich zu "verabschieden" danach hatter er noch einen sehr bösen brief an seine frau geschickt. ich glaube dass sich sehr viele der angehörigen "schuldig" fühlen. dennoch hätte niemand meinen bruder aufhalten können.... nicht einmal eine zwangseinweisung hätte dies verhindert. ich glaube alle die zur solch einer handlung sich entschlossen haben, sind auch nicht im stande zu überlegen was sie wem warum wie lange damit antun werden oder angetan haben. ich glaube auch dass wir hier noch eine besondere aufgabe auf diesen planeten haben. schuld oder nicht schuld...es ist geschehen und wir können nichts mehr rückgängig machen damit müssen wir leben lernen. umarme euch
Gertrud selice03@bluewin.ch 16 Dec 2010 23:07
Auch ich denke,dass mein Ehemann sein Leben nicht ausgelöscht hätte,wenn ihm noch bewusst gewesen wäre,wieviel Leid er uns damit angetan hat.
Er sah nur noch sein Elend und seine Erlösung,aber nicht unsere Tränen und Verzweiflung.
Ich versuche mich zu trösten,dass es sein Tag war um zu sterben,wie auch immer.Sein Lebenslicht war an diesem Tag abgebrannt,sonst hätte der Suizid nicht funktioniert und er hätte überlebt.
Ich umarme Euch!
g. r.m@mymail.ch 16 Dec 2010 19:05
liebe S. es wird immer wieder diese Momente geben, wo du dich schuldig fühlst. Uns allen geht es so. Ich bin überzeugt, hätte dein Partner oder mein Bruder gewusst, wie sehr sie uns mit ihrer Tat schmerzen und belasten für unseren Rest des Lebens, so hätten sie bestimmt nicht diesen Schritt gewählt. Wir müssen einfach nur stark sein und lernen wieder zu lachen.
S. shila_1989@web.de 16 Dec 2010 18:05
Hört es irgendwann auf? Diese Vorwürfe isch selbst gegenüber, die Erinnerungen im Alltag, die sich wie Ohrfeigen anfühlen?
Was ist der nächste Schritt?

Mein Partner nahm sich im Januar 2010 das Leben.
Und ich habe nach wie vor das Gefühl, man könne mir ansehen was passiert ist.
Claudia claudia.derungs@bluewin.ch 14 Dec 2010 22:36
Charin - Heute ist Dein Geburtstag - ich und viele Andere denken fest an Dich uns wünschten Du wärst noch hier bei uns - wir alle vermissen Dich sehr! DC
alf aluh@gmx.de 14 Dec 2010 18:15
hallo? was ist hier los? vor einem Jahr war dieses Forum wirklich noch nützlich. Heute nur noch danke sagen und jetzt auch noch Anweisungen zum trauern und wem man was sagen muss usw... ist ja das allerletzte. Ich wollte mich mal wieder melden und hier weiter Kontakte suchen, leider ist dies jetzt nicht mehr möglich für mich.

Vielen Dank auch ihr mit den achsöblöden Einträge.
Olli olli.olli@gmx.at 14 Dec 2010 09:29
@silvia: wie claudia schon gesagt hat, haben nicht alle die selbe art zu trauern! Ich denke schon, dass hier zu 90% betroffene sind…viele lesen wahrscheinlich lange still mit und wollen dann einfach mal sagen, dass ihnen die seite gefällt.
Ist doch in jedem größeren forum so! nur mal meine meinung!
silvia teehus@ymail.com 13 Dec 2010 22:11
hallo zusammen
ja ich gebe euch recht jeder trauert anders das ist auch gut so aber ich meinte wir sollten uns nicht verstecken müssen ich will einfach sagen können mein kind ist gestorben und die leute sollten fragen wiess einem geht und sich nicht einfach nicht melden bei einem normalen tot geht mann a auch kondolierer oder.
ich glaube es geht noch mehr menschen so gute zeit wünsch ich euch
doris d.rehling@gmx.at 13 Dec 2010 18:19
hallo!
ich stimme claudia voll und ganz zu. ich glaube auch dass es keine "richtige" art zu trauern gibt. weiß nicht ob es euch auch so wie mir geht...ich komme aus meinen gefühlsschwankungen nicht heraus. werde hin und her gerissen von "normal" bis aggressiv, dann wieder zu tiefst traurig bis ungeduldig. gehe mir selbst sehr auf die nerven damit. vor allem für meine mir am nächsten stehenden (familie) ist dies auch nicht einfach. wie kommt geht ihr damit um? lg an alle trauernden
Claudia claudia.derungs@bluewin.ch 12 Dec 2010 22:59
Hallo zusammen
Ich denke, dass man akteptieren sollte, dass es nicht nur eine "richtige" Art gibt zu verarbeiten und zu trauern. Nach dem Suizid meines geliebten Lebenspartners vor eineinhalb Jahren habe ich so viele Menschen auf verschiedene Weise trauern sehen. Und jede Weise gilt es zu akteptieren, denn das Leid tragen alle Beteiligten ganz tief in sich. Die einen möchten am liebsten jeden Tab und immer wieder ins kleinste Detail ausspreche, was sie beschäftigt, sich die Trauer von der Seele reden. Und die anderen trauern im Stillen mit sich selbst, tragen das Erlebte mich sich selbst aus, weil es nicht in ihrer eigenen Natur steht, sich mitzuteilen. Ich selber war und bin auch diejenige, die das Gespräch gesucht hat und es hat mir gut getan. Aber ich habe mir auch die Menschen gesucht, bei welchen ich mich mitteilen konnte. Und bei den Anderen habe ich akteptiert, nicht darüber zu sprechen sondern sich im Schweigen verbunden zu sein mit der inneren Trauer.
Ich wünsche allen viel Kraft für die bevorstehenden Festtage und Zuversicht für ein neues, hoffnungsvolles und schönes Jahr! Claudia
silvia teehus@ymail.com 12 Dec 2010 18:04
liebe H ich entschuldige mich bei dir ja du hast recht unser forum läuft ihn letzter zeit aus dem ruder aber es ist nicht bös gemeint von den menschen hir sondern sie wiesen nicht wie sie reagieren oder ausdrücken sollen und darum sollten wir bedroffene so viel wie möglich reden wenn mann es nicht selber erlebt hat weiss mann wie es ist jeder tot ist schlimm aber die ratlosikeit bei suizit bedarf hilfe reichen wir die hand und helfen lg silvia
H. herbie1.2@gmx.de 12 Dec 2010 15:13
hast aber auch gar nix verstanden Silvia! Es ist jedem Erwachsenen und jedem Kind selber überlassen mit wem er sprechen will oder eben nicht!! andere freuen sich ja oft über das Leid anderer.. siehe diese doofen Einträge der Dankesager usw.. das ist ein gutes Beispiel. Werde deshalb hier auch nicht mehr über mein Leid schreiben !!
silvia teehus@ymail.com 12 Dec 2010 08:27
liebe H ja du hast recht aber mit schweigen bringen wir ndie menscheit nicht dazu das es jedem menschen sein recht ist selber zu entscheiden, und wir nicht mörder sind weill wir es nicht verhindern,ein nätürlichen tot wird betrauert ein siuzit wird verurteilt.das stört mich und mit schweigen werden wir leider nicht bewircken und nicht nir wir erwachsene,die zahlen das es mehr siuzit tote als verkerstote gibt solten uns gedanken machen und was machen wir dagegen wir schweigen und verckrichen uns ihn unsere trauer und wut. ich wünsche euch allen mehr vertrauen wir sind nicht schuldig,viel kraft für unseren weiteren weg wünsch ich silvia
H. herbu24.1@gmx.de 12 Dec 2010 06:37
hallo Sidino und Siliva ich bin eine Schwester (40) die bis heute mit fast niemandem darüber gesprochen hat. Also nicht nur Kinder haben nicht das Bedürfnis zu sprechen. Wir bräuchten vielleicht mehr Vertrauen und nicht dass man das erlebte jemandem erzählt, der vielleicht so doof ist wie der, der gleich unter mir 5x hintereinander und dann noch einen solchen Spruch fallen lässt. Dann wird der Schmerz noch viel grösser. Besser man schweigt wenns einem gut tut. Liebe Grüsse H.
silvia teehus@ymail.com 07 Dec 2010 20:17
liebe sidino
mein sohn hat sich im mai 2009 das leben genommen und seine schwester spricht heute noch nicht darüber jeder geht mit seiner trauer ander rum und kinder haben e ein anderes verhältnis zum tot als wir erwachsene nim ihn einfach erst auch wenn er mit seinem vater spricht kinder sind viel offener ich wünsche euch viel verständnis volle menschen auf euchem weg.ich schicke euch ein licht lg silvia
doris d.rehling@gmx.at 07 Dec 2010 14:34
liebe sidino das tut mir sehr leid für euch mein ausdrückliches mitgefühl. mein bruder hat sich genau vor 2 monaten das leben genommen. mein sohn ist zwar erst 5,5 und es war nicht sein vater. ich glaube dass kinder viel mehr "natürlich" mit diesem verlust und trauer umgehen als wir es können. auch mein sohn will dieses thema nicht wirklich so heranlassen indem er abblockt und von etwas anderen spricht. ich glaube so lange du bei deinem sohn keine "verhaltensauffälligkeiten" entdeckst belasse es so wie es ist. er sagt oder zeigt dir ob er hilfe braucht, glaube ich. lg doris
sidino simone.hug@bluewin.ch 06 Dec 2010 21:05
Vor 4 Monaten hat sich mein Mann das Leben genommen. Ich und mein 8jähriger Sohn bleiben zurück.
Mein Sohn reagiert äusserlich, als wäre nichts geschehen. Er fragt nie etwas, weint nie.......wenn ich das Geschehene zum Thema mache, weicht er aus. Auch beim Kinderpsychiater erzählte er kein Wort. Er will nicht wieder hin.
Das ist für mich sehr schwierig, ich möchte ihm so gerne helfen.Deshalb meine Frage:
Wer hat auch Kinder, die so oder ähnlich reagieren / reagierten wie mein Sohn? Was habt ihr gemacht? Wie hat es sich entwickelt?

Ich danke für Eure Mitteilung.

Gruss
Sidino
Silvia M.Skerlak sm.skerlak@web.de 06 Dec 2010 15:57
Liebe Betroffene. Mir missfällt auch, dass unser Forum zu oft von Nichtbetroffenen benützt wird. Ich habe mich an den Vorstand Refugium gewandt mit der Bitte, hier eine Lösung zu suchen. Habt bitte Geduld, wir haben euer Anliegen wahrgenommen und suchen nach einem Ausweg. Herzliche Grüsse von Silvia/webmaster
sandra sandra.zwahlen66@gmail.com 06 Dec 2010 08:37
hallo ich finde auch es reicht mit "was für eine tolle seite usw"es hat hier menschen die ihre mütter.kinder,väter.partner,freunde verloren haben da braucht es echt nicht noch kommentare wie gut die seite ist.WIR ALLE TRAUERN UM MENSCHEN DIE SICH DAS LEBEN GENOMMEN HABEN uns ist es egal wie die seite aussieht was wir wollen ist hilfe und den austausch in unserem schmerz und trauer also bitte RESPEKTIERT das danke an alle
urs ursu@mymail.de 05 Dec 2010 15:04
finds eifach ned schön vo eu wo kei Ahnig händ !!!
silvia teehus@ymail.com 04 Dec 2010 13:00
hallo miteinander a hilde du hast recht ich schaue jeden tag rein und nur komplimente ich habe vor längerer zeit einen aufruf für einen treff gemacht und kein intressen gehört,ist es so das ihr alle allein durchs leben kommt, ich würde gerne noch ein paar leute kennen lernen also meldet euch doch bei mir, ich wünsche euch allen eine gute fest zeit
Frank & Ines inessisegrei77@gmx.de 03 Dec 2010 14:58
Wir sind durch Zufall auf eure Webseite gestoßen. Wir sind begeistert von der schönen Seite und auch den vielen nützlichen Informationen rund um das Thema Suizid. Macht weiter so. Gruß Frank und Ines
Oliver oliverstrunck@web.de 30 Nov 2010 08:58
Wirklich eine tolle Seite. Ich finde es gut wenn man sich um die hinterbliebenen kümmert. Die Scherzen die die Leute haben müssen enorm sein. Schöne übersichtliche Seite, die hoffentlich noch lange besteht.
hilde hiner2@mymail.ch 27 Nov 2010 10:10
hallo Verein Refugium
warum erstellt ihr nicht für alle Dankesager und Spender usw.. ein Gästebuch, damit wir Hinterbliebenen hier im Forum weiterhin ungestört unsere Erfahrungen austauschen können?
Vielen Dank
Hilde
Jochen jochen.mussel@web.de 27 Nov 2010 10:07
Danke wollte ich nur sagen. Danke im Namen derer die Ihre Hilfe in Anspruch nehmen. Machen Sie weiter so!
Mike m.hilss@enspa.info 27 Nov 2010 10:05
Wirklich eine tolle Arbeit die Sie hier verrichten. Schön, dass es solche Einrichtungen gibt.
Daniela Fischer daniela.doris.fischer@freenet.de 25 Nov 2010 11:34
Danke für diesen tollen selbstlosen Einsatz!
Gertrud Schocher selice03@bluewin.ch 24 Nov 2010 22:24
Ich teile die Meinung von Maria.
Wir Hinterbliebenen sind echt froh über diese Seite.
Am 2.12.2000 hat mein Mann sein Leben ausgelöscht,warum weiss ich bis heute nicht!
Die Wunde in meinem Herzen wird wohl niemals verheilen.
Es tut immernoch so weh....
Michael majorpain@hotmail.de 24 Nov 2010 17:51
Bin durch zufall auf die Seite gekekommen. Eigentlich ein trauriges Thema
maria mariajfeg@mymail.ch 23 Nov 2010 20:44
Leider wird dieses Forum je länger je mehr nur benutzt um zu sagen wie super ihr unbetroffenen diese Seite findet. Schade. Wir Betroffenen oder eben hinterbliebenen konnten uns bis vor kurzem hier noch zusammen unterhalten. Das waren noch gute Zeiten. Also nichtbetroffene lasst es doch einfach wir wissen dass diese Seite gut ist. Gruss Maria
Steffanie steffi@stsdf.de 22 Nov 2010 22:12
ich finde es wircklich toll, wir ihr Menschen in seelischer Not weiterhelft.
Bernd bernd88@web.de 22 Nov 2010 13:21
Ich finde das was hier geleistet wird wirklich klasse. Wenn es solche Institutionen nicht gäbe, würden Geschädigte aus den unterschiedlichsten Bereichen mit ihrem Leben nicht mehr klar kommen!
Alarme alarme@superalarme.com 21 Nov 2010 07:08
Excellent web site. I had heard good things about it, and the web site shows what a high standard you guys achieve in every respect. I look forward to future visits.
luca bio-food@gmx.de 21 Nov 2010 03:00
Hallo, mein Vater hat sich vor wenigen Tagen das Leben genommen.
Er war seit vielen Jahren psychisch krank, besonders hart, er ist im Sommer wegen Depression wieder ins Bezirkskrankenhaus Haar bei München gekommen, ist dann wegen eines Vorfalls auf eine geschlossene Einrichtung verlegt worden, in diesem Haus ist die höchste Sicherheitsstufe wo er nie an eine Schere rankommen hätte dürfen.
Er ist elendig verblutet als ein guter Mann.
Ich werde versuchen gegen diese Verbrecher ( Pharmaindustrie ) vorzugehen, die meinen Vater mit Gift zugepumpt haben.
Der Tatvorwurf, fahlässige Tötung und unterlassene Hilfeleistung ist in jedemfall gegeben.
Auch viel Kraft an alle anderen zu dieser Sache.
Andrea anh@msn.com 19 Nov 2010 12:31
Schöne Grüße,
Andrea van den Bergh.
Leo leo@msn.com 14 Nov 2010 05:41
ein beachtliches Projekt
Urs Pfäffli urs.pfaeffli@gmx.ch 12 Nov 2010 14:00
Guten Tag,

Meine Frau und ich haben am 04.09.2010 geheiratet und uns entschieden, die Kollekte in der Kirche dem Verein Refugium zu spenden. Da mein Bruder 1992 im Alter von 16 Jahren (ich war damals 13) Suizid begann, und ich damals noch von keinem solchen Verein profitieren konnte, weiss ich wie schwer es ist und deshalb haben wir uns entschieden, die Kollekte Euch zu spenden. Der stolze Betrag von CHF 378.- kann sich sehen lassen. Vielen Dank auch für den netten Brief, den wir erhalten haben. smile.gif 

Freundliche Grüsse

Urs Pfäffli
silvia teehus@ymail.com 07 Nov 2010 21:02
hallo mitenand ich glaube es gaht üs allne glich jetzt chund die schweri heiligi zyt und mir sind trotzdem allei ich wünsche euch allne viel kraft für vor wiehnachts zyt bis bald mal wieder
Dieter Grimml dieter.grimml@web.de 07 Nov 2010 19:30
Vielen Dank für diese Seite. Einen lieben Gruß an alle. Ihr Dieter Grimml
ladyz lady-z@gmx.ch 06 Nov 2010 22:29
hallo an alle
ich habe schon mal hier reingeschrieben. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich mich mit jemandem austauschen könnte.
Mein Bruder hat sich vor 2 1/2 Jahren das Leben genommen.
Ganz liebe Grüsse an alle und viel Kraft in eurer schweren Zeit. ladyz
Ulrike u.s@enspa.eu 06 Nov 2010 11:22
Ich finde das was hier geleistet wird wirklich klasse. Wenn es solche Institutionen nicht gäbe, würden Geschädigte aus den unterschiedlichsten Bereichen mit ihrem Leben nicht mehr klar kommen!
Michael info@brennstoffzellen-heiztechnik.de 06 Nov 2010 10:40
Wow, ich bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen, doch ich muss sagen, das Thema regt zum Nachdenken an. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Hinterbliebenen in einem solchen Fall, oft mit unbegründeten Schuldgefühlen zu kämpfen haben. Toll dass es einen solchen Verein gibt!
Beste Grüße
Micha
Docven pounds@web.de 05 Nov 2010 21:54
Liebe Grüße aus Bayern!
Marlon marlonsi@gmx.de 04 Nov 2010 17:19
schöne seite habts da gebastelt smile.gif  wünsche alles gute bis zum nächsten besuch gruß marlon
rehling d.rehling@gmx.at 01 Nov 2010 14:15
liebe jessica ich glaube dass es sehr wohl eine große rolle sogar spielt wie wir ihn verloren haben denn das ist wohl die tragischte weise wie man jemand verlieren kann...natürlich kann man es so sehen tot ist tot er kommt nicht wieder aber bei unfällen oder krankheit geht man glaub ich anders damit um lg melde mich abends bei dir doris
Jessica Jessica@Vahrenheide.de 01 Nov 2010 12:42
Hallo doris,

ich würde mich sehr freuen, wenn wir uns mal austauschen könnten.

Ich habe da nochmal eine andere frag und zwar:
Mein Mann meint das es keine Rolle mehr spielen sollte wie mein Bruder ums leben kam.
Ich sehe das anderes.
Da wollte ich mal fragen wie ihr das so seht?
Würde mich über antworten sehr freuen
doris d.rehling@gmx.at 01 Nov 2010 11:42
hallo liebe jessica
man kann diesen schmerz gar nicht in worte fassen...auch mir geht es so. fühle mich leer gedanken kreisen immer wieder um die gemeinsamen erlebnisse dann wieder wie arg muß es unseren brüdern ergangen sein um so viel traurigkeit und verzweifeltheit in die tat umzusetzen.....echt schlimm. ich habe heute eine therapiestunde werde mir professionelle hilfe holen. können gerne danach uns austauschen. wünsche dir viel kraft und denke an dich lg doris
Jessica Jessica@Vahrenheide.de 01 Nov 2010 09:04
Hallo,

ich habe mein jüngeren Bruder vor 18 Wochen verloren.
Er ist von Hochhaus gesprungen.
Wir wissen bis heute nicht warum er das gemacht hat.
Ich weiß immer noch nicht wie ich damit umgehen soll.
Fühle mich so leer und weiß auch nicht so richtig mit wem ich reden kann.
Würde mich über Kontakte freuen, die, die gleichen Erfahrungen gemacht haben.
silvia teehus@ymail.com 31 Oct 2010 08:37
hallo Doris
mein sohn hat sich im Mai 09 das leben genommen, ich glaube man kann es nie verschafen aber mit der zeit aktzeptiert man seinen weg der schmerz wird weniger und seine gedanken werden anders ich hätte es nicht geglaubt am anfang dachte ich er wäre auf einer reise und komme jeden moment zur tür herein und mit der zeit weiss man es ist nicht so, meine besuche auf dem grab sind besuche bei im gespräche fürt man halt jetzt anders,1 mal im Jahr gehe ich zu einem medium probiere es immer an seinem oder meinem geburtstag und werde das so beibehalten es ist schön zu wiessen das es im gut geht und unser leben mit ihnen weiter geht. ich wünsche dir und deiner familie viel kraft für die nächste zeit und wir sind für euch da
doris d.rehling@gmx.at 30 Oct 2010 19:56
hab nach langer suche endlich ein forum gefunden....mein einziger 5 jahre jüngerer bruder hat sich am 12 oktober diesen jahres an einer türschnalle in seinem haus erhängt. er hinterläßt seine/meine liebenden eltern eine frau und mich seine schwester samt familie...wie geht man damit um....grund war die bevorstehende trennung und letztendlich seine depressionen die nie nach außen getragen wurden. er war beruflich sehr erfolgreich und angesehen (wäre im dez. 37 jahre geworden) wie geht man mit dieser leere um und gefühlschaos...
eva eva.guhl@sunrise.ch 27 Oct 2010 08:38
Hallo. Welche Frau hat ihre Mutter durch Suizid verloren als sie noch ein Kind war? Ich war neun, meine Brüder waren 12 und 6. Ich hatte unsere geliebte Mam daheim nach der Schule gefunden. Sie hatte Depressionen über sechs Jahre. Wer hat ein ähnliches Schicksal und möchte austauschen? Eva
Manfred m-massmann@gmx.de 25 Oct 2010 14:54
Hi,
sehr ergreifende Einträge die hier zu lesen sind. War selbst auch mal fast so weit. Leide seit 14 Jahren an Depressionen.Wünsche allen für die Zukunft nur das beste!

Gruß Manfred
Andreas andreas.roth@snowland.ch 24 Oct 2010 21:08
Liebe Conni
Die Situation war für mich auch überhaupt nicht einfach; vor allem der Vater meiner ehemaligen Freundin sah in mir den Sündenbock. Die Mutter und Schwester haben mir sofort "verziehen" (obwohl es nichts zu verzeihen gab). Nach etwa 2 Monaten hatte ich das klärende und befreiende Gespräch mit dem Vater. Wichtig zu wissen ist: Man kann niemandem verzeihen - nur sich selbst. Wenn also du dir Vorwürfe machst oder jemand dir macht, denke dran: Nur jeder kann sich selbst verzeihen und mit sich ins Reine kommen. Dann verzeiht man automatisch allen anderen und auch der Person, die Suizid verübte.
conni flocon@freenet.de 23 Oct 2010 11:56
Hallo, vor 3 monaten ist mir das gleiche wie andreas passiert. ich hatte mich auch einen monat vor seinem suizid von meinem freund getrennt. unsere tochter wird nächsten monat 2 jahre. nur das mir die trennung jetzt nicht real vorkommt, da nur noch die schönen zeiten in meinem kopf rumschwirren. die gründe für die trennung sind einfach nicht greifbar, so das meine schuldgefühle enorm groß sind und ich mir wünsche, ich hätte mich nie getrennt!
nach der todesnachricht habe ich sofort das gespräch gesucht und auch einige zuhörer gefunden, aber nach jetzt 3 monaten will die umwelt nichts mehr davon hören. man muß einfach wieder funktionieren! aber es geht nicht - innerlich ist man von seinen unbeantworteten fragen (und den schuldgefühlen sowieso) zerfressen und man möchte manchmal einfach nur schreien.
eine frage, die, die sich auch kurz vorher getrennt haben - wie ist die familie von dem verstorbenen euch entgegen getreten?
Ich kann kurz zusammen gefasst sagen, ich konnte mich nicht von ihm verabschieden.
Leo leo@msn.com 22 Oct 2010 02:16
nette Seite, wünsche viel Erfolg
Phil philippe-clerc@hotmail.com 20 Oct 2010 14:04
Hallo zusammen,
ich bin neu hier und kenne mich noch nicht aus mit den treffen. ich schreibe einfach hier einmal etwas rein und würde mich freuen, wenn mir jemand in der selben oder ähnlichen situation etwas schreiben würde.

es ist nun 7 wochen her, als meine frau sich für diesen weg entschieden hat. sie hinterlässt drei kinder (4 / 10 / 14) und mich. wir waren junge eltern, es war nicht immer alles perfekt, aber wir haben gut funktioniert und hatten eigentlich eine schöne beziehung. dass sie depressiv war, hat sie mir eigentlich nie gezeigt. nach einem streit, habe ich mich entschieden für ein paar tage bei meiner mutter zu übernachten. drei tagen später, hat sie die kinder so organisiert, dass sie zeit hatte für sich selbst.

verstehen tue ich noch nicht alles. über die "wütend-phase" bin ich hinweg. jetzt kommt der schmerz und die trauer.

ich würde mich über mails von euch freuen.

Phil
silvia teehus@ymail.com 19 Oct 2010 20:15
liebe Schennie
mein sohn hat sich im letzten Jahr auch das leben genommen, und ich habe an seinem Totestag wie du bin ich zum unfallplatz und war dann auf die Toteszeit war ich auf dem friedhof und habe Kerzen angezündet am abend habe ich freunde von im eingeladen und seine familie kam auch es war ein wunder schönen tag für ihn und uns,ich wollte dir nur zeigen das deine idde gut ist geniesse den tag mit im und gib im an diesem tag besonders viel licht.lg silvia
schennie jennydaehne@freenet.de 17 Oct 2010 12:24
mein jüngerer Bruder hat sich letztes jahr im Oktober auf schlimme Weise sich das Leben genommen. Bald ist sein todestag und mir wird immer schlechter. je näher dieser Tag ran rückt. Es war für mich der schlimmste tag in meinem Leben. An seinen todestag, werde ich an die stelle fahren, wo er gegangen ist. Er war noch sehr jung, aber so kraftlos....ich glaube für alle Hinterbliebene wird es immer schwer sein, mit so einem Verlust um zugehen.
Raffaele mv750@bluewin.ch 16 Oct 2010 22:47
Hallo Sally

Ich denke auch so wie du, wir dürfen nicht wütend sein, Die Menschen sie sich suizidieren sind nicht in der Lage zu realisieren wa sie machen.
Liebe Grüsse Raffaele
Gertrud selice03@bluewin.ch 15 Oct 2010 21:21
Bitte unterlasst doch die Reklame auf dieser Seite!Es ist doch auch nicht wichtig.ob nun der Hilferuf fehlerfrei geschrieben wird!
Wichtig ist für uns Hinterbliebenen,dass wir unseren Kummer jemandem anvertrauen können!
Danke für Euer Verständnis!
Carmen carmen.lotwinkel@gmx.de 14 Oct 2010 12:14
Der Smiley mit dem Hammer ist echt cool, wenn vielleicht auch ein bisschen makaber hier.

Aber hey. "dass" wird konsekutiv immer noch mit Doppel-S geschrieben. Und ein Komma davor wäre auch schön gewesen. Ich kann es nicht mehr sehen.
SADSA flower_19880809@hotmail.com 14 Oct 2010 07:15
duivel.gif rolleyes.gif 
Istoselida isto@9f9.net 13 Oct 2010 17:28
Schön das es diese Seite im Netz gibt!gemeen.gif 
Sina sina_g@hotmail.com 12 Oct 2010 14:07
Bald jährt sich der Todestag meiner Mam. Ich habe ein wenig Angst vor dem Tag. Ich habe mir aber überlegt, dass ich verreise, möchte nach Frankreich für ein paar Tage oder Wochen.
Am Anfang hätte ich nicht geglaubt, dass das Leben weitergehen kann. Ich bin zwar erwachsen, aber meine Mam hätte ich doch noch gebraucht. Ich habe sie sehr geliebt und sie fehlt mir. Aber es wird einfacher. Die Zeiten, wo es mir richtig schlecht geht, werden seltener...
In letzter Zeit träume ich oft von ihr. Das finde ich zwar irgendwie schön. Anschliessend geht es mir aber meist bis am Mittag nicht gut, weil ich weiss, dass es nur ein Traum ist, dass sie lebt...
Ich wünsche allen, die diese Trauer auch durchleben müssen, viel Kraft. Es wird tatsächlich irgendwann weitergehen. Und wer jemanden zum drüber reden braucht, darf sich gerne bei mir melden...
silvia teehus@ymail.com 10 Oct 2010 17:49
etwas ihn eigene sache mir hat es geholfen die freude zu wiesen das es benjamin gut geht. in liebe silvia

Mediale Veranstaltung
mit Jenseitskontakten vor Publikum

Montag 1. November 2010 19.30h – 21.00h (Türöffnung 19.15h)

An diesem Abend erhalten Sie die Möglichkeit, einen Einblick in die Arbeit eines Mediums zu gewinnen. Silvia Schweizer und Mario Wetter können Verstorbene wahrnehmen und mit ihnen reden. Hellsichtig und hellfühlend beschreiben sie Verstorbene im Aussehen und Charakter, damit sie von den Anwesenden im Publikum wieder erkannt werden können. Durch die anschliessenden Botschaften können Sie Trost und Gewissheit erhalten, dass die Seele nach dem physischen Tod weiterlebt.

Veranstaltungsort: EngelsLicht, Der spirituelle Laden
Bützbergstrasse 13A, 4900 Langenthal

Eintritt: Kollekte

Platzreservation: - per Mail an: teehus@ymail.com, Silvia Schweizer oder
(beschränkte Platzzahl) - direkt im EngelsLicht


Christiane c-j.blaumeiser@gmx.de 09 Oct 2010 06:22
Hallo
bin neu hier auf der seite .
Mein Mann hat sich am 25.02.09 das leben genommen im alter von 42 jahren.Wir haben uns sehr geliebt, also aus dem grund war es nicht.
er hatte eine firma und hat sehr viel gearbeitet.
ich weiß nicht mehr weiter , jetzt will man mir auch noch das haus nehmen.brauche hilfe.
Andreas Roth andreas.roth@snowland.ch 08 Oct 2010 22:09
Mir geht es wie Simone: Dank unzähliger Hilfe durch Freunde und Fachpersonen habe ich es über den Berg geschafft, nachdem sich meine Freundin 1 Monat nach unserer Trennung das Leben genommen hat. Drum mein Rat: Nichts verschweigen, nichts tabuisieren, sondern viel viel reden und der Trauer viel Raum, Zeit und Gespräche lassen. Dann geht das Leben plötzlich weiter und nimmt wieder Schwung auf. Bin sehr dankbar, dass mir dies (dank meinem Umfeld) geglückt ist.
Simone Simone.Stuhlmiller@t-online.de 05 Oct 2010 21:22
Mein Mann hat sich vor 15 Monaten im Büro erhängt. Unsere Kinder waren 2 und 9 Jahre alt. Er hat mir eine marode Firma und Schulden hinterlassen. Ich wusste nicht, wie ich den großen dunklen Berg, der vor mir lag bewältigen sollte. Manchmal weiß ich es heute auch noch nicht. Aber ich bekam sehr viel Unterstützung und Hilfe von privater und geschäftlicher Seite. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich hoffe, daß meine Kinder und ich in eine gute Zukunft gehen.
Man kann es jedoch einfach nicht fassen, daß jemand, mit dem man 16 Jahre zusammen war, so etwas macht. Man braucht sehr viel Kraft um den Alltag zu bewältigen. Aber mit Unterstützung von Freunden und Familie kann man es schaffen.
sara swyler44@hotmail.com 05 Oct 2010 00:42
Danke für diesen tollen selbstlosen Einsatz!
Jennifer jennifer1210@hotmail.de 04 Oct 2010 16:05
Es ist so schön, dass es Menschen gibt, die sich umeinander kümmern. Wirklich meine Hochachtung für dieses Projekt.
silvia teehus@ymail.com 28 Sep 2010 17:27
hallo miteinande
ich frage mich gerade was schuhwerbung auf unserer seite zu suche haben,es wäre schön wenn mehr geschrieben würde aber doch nicht so,also an alle die was auf dieser seite zusuchen habt schreibt mehr und gebt der werbung keine chancen.an alle die es brauchen ein kleines licht am horizont ich grüsse euch.
silvia teehus@ymail.com 23 Sep 2010 19:14
hallo miteinamder die zeit läuft so schnell,man vermiesst unsere lieben und einen gespräch partner ich suche gleich gesinnte im umkreis 4900 langenthal für einen monatlichen Treff für die Zukunft,freue mich über jedes Echo.Ich wünsche allen viel kraft und ein schönes wochenende.lg silvia
Evi draconian1@gmx.at 17 Sep 2010 20:37
Hallo!

Ich möchte eine Selbsthilfegruppe für Angehörige von Suizid in Österreich (Kärnten) gründen. Bei Interesse bitte melden unter meiner E-mail Adresse. Danke

Liebe Grüße
Claudia maienhof11@aol.com 13 Sep 2010 20:02
Hallo,

es sind nun schon 11 Monate vergangen, seit sich mein Mann erhängt hat.Wir waren 17 Jahre lang verheiratet, dann habe ich mich von uhm getrennt.Ich wollte nicht mehr mit ihm zusammen sein, weil ich ihn nicht mehr geliebt habe und mich in einen anderen Mann verliebt hatte.Dies hatte ich ihm bei unserer Trennung aber verschwiegen.Wir haben 2 Kinder, 16 und 13 Jahre alt.An einem Samstag bin ich ausgezogen, gemeinsam mit meinem Sohn. Meine Tochter blieb bei ihm, sie wollte ihn nicht alleine lassen.Am Donnerstag darauf hat er sich das Leben genommen.Mit dieser neuen Liebe bin ich heute noch zusammen, aber trotz allem mache ich mir immer noch schwere Vorwürfe.Würde mich über Erfahrungsaustausch freuen.
bella bellaf@mymail.ch 12 Sep 2010 09:29
guten tag als zurückgebliebene schaue ich ab und zu mal hier rein. dies ist ein forum nicht ein gästebuch. ich finde es nicht nötig hier einträge zu lesen, wie gut die seite ist. wir zurückgebliebenen suchen kontakt und erfahrungsaustausch zu anderen zurückgebliebenen. möchten wissen wie es ihnen geht! dass die seite gut ist wissen wir so gut, wie die betreiber dieser seite! danke
armin arminwq23@web.net 07 Sep 2010 22:12
Solche Initiative finde ich sehr gut. Ich wünsche allen Hinterbliebenen viel Kraft und alles gute!
Franz franzmaier3@gmx.at 07 Sep 2010 09:17
Ich hoffe, dass Sie noch vielen Menschen helfen können. Schönen Gruß!
Andreas andreas.roth@snowland.ch 02 Sep 2010 21:06
Hallo zusammen. Am 10. September ist Welt-Suizid-Präventionstag; es gibt an vielen Orten Angebote für Hinterbliebene, zum Beispiel in St. Gallen: http://www.zepra.info/de/aktuell/index.html.
silvia teehus@ymail.com 28 Aug 2010 20:44
es ist wieder so ein abend wo ich alleine zu hause sitze und mich frage warum,es ist jetzt schon 15 monate her und es tut immer noch weh darüber reden mag niemand man müsste sich ja auseinander setzten und das ist zeit verwendung manchmal komme ich mir wie eine aussetzige vor(ich habe es ja nicht gemacht) aber ich aktzeptiere es benjamin ich vermiesse dich an alle die das lesen sprecht darüber so oft ihr könnt wir wollen kein mitleid sonder ein ohr wo uns zuhört,ich schicke viel licht ihn die welt
Pascal info@vergleich-ratgeber.de 25 Aug 2010 11:24
Suizid ist immer ein wirklich schreckliches Thema.
Wenn man sich vorstellt wie fertig man sein muss um daran zu denken sich selbst umzubringen. Ich hoffe euer Verein zeigt den Leuten, dass das Leben es immer wert ist weiterzuleben.
Bernd Seinmeier Bernd.Seinmeier@gmx.de 20 Aug 2010 22:54
Finde es gut, dass es euch gibt.
Schöne Grüße aus der Berlin.hypocrite.gif 
Simon printer@exce.de 18 Aug 2010 12:08
Ich hoffe das diese Seite und dieser Verein den Menschen, die Freunde oder Familie durch diesen schrecklichen Ausweg verloren haben, Kraft und Hoffnung für ihr weiteres Leben gibt.
bea paldi@bluewin.ch 10 Aug 2010 08:27
hallo, ich habe keine nähere person wo sich suizid angetan hat, bin jedoch gestern nach einer bike tour neben einem bahngeleis gefahren und habe einen mann gefunden wo unter den zug gegangen ist. ich bekomme die bilder nicht aus meinem kopf und denke immer wieder nur ein paar minuten früher und ich hätte ihm vielleicht helfen können. ich fühle mich total schlecht. hoffe diese person hat ihren frieden gefunden werde heute eine kerze anzünden. danke, dass ich hier meinen eintrag machen durfte. bea
Maja sumajaawad@web.de 08 Aug 2010 10:00
Hallo,

auch ich habe meinen Verlobten durch Suizid verloren. Er hat sich nach einem Streit mit mir, das Leben genommen.
Seitdem ist nichts wie es war, eine unheimliche Leere hat sich breit gemacht und das Gefühl hört einfach nicht auf.
Würde mich über Kontakte freuen, die, die gleichen Erfahrungen gemacht haben.
ladyz lady-z@gmx.ch 07 Aug 2010 12:31
hallo an alle

Mein Bruder hat sich vor 2 1/2 Jahren das Leben genommen. Wie wir alle, wusste auch ich nicht, wie damit klarkommen, habe mit fast niemandem darüber gesprochen, auf professionelle Hilfe verzichtet, aber ich habe Bücher gelesen, die mir sehr geholfen haben. Diese würde ich gerne weiterempfehlen.

Da ich selber sie nicht mehr lesen möchte, biete ich sie hier bei Interesse auch zum günstigen Preis von 10.-/Buch an: (exkl. Porto)

- Warum hast du uns das angetan/Chris Paul
- Warum konnten wir dich nicht halten/Tina Gomez, Carin Diodà
- Suizid/Walter Otzelberger

...wenn du nicht reden willst, oder dich alleine fühlst...
...lese! Es hilft wirklich sehr!
ganz liebe Grüsse an alle und viel Kraft in eurer schweren Zeit.
Würde mich natürlich auch über Kontakte zu euch sehr freuen.

sisi carina.zzzz@hotmail.com 03 Aug 2010 15:01
Hallo
ich dachte ich bin alleine auf der welt.
mein mann hat sich vor drei wochen ...
ich glaube ich werde nie mit dem leben können.
ich habe sehr viel angst vor der zukunft
Thomas B thomas-bernhard1@web.de 27 Jul 2010 09:22
Sie haben hier eine wirklich gute, hilfreiche Seite aufgebaut. Ich hoffe, dass noch viele davon profitieren können. Für die Zukunft alles Gute!
Vera vera.albiez@hotmail.com 26 Jul 2010 12:24
Hallo, ich schriebe eine Arbeit über die Folgen von Suizid. Ich interessiere mich sehr für dieses Thema, da meine Tante sich in jungen Jahren das Leben nahm. Ich habe sehr viel Verständnis für alle Hinterbliebenen und grossen Respekt.
Wenn jemand dazu bereit wäre, mit mir über den persönlichen Trauerprozess nach dem Suizid eines Angehörigen zu sprechen (Emailkontakt), wäre ich sehr dankbar. Den ich möchte viele ver. Stimmen in meine Arbeit einfliessen lassen.
Herzlichst Vera
daniel rodrikes majorpain@hotmail.de 25 Jul 2010 02:06
Sehr draurig das es sowas kommt
Alfons a.stillhard@gmx.ch 23 Jul 2010 19:02
Hilfe für versuchte Suizide

Hallo ihr Betroffenen,
ich nehme Anteil an eurer Trauer da ich (45) die letzen 4 Wochen gleich 2 Mal zum Notfall mit meiner Freundin(46) musste. Unsere Beziehung ist total ok. Ursachen waren eine Grossbank und die Götter in Weiss sein.

Frage1: gibt es eine professionelle Beratungsstelle für versuchte Suzide.

Frage2: Wieso werden Personen mit versuchtem Suzid schlimmer behandelt als verletzte Raser welche Peronen getötet haben.

Besten Dank für eure Inputs
Alfons
bucle haiko.account@web.de 16 Jul 2010 16:24
informative seite, danke
Bella_Stella janinehediger@sunrise.ch 10 Jul 2010 12:05
Habe eine neue E-Mailadresse.
Bella_Stella sweetdevil82@bluewin.ch 09 Jul 2010 18:09
Leider sind wir auch im Streit auseinander gegangen, daher fühle ich mich sehr schuldig. Er bat mich an diesem Abend zu ihm zu kommen, jedoch tat ich das nicht, aus Angst es würde wieder eskalieren. Wäre ich doch nur hingegangen, dann hätte ich das Schlimmste verhindern können. Ich mache mir solche Vorwürfe und vermisse ihn sooo sehr, habe ebenfalls das Gefühl selbst gestorben zu sein. :-(
Bella_Stella sweetdevil82@bluewin.ch 09 Jul 2010 18:04
Hallo Zusammen.

Bin neu hier.
Ich habe meinen Freund am 14.01.2010 durch Suizid verloren und komme mit meinen Schuldgefühlen und der Trauer fast nich klar. Würde mich über Austausch freuen. Lg
Mathes mathes2343@gmx.de 05 Jul 2010 14:06
Design ist aufjednefall gelungen viel erfolg noch
Deal Peter markusmarschke3333@gmail.com 03 Jul 2010 22:23
Muss auch ein Lob aussprechen! sehr gute Seite!
Jenny Clarke clarke@gmail.com 29 Jun 2010 11:59
Hallo,

ist doch recht gelungen. Das Design könnte eventuell ein kleines Update vertragen, aber ich kann auch ohne eins sehr gut leben smile.gif 

Liebe Grüße
Jen
Sergio sojo55cuul@gmx.de 29 Jun 2010 02:05
schöne page gemeen.gif 
Jonas cirrilu@hotmail.de 28 Jun 2010 13:25
Ich wollte nur Grüße dalassen und sagen, dass wir ihre Arbeiten sehr sehr schätzen. Macht weiter so!
Kevin karin.krems@gmx.de 28 Jun 2010 10:20
Hallo, sehr traurige Geschichten die hier geschrieben werden... Euch allen nur das beste!
Ay. info@goplant.de 25 Jun 2010 18:37
Eine sehr gute Seite. Ich habe schon ein wenig meine Schuldgefühle verloren. Dafür danke ich Ihnen.
Karin Krems karin.krems@gmx.de 24 Jun 2010 13:59
Hey leute,

ziemlich interessante Beiträge hier,
ist immer wieder interessant zu lesen!

Viel Spaß noch

Liebe Grüße

Karin
Volker Lange volker_lange@gmx.de 20 Jun 2010 19:55
Hallo,
Ich haben eben Eure Internetseite besucht und nutzen sogleich die Gelegenheit,euch auch einen Gruß in Eurem Gästebuch zu hinterlassen. P.S. Kommt uns doch auch mal besuchen pray.gif pray.gif pray.gif pray.gif pray.gif 
Chris support@schneidezahn.com 19 Jun 2010 02:26
Beeindruckend das es solche Webseiten gibt. Ein guter Freund hat sich vor 6 Jahren umgebracht. Niemand weiß bis heute wieso und warum. Wir sollten wohl doch alle mehr mit unseren Freunden und Verwandten reden und aufeinander aufpassen!
Maria m1@horizon-global.com 18 Jun 2010 18:06
biggrin.gif Klasse Webseite. Viele Grüße Maria von mywandtattoo.de
Heide lunibuni@web.de 16 Jun 2010 21:59
Liebe Jenny,

ich fühle wirklich mit Dir mit, mein damaliger Verlobter hat sich nach einem Streit an Weihnachten 2004 in unserer gemeinsamen Wohnung erhängt. Wir hatten einen Streit, hab ihn daheim abgeladen und bin mit dem Auto rumgefahren um einen klaren Gedanken zu fassen. Er hatte versucht ein paar Mal anzurufen, doch aus purer dummer Sturheit hab ich nicht abgenommen. Als er irgendwann nicht mehr anrief hat mich ein so ungutes Gefühl überkommen, dass ich sofort nach Hause gefahren bin, wo ich ihn gefunden habe, zu spät. Das Leben geht immer weiter, aber es ist bis jetzt 5 1/2 Jahre später nicht mehr das was es mal war. Falls Du jemanden zum sprechen brauchst, Erfahrungsaustausch kannst Du gerne schreiben
jenny jenny291085@web.de 15 Jun 2010 16:54
Mein Freund hat sich nach einem Streit mit mIR,in der Nacht zum Sonntag das Leben genommen,es tut so weh und ich fühle mich schuldig!WÄRE ICH NUR SOFORT HINTERHER UND NICHT ERST NACH EINER STUNDE,dann hätte ich es verhindern können.Ich habe ihn gefunden und die Liebe meines Lebens somit für immer verloren.Jetzt ist da nur noch diese Leere und das Gefühl selbst gestorben zu sein.über kontakt zu betroffenen wäre ich sehr dankbar
Sören Herrlich soerenherrlich@googlemail.com 14 Jun 2010 11:52
Eine wirklich beeindruckende Webseite. Ich hoffe, dass Sie noch vielen Menschen helfen können. Schönen Gruß!
Anne Herber herbere@gmx.de 12 Jun 2010 15:22
Ich finde es gut das es solche Platformen zum ausreden gibt.. Vielen Dank und allen viel Kraft!
Sally Fipsi32@aol.com 11 Jun 2010 22:17
Hallo, ichfinde diese Seite sehr beeindruckend. Ich habe vor fast vier Jahren meinen Bruder im Alter von 39 Jahren durch suizid verloren. Noch heute komme ich damit nicht zurecht. Die Frage des warums, ja die wird wohl immer bleiben, es gab überhaupt keine hinweise, im gegenteil, es sah aus als wenn es ihm gut ginge. ich habe mich viel mit diesem thema besschäftigt. sicherlich ist man auch wütend, das war ich auch, oder bin es immer noch manchmal, aber das dürfen wir nicht sein. ich glaube in dem moment denken die menschen nicht daran was sie für eine lücke hinterlassen, was sie an gefühlen auslösen, das es auch noch andere auswege geben könnte.es ist so schwer mit diesen ganzen gedanken umzugehen und die eltern so leiden zu sehen. man steht einfach so hilflos daneben, und dann die mitmenschen.. ich habe es gut gefunden als mich menschen darauf ansprachen oder mich einfach in den arm genommen haben, diese mitleidigen blicke von den anderen die fand ich richtig schlimm. aber wie geht man letztendlich damit um diesen menschen nie wiedersehen zu dürfen. ich weiß es einfach nicht. es ist schon vier jahre her, aber die trauer ist immer noch da. ich schreibe hier alles so durcheinander, ja so wie ich mich im moment mal wieder fühle. ich wünsche allen hier ganz viel kraft
lg
Claudia claudia.derungs@kuoni.ch 09 Jun 2010 17:33
Du wirst da sein

In meinen Träumen werde ich immer Deine Seele über dem Himmel sehen.

In meinem Herzen wird immer ein Platz für Dich sein - mein ganzes Leben lang.

Ich behalte einen Teil von Dir bei mir - und überall wo ich sein werde, da wirst Du sein.

Charin - ich vermisse Dich sehr! In liebender Erinnerung -
Dein Charindli
Paul paulboede@gmx.de 08 Jun 2010 21:27
Hallo,
finde es toll, das es euch als Anlaufstelle gibt.
Wünsche allen Hilfesuchenden alles Gute!

Gruß
Waldemar waldemarkniese@freenet.de 04 Jun 2010 09:33
die seite gefällt mir sehr gut. danke für die gute arbeit und weiter so!
Adrifu reg@adrifu.de 02 Jun 2010 21:28
Sehr gelungene Seite, du hast mein Herz berührt.
LG Adrifu
mike mike.winterfels@web.de 01 Jun 2010 22:55
danke für die hilfreichen infos smile.gif 
Raffaele D'Addio mv750@bluewin.ch 31 May 2010 20:30
Hallo Marianne

Wenn du möchtest kannst auch mich kontaktieren.
Meine Adresse: mv750@bluewin.ch
Grüsse Raffaele
Andrea anh@msn.com 31 May 2010 16:50
Complimenten voor jullie website,
met vriendelijke groet!
Marianne Pletscher marianne.pletscher@sf.tv 28 May 2010 12:56
Ich würde gerne für den unten erwähnten Film mit Silvia Schwizer, Irs dawid, Sven, Gabriela, Moni B und Käthi Hafliger in Kontakt treten. Schreibt ihr mir? Möchte nicht aufdringlich sein, versuche es sonst auch direkt, wenn ich nichts von euch höre. Marianne
Pletscher Marianne marianne.pletscher@sf.tv 28 May 2010 12:43
Ich bin Dokumentarfilmerin. Habe vor zweieinhalb Jahren meinen Mann zurch Suizid verloren. Suche Kontakte für einen Film über uns
Die Zurückbleibenden". Hoffe auf viele Zuschriften Marianne
Iris Dawid iris@trauerbegleitung-suizid.de 27 May 2010 14:56
Loslassen- wie geht das??? Teil 2 http://bit.ly/6vZS5t
Silvia Schweizer teehus@ymail.com 23 May 2010 14:54
Hallo zusammen es ist am do gerade 1 jahr das sich mein sohn vor den zug legte ich komme eigendlich sehr gut klar habe aber mühe mit meinem umfeld ausagen ich soll vergessen und mein leben leben sind für mich nicht real ich möchte über ihn sprechen und nicht totschweigen weill die anderen das wollen abens wenn ich alleine ihn meinem Haus sitze und weiss das er neben mir auf dem sofa sitz und mit mir fernsit sind kraftspendend und meine welt und nicht die von meinen agehörigen die nicht mit dem zu tun wollen ER HAT SICH JA SELBER GETÖTET nein es war die geselschaft die einem nicht aktseptiert wie mann ist würde mich freuen um regen austausch ich schicke euch allen viel kraft und licht für die zukuft
Iris Dawid irisdawid@aol.com 17 May 2010 13:21
Der Tod ist nichts

Ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen,
ich bin ich, ihr seid ihr.
Das, was ich für euch war, bin ich immer noch.
Gebt mir den Namen, den ihr mir immer gegeben habt.
Sprecht mit mir, wie ihr es immer getan habt.
Gebraucht nie eine andere Redeweise.
Seid nicht feierlich oder traurig.
Lacht weiterhin über das, worüber wir gemeinsam gelacht haben.
Betet, lacht, denkt an mich.
Betet für mich,
damit mein Name im Hause ausgesprochen wird.
So, wie es immer war,
ohne irgendeine besondere Bedeutung,
ohne die Spur eines Schattens.
Das Leben bedeutet das, was es immer war.
Der Faden ist nicht durchschnitten.
Warum soll ich nicht mehr in euren Gedanken sein,
nur weil ich nicht mehr in eurem Blickfeld bin?
Ich bin nicht weit weg.
ICH BIN NUR AUF DER ANDEREN SEITE DES WEGES
bio-online info@bio-bio.eu 15 May 2010 22:00
ich komme wieder, sehr interessant und ergreifend.
bio kamin info@bio-bio.eu 15 May 2010 21:59
geht sehr nahe !
bio jobs info@bio-bio.eu 15 May 2010 21:58
ein wahrer spruch 1
Karin Krems karin.krems@gmx.de 13 May 2010 21:24
Hallo,

sehr ergreifende Einträge die hier zu lesen sind. Wünsche allen für die Zukunft nur das beste!

Gruß Karin
Iris Dawid iris@trauerbegleitung-suizid.de 11 May 2010 12:11
Lieber Dimitri,
wenn Du Gesprächsbedarf hast, so bin ich gerne für Dich. Ich selber habe vor 24 Wochen meinen Mann durch Suizid verloren. Ich finde es ganz toll von Dir, dass Du Deinen Vater nicht verurteilst.
Also ich freue mich wenn Du Dich meldest.
Liebe Grüße
Iris
Dimitri Dimitri@deffke.de 11 May 2010 00:22
Hallo zusammen. Ich weiß nicht wo ich anfangen soll. Aber ich tue es einfach mal. Eigentlich bin ich immer der, der hilft. Ich bin 21 jahre jung, und lebe mit meiner freundin bei ihren eltern. Sie tun als würden mich verstehen, und wollen immer das ich rede, sagen es sei scheiße von mir es in mich reinzufressen, jedoch kann ich nicht mit ihnen darüber reden. Ich habe von meinem vater noch einen kleinen bruder. Er ist 14, heute waren wir im haus unseres vaters, und haben persönliche dinge geholt. Mir geht die ganze sache besonders nah. Ich liebe meinen vater und bin stolz auf ihn. Wärend ich diesen satz schreibe laufen mir die tränen. Ich finde es nicht feige, dass er sich das leben genommen hat, sondern mutig. Er war ein wirklich besonderer mann, und der beste vater den sich ein kind nur wünschen kann. Mein vater war nicht feige, er war mutig. Wer hat schon soviel mut sich das leben zu nehmen? Die wenigsten. Mein vater hat alles im leben gemacht was ein mann tun muss. Er hat ein haus gebaut, einen baum gepflanzt und 2söhne gezeugt. Ich wohne an der grenze zu basel, wenn jemand interesse hat zu reden, bitte meldet euch. Ich weiß mich was ich tun soll. Ich gehe jetzt erstmal eine rauchen, da ich das schnarchen meiner freundin kaum noch ertragen kannsmile.gif 
Daniela Schuster daniela.schuster@freenet.de 10 May 2010 15:05
Viele liebe Grüße aus Berlin.
R.Sakowski rebisa@gmx.de 08 May 2010 13:18
Viele Grüße aus dem schönen Fischerdorf Greetsiel. bier.gif 
Iris Dawid irisdawid@aol.com 07 May 2010 09:11
Zum Leben braucht man Mut-
zum Sterben noch viel mehr...
Thijs Etalagepop etalagepop_thijs@hotmial.com 30 Apr 2010 10:57
Ich finde eure Vereinsseite einfühlsam und informativ zugleich. Alles Gute für die zukünfte Vereinsarbeit.
andreas andreas.roth@snowland.ch 12 Apr 2010 12:02
Dieses irische Gedicht hat mir bei meinem Trauerprozess sehr geholfen - vielleicht hilft es auch jemandem anderem?

Weinet nicht an meinem Grab um mich, Ich bin nicht dort, ich schlafe nicht.

Ich bin der Wind über dem See,
Kristallglitzer auf dem Winterschnee.
Ich bin am Tag das Sonnengold,
ich bin der Regen herbstlich hold.
Ich bin die Schneeflocken
Die über eure Köpfe rieseln

Ich bin das tiefe Himmelsblau,
der schöne, frische Morgentau.
Sucht mich und blickt im Dunkeln in die Ferne ‐
bei Nacht bin ich das Funkeln der Sterne.
Zündet für mich eintausend Kerzen an,
und vergesst mich nie ‐ keine Sekunde lang.

Steht nicht am Grab, die Augen rot.
Ich bin nicht dort, ich bin nicht tot.
moito vanstiphoudt@yahoo.de 03 Apr 2010 05:43

Über die Trauer bei dem Verlust eines Haustieres

1. April 2010 von irisdawid

Gestern habe ich einem Freund mein Mitgefühl ausgesprochen, da er seinen Hund hat einschläfern lassen müssen. In dieser Kommunikation schien es mir, dass es ihm unangemessen schien, da ich meinen Mann verloren habe. Rational betrachtet steht für mich auch ein Menschenleben über das eines Tieres. Allerdings betrachtet man dasselbe Geschehen aus der emotionalen Sichtweise, sieht das schon ganz anders aus. Bei dem Verlust eines Menschen sind es viele Rollen, die der Mensch eingenommen hatte, die die Hinterbliebenen jetzt zu betrauern haben. Ein Haustier hat in der Regel „nur“ eine Rolle: Liebe zu geben und geliebt zu werden. Die Qualität der Beziehung zwischen dem Herrchen/ Frauchen und dem Haustier ist wohl immer maßgeblich entscheidend über die Tiefe der Trauer. Wahrscheinlich gibt es für einen Haustierbesitzer keinen besseren Zuhörer und Vertrauter als sein Haustier. Ihm erzählt man die Dinge, die man nicht so schnell einem Menschen anvertraut, bei einem schönen langen Spaziergang oder bei einer Kuschelrunde mit seinem Kätzchen. Da man auf sein Stillschweigen bauen kann.

Hinzu kommt unter welchen Umständen musste mein Tier sterben, war es Krank? Habe ich meinem Tier Erleichterung verschafft, war das mein letzter Liebesbeweis? Oder ist mein geliebtes Tier vergiftet worden? Dann ist der Tod so sinnlos und hinterhältig. Dadurch bekommt die Trauer noch eine ganz andere Dimension und andere Begleiterscheinungen, wo der Mensch sich mit auseinander setzen muss. Aber grundsätzlich sollte die eigene Trauer über den Verlust des geliebten Tieres nicht dadurch geschmälert oder bewertet werden, indem der Ausspruch:“ Es war ja nur ein Tier!“ getätigt wird. Es geht nicht um Bewertung, wer hat ein größeres Leid, nein, es geht einfach um die Trauer die der Mensch empfindet und auch empfinden darf bei dem Verlust „seines“ so geliebten Tieres.

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Plötzliches Singledasein

28. März 2010 von irisdawid

In meinem Fall ist es nicht nur das Singledasein, sondern auch den Status „verwitwet“ zu sein. Das ist schon ein dicker Brocken, der da verdaut werden will. Nun bin ich seit kurzer Zeit aus der Obhut meiner Schwester. Sie hat 4 Monate für mich mit gekocht und sich um mich gesorgt. Meine liebe Schwester (einer meiner Engel) herzlichen Dank für deine Fürsorge. Nun stehe ich in meinem „neuen“ Leben. Ich muss herausfinden, was von dem „uns“ noch „meins“ ist. Die Zeit der Neuorientierung beginnt. Sicher liegt in jedem Ende auch ein neuer Anfang, der auch sehr spannend sein kann. Das allerdings weiß im Moment nur mein Kopf, mein Gefühl spürt diese Aufregung des Neubeginns noch nicht. Das ist mit einer Trennung vom Partner nicht anders, denn eine Trennung vom Partner bezeichnet man auch als einen „kleinen“ Tod. Denn auch hier findet eine große Veränderung statt. Auch diese Menschen müssen nach einer Weile für sich entscheiden was von ihrem „uns“ noch „ihrs“ ist. Welche sind noch „meine“ Freunde? Kann ich unser Hobby noch ausführen, ohne das die Erinnerung so schmerzhaft ist? Was koche ich für mich? Plötzlich alleine zu sein, ist auch eine organisatorische Herausforderung. Entweder kaufe ich zu viel oder zu wenig ein. Plötzlich braucht man viel mehr Wäsche, da die Waschmaschinenladung kaum gefüllt ist. Alleine aus Essen gehen ist auch nicht wirklich schön, aber es ist nicht immer jemand zur Stelle und so muss man auch das irgendwann einmal lernen. Oder auch bei der Buchung einer Reise, jetzt benötigt man ja nur noch ein Einzelzimmer, welches aber locker um die 200,-€ teurer ist. Meist Doppelzimmer zur Alleinbenutzung…

Aber ich bin mir sicher, dass all diese Hürden überwältigt werden können. Man braucht sicher Mut, Geduld mit sich selbst und vor allem eine große Portion Selbstliebe.

Ich wünsche allen Singles viel Glück bei der Entdeckung ihres neuen Lebens. Ich würde mich über einen Austausch sehr freuen.

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Wenn die Liebe durch Geld bedroht wird

8. März 2010 von irisdawid

Wer kennt diese Situation nicht, wenn es wieder mal Streit um das Thema Geld gibt? Beziehungen leiden darunter sehr stark. Oft ist der Leidensdruck so groß, dass die Paare kapitulieren und am Ende ihrer einst so schönen Beziehung stehen.

Geldstreitereien sind oft Stellvertreterkonflikte, in denen es gar nicht wirklich um die Geldausgabe geht, sondern vielmehr um das was dahinter sich verbirgt.

Ein Beispiel: Er möchte einen Bankkredit für das neue Sportauto aufnehmen, sie schäumt vor Wut über. Es gibt Streit um den Kredit, den sie als „unnötige“ Geldausgabe sieht. In Wirklichkeit verbirgt sich aber die Angst, er könnte mit dem Sportwagen die Aufmerksamkeit anderer Artgenossinnen auf sich ziehen und eventuell davon fahren.

Ein anderes Beispiel ist: Sie kommt glücklich von einem Einkaufsbummel zurück, er hat überhaupt kein Verständnis für die „unnötige“ Geldausgabe für die Dekoration der Wohnung etc. Dabei will sie die Wohnung doch nur gemütlich machen. Auch hier steht ein anderes Problem dahinter, nämlich seine Existenzängste.

Unser widersprüchliches Verhalten wird durch die Bedeutung, dem wir dem Geld beimessen angelegt. Erst wenn wir begreifen, dass Geld weder gut noch böse ist, sondern es erst durch unsere Gedanken wird, kommen wir aus diesen Verhaltensmustern raus. Ein Teil unsere Persönlichkeit wird ausgelagert und das Geld übernimmt diesen Teil.

Ein Beispiel: Menschen, die Geld mit Sicherheit verbinden, fehlt es an der eigenen inneren Sicherheit. In diesem Beispiel, findet die Projektion GELD= Sicherheit statt. So verhält es sich auch bei der Kaufsucht, da werden innere Defizite, mangelndes Selbstwertgefühl, Selbstzweifel etc. kompensiert. Dies ist für kurze Dauer und der Teufelskreis nimmt seinen Lauf. Je unbewusster wir mit der Geldausgabe umgehen, umso problematischer wird es. Vor allem wenn zwei gegensätzliche Typen der Geldausgabe aufeinander treffen, kann das, was am Anfang positiv ist später zu einem echten Problem werden. Mehr noch: Das Sparverhalten oder das Ausgebemuster kann zur richtigen Bedrohung werden, da die eigene Persönlichkeit infrage gestellt wird.

Sie wollen mehr erfahren? Gerne können Sie mir eine Mail schreiben

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Telekom-Mitarbeiter nach Selbstmord eines Greveners angezeigt

28. Februar 2010 von irisdawid

Nach dem Selbstmord eines 18-jährigen Mannes in Greven hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen zwei Mitarbeiter der Telekom aufgenommen. Wie das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ vorab berichtet, hat die Polizei Strafanzeige wegen unterlassener Hilfeleistung gestellt. Die Telekom-Beschäftigten hätten sich geweigert, die Identität des Mannes zu offenbaren, nachdem dieser in einem Internetforum seinen Selbstmord angekündigt hatte. Als die Polizei seine Adresse nach drei Stunden durch einen anderen Anbieter herausfand, hatte sich der 18-Jährige bereits das Leben genommen. Die Telekom sei der einzige Internetanbieter, mit dem es laut Polizei regelmäßig solche Probleme gebe. Ein Sprecher der Telekom sagte der Deutschen Presse-Agentur am Samstag in Bonn, das Telekommunikationsgesetz erlaube die Herausgabe von Nutzerdaten nur, wenn eine unmittelbare Bedrohung für Leib und Leben bestehe. Es sei häufig schwer abzuschätzen, ob es sich bei Selbstmordankündigungen im Internet nur um einen „Jux“ oder Ernst handelte. „Die Mitarbeiter machen sich auf jeden Fall strafbar – entweder wegen Verstoßes gegen das Telekommunikationsgesetz oder wegen unterlassener Hilfeleistung.“ Nur in Rheinland-Pfalz erlaube das Landesgesetz in solchen Fällen, die Herausgabe von Nutzerdaten. Zu dem konkreten Fall wollte das Unternehmen keine Angaben machen, um mögliche Ermittlungen nicht zu beeinflussen.

Quelle: ivz-online.de

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Was bleibt sind die Erinnerungen

24. Februar 2010 von irisdawid

heute vor drei Monaten bist du gegangen- für immer!

Ich frage mich:” Wie es dir geht? Bist du jetzt glücklich? Hast du den Frieden, den du so sehr wolltest? “

Wir sind immer noch mit der Bewältigung des Ereignis beschäftigt und wenn wir beisammen sitzen, dann tauschen wir gerne liebevoll Erinnerungen aus. Gott sei dank, haben wir viele Erinnerungen an dich. Man sagt:” Die Erinnerungen sind wie Sterne die leuchten.” Noch sind die Erinnerungen schmerzhaft, noch leuchten die Sterne nicht.

Heute habe ich, in meinem Trauerprozess, endlich “die Wut” gespürt. Das ist sehr gut, das bedeutet, ich habe einen wichtigen Schritt erreicht. Dieses Stadion hat mir die Kraft gegeben, dass ich deine Kleidung in Säcke gepackt habe und sie nun entsorgen kann.

Die Wut ist bei mir aufgekommen, da ich heute die Tatortfotos gesehen habe. Es sind schlimme Bilder, aber es ist die Realität und sie sagt mir:” Das du endgültig gegangen bist und das auch so wolltest, kein Zweifel!” Das macht mich wütend.

Für alle, die Suizidgedanken haben, sie sollten sich dringend mit Hinterbliebene eines Suizids unterhalten und hören was sie zu sagen haben. Das diese Tat ihr lebenlang zu ihnen gehört und auch ihr Leben verändert.

Nichts ist mehr so, wie es ein Mal war!!!
Tom tom@website-hoster.de 01 Apr 2010 21:19

Finde es gut, dass es euch gibt.
Schöne Grüße aus der Doaustadt.
Sven svencamp@web.de 31 Mar 2010 23:03
Hallo, es ist jetzt 3Jahre und fast 8 monate her, wo sich mein ältester Bruder im Alter von 21 Jahren das Leben durch erhängen am Türgriff nahm. Ich komme bis heute noch nicht damit klar, weil ich ständig die frage im Kopf habe WARUM? Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, zu wissen das es vorbei ist oder es das gewesen sein soll. dazu kommen noch die Bilder vor meinen Augen wie ich es immer wieder vor mir sehe wie er da hing. ich dreh durch. Er war für mich mein leben, wir waren immer ein Herz und eine Seele, warum muss das leben so hart sein? Lg
Michael Thode michael.thode1@nord-com.net 30 Mar 2010 16:38
Nun ist es 8 Jahre her und meine Mutti fehlt mir immer noch sehr , als wäre es immer noch gerade Gestern gewesen !Ob das Grab geehrt und gepflegt wird ? Meine Nichte Tina hätte es mit Sicherheit in Ehren erhalten ! Nur Ihr Ehemann der hat Uns verraten ! Schade !!!!
Eva eva.guhl@sunrise.ch 27 Mar 2010 14:14
Hallo
Die Thematik "Suizid in der Familie" beschäftigt mich seit über 30 Jahren. Meine Mutter hat ihr Leben 1978, nach 6 Jahren Depressionen, aus freiem Willen beendet. Ich war damals ein neun jähriges Mädchen und habe sie nach der Schule (3. Primarkl.) aufgefunden. Wer hat eine ähnliche Konstellation/Situation erlebt? Das Leben wurde trotzdem (wieder) gut, aber es braucht Zeit. Zeit der Trauer, des Unmutes, der Sorgen, des Verlustschmerzes, der Wut vielleicht, der grossen Fragezeichen und Zeit für Zeit. Meine Mutter taufte mich Eva. Eva heisst auf hebr. "die Lebensspendende". Ich Eva entscheide mich für das Leben. Habt Mut und Kraft für Euch selber und stirbt nicht am Stachel des Schicksals anderer. Eva
Andreas andreas.roth@snowland.ch 25 Mar 2010 22:27
Liebe Gabriela
Meine langjährige Freundin hat sich am 28. Februar das Leben genommen. Der Schmerz ist riesig. Ich möchte dir sagen, dass du nicht und nie allein bist und dass man Trauer ein Stück weit auch einfach ertragen muss. Trauer hat kein Mass und keine Zeitdauer. Den eigenen Tod stirbt man selber, mit dem Tod eines Liebsten muss man lernen zu leben.
Gabriela gb.bandi@sunrise.ch 24 Mar 2010 23:12
Mein Mann hat sich am 17.Februar im Wald erhängt.
Wie kann man mit den Schuldgefühlen fertig werden die man nur schon dadurch hat, dass es passiert ist, dass man nichts bemerkt hat, und der Angst um die Kinder? Wenn ich jetzt lese das sie selber, allein dadurch das ihr Vater das gemacht hat einem erhöten Risiko ausgesetzt sind.
Am liebsten würd ich selber gehen, wenn ich es nur könnte. Aber jetzt brauchen mich die Menschen die mir am wichtigsten sind noch mehr, als jeh zu vor.
Und die immer wiederkehrenden Fragen. Warum? Warum nur? Weshalb,weswegen,warum?
Deswegen? oder wegen diesem? oder war es doch das?
Und die Antwort lautet immer
"Schweigen"
Doch glaube ich, auch wenn ich Antwort bekämme,ändern,würde es auch nichts mehr.
Noch hab ich gar nicht erfahren was es heist "Endgültigkeit"
Noch hab ich gar nicht gefühlt was es heist "allein zu sein"
Noch hab ich gar nicht begriffen, das du wirklich "nie mehr wiederkehrst"
Noch hab ich gar nicht erfasst, wie es ist "ohne dich zu Leben.

Aber,

irgendwann werde auch ich es fühlen, und dann möge Gott mir beistehen DASS zu tragen.

Euch allen, die Ihr hier geschrieben habt wünsche ich auch Gottes beistand, möge er uns allen helfen, sowohl den Lebenden, wie auch den Betrauerten.

Gabriela

dragon dragonbellt@gmx.de 05 Mar 2010 13:07
danke für euer forum, hat mir viel kraft gegeben..
veronica veronicahaspelkamp@gmx.net 03 Mar 2010 14:15
seite ist euch wirklich gut gelungen, sehr übersichtlich gestaltet.
Andrea akk@msn.com 06 Mar 2010 09:56
Sehr informative Seite, danke.
madi madeleine.grieder@gmx.ch 01 Mar 2010 12:28
Hallo zusammen
Ich weiss nicht ob ich hier an der richtigen Stelle bin, da mein Bruder noch nicht gestorben ist. Er hat gestern per SMS Kollegen gedroht, sich das Leben zu nehmen.Nachdem mir die Dargebotene Hand nicht weiterhelfen konnte, habe ich ihm die Polizei an den Hals gehetzt (seine Worte). Sie haben ihn dann an der Brücke aufgefangen. Nun ist er wütend auf mich. Wie soll ich mit der ganzen Situation umgehen?
Bin Dankbar um ein paar konstruktive Vorschläge

Grüessli Madi
Jastin biberobib@web.de 23 Feb 2010 10:04
Danke für die offene Berichte.
Hermann paprapap@gmx.de 22 Feb 2010 14:00
Schön das es solche Seiten gibt da können sich die leute ausreden.
moni b monika.bachleittner@gmx.at 20 Feb 2010 16:35
Ich habe am 1.2.2010 meinen Lebensgefährten verloren,er tötete sich genau am 1. geburtstag seines sohnes.Für mich sind meine Gefühle eine Mischung aus Liebe Zorn und Wut, ich möchte einfach wissen ob es etwas gibt das,daß Gefühl leichter macht.Eine Abschiedsmail mit einem Satz ist leider keine Erklärung lg moni
R.Sakowski rebisa@gmx.de 19 Feb 2010 15:25
Viele liebe Grüße aus Greetsiel.
Daniel d.moser1992@gmail.com 19 Feb 2010 00:28
hallo

wolt mal wieder vorbeischauen und einen schönen grus dalassen

daniel
Urlaub mal auf Sylt vo-la@web.de 12 Feb 2010 18:37
_____ \!!!///____
______( ô ô )______
____ooO-(_)-Ooo___
Ich möchte einen netten Gruß hinterlassen
und ich würde mich freuen, wenn Sie auf
meiner Homepage auch einmal
vorbei schauen würden!


Caro caro.meili@gmx.ch 03 Feb 2010 14:03
Mein Vater hat sich erschossen als meine Mam schwanger war zu mir im 8. Monat. Mein Bruder, zwei Jahre älter als ich, hat nun vor zwei Jahren eine Scheidung erlebt, und irgendwie kam dabei raus, dass er den Suizid von unserem Vater (im Jahre 1976) nie verarbeitet hat. Auch bei meiner Mam kam alles wieder hoch, auch sie hat es zwar akzeptiert, kam aber nie drüber hinweg. Ich seh es aus Distanz, kann aber mit Sicherheit sagen, so etwas verarbeitet man nie...
Käthi Häfliger k.b.haefliger@bluewin.ch 02 Feb 2010 23:05
Guten Abend
ich habe heute die Sendung doppelpunkt auf Radio DRS1 gehört und bin auf die Selbsthilfegruppe Refugium aufmerksam geworden.Ich habe vor gut 2 Jahren meinen Mann verlohren. Es war suizid. Seither hat sich mein Leben und das meiner beiden Kinder 21 und 19 Jahre, total verändert. Es gab kein Anzeichen , dass er so schwer in einer Depression war. Ich hatte bis zur letzten Minute das Gefühl, dass es ihm im Moment nicht so gut gehe, aber wir hatten ja unser Motto: "Gemeinsam statt einsam", zusammen sind wir stark und so weiter. Er liess mich im Glauben, dass wird wieder besser und dann kommt er einfach nicht mehr nach Hause. Auch heute, nach über 2 Jahren frage ich mich, warum hat er uns das angetan? Ich hätte alles für ihn gemacht, denn er war zusammen mit den Kindern das Wichtigste in meinem Leben.
Hat jemand ähnliches erlebt?
moti vanstiphoudt@yahoo.de 25 Jan 2010 16:59
hallo zusammen,
mein stiefvater hat sie am 24/11/09 sein leben genommen!
diesen tag werde wir nicht vergessen!
warum er keinen andern ausweg wusste. wie sehr er sich selbst gehasst haben muss. der tot von meinem stiefvater betrifft uns alle sehr.

There is allways a way to find out!
i'm sad that he didn't knowed that in his deepest hour.

have a good trip

RIP
Sina sina_g@hotmail.com 24 Dec 2009 16:15
Ich bin froh, dass ich diese Seite gefunden habe. Meine Mutter hat sich vor genau 4 Wochen das Leben genommen. Das Weihnachtsfest macht ohne sie keinen Sinn. Ich bin über mich selbst völlig überrascht, dass ich so rasch damit leben kann. Mir geht es relativ gut, die Abende sind immer sehr schlimm und der Donnerstagabend besonders. Ich habe sie so geliebt und bin mir nicht sicher, ob sie das gewusst hat.
Meine Mutter hat einen Abschiedsbrief hinterlassen. Der hilft aber nicht wirklich. Si versucht sich darin zu erklären. Ich, mein Bruder und mein Stiefvater werden dies aber nie verstehen. Sie war bis vor wenigen Monaten so ein lebensfroher Mensch.
Es wird wohl immer solche Tage geben wie heute, wo ich sehr stark an sie denke. Weihnachten war so wichtig für sie, im Familienkreis zu feiern. Dieses Jahr wird dies nichts. Auch wir, die dageblieben sind, feiern nicht zusammen. Es geht nicht...
Mami, ich habe dich so sehr geliebt. Wieso konnten wir dich nicht halten?!?
Wicht Pascal pascal.m.wicht@gmail.com 19 Dec 2009 00:14
Hallo Zusammen,
Jetzt sind 6 Monate vergangen, dass sich meine Frau das Leben genommen hat und ich dachte ich würde es irgendwie bewältigen. Aber es wird immer schlimmer, ich mach mir Vorwürfe und denke in letzter Zeit selber oft daran, ob ich ihr folgen soll. Es hat ja alles keinen Sinn mehr ohne Sie. Das einzige was mich noch davon abhaltet sind meine Kinder. Ich muss erst sicher sein, dass sie gut aufgehoben sind. Vergebt mir diese Gedanken. Gruss Pascal
Birgit killedpromqueen@web.de 01 Dec 2009 13:11
Du bleibst unvergessen und immer in meienm Herzen
In Memorian Christina
Claudia Longoni Wettstein info@selbsthilfe-tg.ch 25 Nov 2009 16:04
Das Thema Suizid macht uns Menschen sprachlos, so auch mich. Ich kann Betroffenen nur mein Mitgefühl ausdrücken. Der Tod eines geliebten Menschen erschüttert immer unseren Lebensbasis, der Tod durch Suizid noch mehr.
Im Kanton Thurgau gibt es seit einiger Zeit eine Selbsthilfegruppe für Partner/ Partnerinnen von Menschen, die durch Suizid starben. Die Gruppe trifft sich monatlich in Kreuzlingen. In Selbsthilfegruppen treffen sich nur ähnlich Betroffene und die Gruppe moderiert die Treffen selber.
Mehr Informationen über die Gruppe im Thurgau: 071 620 10 00. Auch alle anderen Kontaktstellen sind beim Aufbau von Selbsthilfegruppen behilflich: www.kosch.ch
roger rkizyq@gmx.net 16 Nov 2009 20:13
erni ein bisschen Respekt bitte auch uns gegenüber. Danke!
Daniel d.moser1992@gmail.com 13 Nov 2009 13:33
Hallo Leute!

Ich wollte mich mal wieder melden!
mir geht es gottseidank mittlerweile wieder besser!
Zum "Glück" ist mein größtes Problem wieder die Schule! (und die rechtschreibung)
Doch mit anderen zu reden ist trotzdem schwer! Desshalb sreib ich lieber!
Leider kann ich im Internet keine Foren aus Österreich finden. Weiß da jemand villt was?

lg
Daniel
R. D'Addio mv750@bluewin.ch 11 Nov 2009 12:55
Liebe Freunde

Ich bin fassungslos wie die Medien respektlos mit dem Suizid eines Menschen umgehen. Heute habe ich in einer schweizerischen Tageszeitun auf der Frontseite mit grossen Buchstabe gelesen: Goalie warf sich vor dem Zug. Das hat mir richtig Weh getan. Mann kann so etwas auch anderst formulieren.

Ich bin im Gedank bei Frau Enke.
Elena ab.durrer@bluewin.ch 03 Nov 2009 10:04
Hallo zusammen es tut gut zu wissen, dass man mit diesem Schicksal nicht alleine ist. Vor 19 Jahren habe ich meinen geliebten Vater durch Suizid verloren. Ich war damals 19 Jahre alt. Er hat sich in unserer Wohnung erschossen. Ich habe ihn damals gefunden. Es war das Schrecklichste was ich jemals erlebt habe. Ich wäre fast daran zerbrochen. Nun genau 19 Jahre später, 3 Tage nach dem Todestag meines Vaters hat sich meine liebe Schwester das Leben genommen. Ich bin so traurig darüber, denn ich habe oder besser gesagt, ich liebe sie noch immer so sehr! Ich kann es nicht glauben, dass wir Ihr nicht helfen konnten. Es gibt Tage, da bin ich sehr verzweifelt. Zwei geliebte Menschen sind einfach gegangen, ohne ein Wort. Ich vermisse beide so sehr. Manchmal frage ich mich, wie viel man ertragen muss und kann. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?


ursula hinstvieh@hotmail.com 15 Oct 2009 08:20
hat jemand Erfahrung mit posttraumatischen Belastungsstörungen bei Jugendlichen, deren Vater sich im Frühling 2008 das Leben genommen hat, die Kinder sind 13 und 15 Jahre alt liebe Grüsse Ursula
karina karina_ulrich@bluewin.ch 28 Sep 2009 09:53
Hallo zusammen, danke, dass es diese Seite gibt. Zu wissen man ist nicht allein in seiner Ohnmacht, den Selbstvorwürfen und dem Schmerz - hilft ein wenig. Mein Bruder hat sich vor zwei Wochen das Leben genommen. Still und heimlich und ohne etwas zu hinterlassen an Worte. Seine Kraft hat einfach nicht mehr gereicht und wir, die jahrelang versucht haben ihn zu erreichen, ihm zu helfen, ihn zur Therapie zu bewegen müssen zurückbleiben und ertragen, dass wir es nicht geschafft haben. Haben wir uns zu wenig angestrengt? Ich vermisse ihn sehr und es ist unfassbar, dass ich ihn gehen lassen muss. Euch allen ein sanfter Händedruck. Karina
UniZH daennie@gmail.com 22 Sep 2009 12:47
Depressionstherapie-Studie der Universität Zürich
Im Rahmen einer Studie führt die Universität Zürich, Abt. Psychopathologie und Klinische Interventionen, eine Therapiestudie für Depression durch. Ziel der Studie ist es die Wirksamkeit einer Online-Therapie mit einer normalen Sprechzimmertherapie zu untersuchen. Beide Therapieformen beinhalten den gleichen Behandlungsinhalt und die Therapie dauert 8 Wochen.

Die Studienteilnehmer werden zufällig der Online-Therapie oder der Sprechzimmertherapie zugewiesen.

Die Studienteilnahme ist kostenlos und Ihre Daten werden absolut vertraulich behandelt.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.online-psychotherapie.org.
Bei offenen Fragen melden Sie sich bitte bei Dr. phil. Birgit Wagner, Tel.: +41 (0)44 635 73 09 oder b.wagner@psychologie.uzh.ch
Renate rde67@gmx.de 17 Sep 2009 08:58
Hallo!!
Bin durch Zufall auf diese Seite gekommen. Habe mich hierhin durch geklickt und möchte etwas zu dem Thema beitragen. Bei mir ist mein Vater 1996 freiwillig aus dem Leben gegangen. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Stimmung, aufgrund einer Depression, nicht mehr zu ertragen. Habe nur funktioniert. Kripo, Auto abholen!! Die Beerdigung, habe nichts gespürt. Hinterher kam alles heraus. Wut, Verzweiflung, Trauer!! Meine damalige Welt war klar. Kampfsportverein mit klaren Regeln, wollte voran kommen, etwas leisten usw. Das was passiert ist paßte nicht in mein Bild und sollte auch nicht passen. Vielleicht ist jetzt die Zeit für Austausch oder ähnliches gekommen.
Jenny sunshine1989@gmx.net 14 Sep 2009 20:14
Hallo,
ich habe meinen ältesten Bruder letztes Jahr verloren.
Er ist am 11.11.08 gerade 27 geworden,und am 27.11.08ist er auf einen Parkplatz gefahrn und hat sich mit Benzin übergossen und sich angezündet.

Als das passiert ist war ich gerade mit unseren Hunden im Wald als meine Mum mich anrief, es sei etwas passiert, ich solle sofort nach Hause kommen,ich machte mir gedanken was passiert sein könnte....

ich habe aber nie dran gedacht das mein Bruder sich das Leben nimmt.


Es ist nun fast 1 Jahr her und ich merke wie es die Familie fertig macht,jeden Tag hoffen wir das er doch nocheinmal die Haustür betritt und das alles nie passiert ist.


Klar werde ich/meine Familie nie die Antwort auf das WARUM bekommen.
Mein Bruder hat einen Abschiedsbrief der mehrere Seiten lang war geschrieben,wo er gründe nannte wiso es für Ihn kein Sinn mehr macht weiter zuleben.

Wenn man meinen Bruder kannte,(hätte man nie gedacht das er eine Depression hat) war er ein Sarkastischer Lebendsfroher und Herzensguter Mensch,von außen,auch sein Bester Freund oder seine Freundin hatten nichts Bemerkt wie es in seinem Inneren wirklich aussah.

Doch Heute weis ich,wie eine Depression aussieht und an wellchen Merkmalen man sie Erkennen kann.


Ich weis das es immer ein schwerer weg sein wird damit umzugehen.


Auch weis ich das es sein Wunsch war zu gehen den man nicht hätte verhindern können.

Wir haben ihm seinen Letzten Wunsch erfüllt und haben im Januar 2009 eine Luftbestattung gemacht um ihm Seine freiheit zu geben die er immer suchte.


Ich hoffe das es Ihm jetzt besser geht da wo er jetzt ist und endlich so leben kann wie er es wollte.


Danke für´s durchlesen.


Ich wünsche jedem der das selbe mitgemacht hat,oder gerade erst durchmacht viel Kraft. HALTET ZUSAMMEN!

Lg Jenny
Silke Küster Sil.Kuester@web.de 05 Sep 2009 22:57
Ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin aber mir hilft es, wenn ich mir etwas von der Seele schreibe.Mir geht es nicht so gut obwohl das, was mir passiert ist jetzt schon drei Monate her ist.Ich will versuchen, es Euch im kurzen zu erzählen :Im April ist mein lieber Vater im Alter von 58 Jahren an einem plözlichen Herztod gestorben. Es war ein ganz schwerer Schlag für meinen Bruder und mich, da wir sehr an ihm hingen und unsere Mutter auch schon sehr früh an Krebs verloren haben.Unsere Mutter war erst 39 Jahre alt, ich war damals 13, mein Bruder 15 Jahre alt. Und jetzt auch noch Papa?!Mein Bruder knickte ganz stark ein ,dabei war er doch immer der stärkere von uns beiden.Ich war immer so froh, kein Einzelkind zu sein und gerade in dieser Situation war ich so froh.Aber plötzlich musste ich stark für meinen Bruder sein obwohl ich doch selbst trauerte.Ich versuchte meinen Bruder aufzubauen, telefonierte fast täglich mit ihm aber er wurde immer depresiver und meinte, er könne sich doch nur noch das Leben nehmen.Ich wurde wütend und konnte einfach nicht verstehen, warum er so dachte?Unser Vater war selbstständig und mein Bruder hat in der Firma gearbeitet und jetzt lastete der Druck auf ihm, ob er die Firma alleine weiterführen könne. Das konnte und wollte er nicht und ich habe seine Entscheidung auch absolut verstanden.Er fühlte sich überfordert, die Firma aufzulösen und war nicht mehr im Stande, irgendetwas dafür zu unternehmen, am liebsten hätte er das Erbe unseres Vaters ausgeschlagen, nur wegen der Firma aber das wäre dumm gewesen.Ich riet meinem Bruder, er solle zum Psychiater gehen aber das wollte er nicht, er meinte, keiner könne ihn verstehen und Medikamente wolle er nicht nehmen. Ich riet ihm gut zu und es kostete mich die letzten Nerven.Ich sagte ihm auch, dass er es mir doch auch so schwer mache.Ich hatte Angst um ihn und merkte, wie er sich immer weiter von mir entfernte aber ich konnte ihn nicht aufhalten.Zwei Monate nach dem Tod von Papa nahm mein Bruder sich das Leben.Er hat einen kleinen Raum in der Firma von innen mit Tesafilm abgeklebt und in dem Raum Kohlenbriketts angezündet, sich mit Kohlenmonoxid vergiftet.Was zurückbleibt bin ich mit der so schlimmen Trauer und den Vorwürfen, wie ich meinen Bruder hätte helfen können. Er hat doch sogar davon gesprochen, sich umzubringen aber ich habe doch nicht geglaubt, dass er es wirklich machen würde, mich im Stich lassen würde?!!!!Ich bin vor zwei Monaten 31 Jahre alt geworden und es war der erste Geburtstag ohne meinen Vater und ohne meinen Bruder.Ich vermisse sie so sehr aber ich muss weiter stark bleiben auch wenn mir sehr viel an Lebensmut abhanden gekommen ist.
Marie marieb@yahoo.com 29 Aug 2009 01:34
merci pour ces infos et ces liens, j'y file à la vitesse de la lumière !!!
Raffaele mv750@bluewin.ch 28 Aug 2009 16:06
Hallo Daniel smile.gif 
Du musst jetzt stark sein für deine Mami und deine Schwester. Du fragst dich vermutlich, wer ist für mich da? Auch wen ich dich nicht kenne ich bin bei dir. Ich weiss die Schmerzen sind unerträglich, ich habe vor mehr als 3 Jahren nach 31 Jahren zusammen meine geliebte Frau durch Suizid verloren, Ich wünsche dir und deine Familie viel Kraft.
Raffi
Daniel daniel.moser1@liwest.at 19 Aug 2009 08:38
Hallo
ich bin 17 Jahre und wohne in Österreich.

Mein Vater hat sich vor 2 Tagen das leben genommen.
Für mich ist es besonder schwer weil ich immer denke ich müsse jetzt für meine Mutter und meine kl. Schwester dasein.
Ich hoffe ich werde bald damit fertig denn sonst gehe ich noch an schlafmangel kaputt.

lg
Daniel
Kathi KathiKrueger1987@web.de 13 Aug 2009 20:39
Hallo,
ich bin überrascht und schockiert zugleich, wieviele Menschen einen anderen Menschen durch Suizid verloren haben. Ich war damals elf als mein Papa sich umbrachte. Ich kann ihm bis heute nicht verzeihen und bin wütend. Jetzt ist es elf Jahre her. Ich frage mich, ob ich ihm jemals verzeihen werde. Mittlerweile haben sich drei Menschen aus meinem näheren Umfeld das Leben genommen, und jedes Mal wieder falle ich für kurze Zeit in ein tiefes Loch und hoffe da heil herauszukommen. Ich bewundere alle, die es schaffen, mit dem Schmerz und der Wut umzugehen. Ich will es irgendwann auch können!
fati fatima_fleur80@hotmail.com 10 Aug 2009 01:16
confused.gif Hallo liebe Gäste
ich auch mein mann und papi für2 kleine kinder durch suizid verloren. seit dem stehe ich allein mit meine kinder.Das tut mir sehr Weh.
kaiser kaiserdeizisau@googlemail.com 02 Aug 2009 13:06
herzliche Grüeß aus der Neckarstadt Plochingen.
Claudia claudia.derungs@bluewin.ch 27 Jul 2009 21:51
Hallo zusammen
Ich habe am 9.6.09 meinen Lebenspartner, meinen geliebten Roger, verloren mit dem ich 8 Jahre zusammen war. Der tiefe Schmerz im Herzen raubt mir fast die Luft zum atmen und ich kann einfach nicht glauben und verstehen, dass ich ihn nie wieder sehen werde.
Claudia
Sandra sandra.rietmann@gmx.ch 21 Jul 2009 12:10
Hallo!

Mein Mann hat sich am 10.03.09 das Leben genommen. Er war gerade 26 jahre jung. Unsere Kinder sind seit Juli 2 und 5 Jahre alt. Ich habe ein gutes Umfeld und gute professionelle hilfe, doch der Austausch mit 'gleichgesinnten' fehlt mir.
LG Sandra
Andreas andreas.schmid@bci.tu-dortmund.de 13 Jul 2009 23:07
Liebe Anita,
nehme Dir viel Zeit für ihn und höre ihm zu. Lange und möglichst oft. Vielleicht hilft das.
Andreas
Anita anitan@tele2.ch 13 Jul 2009 20:35
Vor elf Jahren hat sich mein ältester Sohn aus Liebeskummer das Leben genommen. Er war 17 Jahre alt. Vor vier Monaten hat sich mein jüngster, 20jähriger Sohn erhängt. Der zweitälteste Sohn ist in einer tiefen Krise, zurzeit in einer psychiatrischen Klinik. Er ist schwer depressiv. Ich habe Angst, dass auch er eines Tages denselben Weg wie seine beiden Brüder wählt. Ich weiss nicht, wie ich ihm helfen kann!
Andreas andreas.schmid@bci.tu-dortmund.de 09 Jul 2009 15:59
Lieber Ernie,
das bestreitet niemand. Es tut mir sehr leid von Deiner Situation zu hören. Für Dich und alle Angehörigen.
Persönlich finde ich auch, dass jeder Mensch das Recht hat über sein Leben zu entscheiden, und dazu gehört auch der Tod. Und davor habe ich grossen Respekt.
Das sage ich als Vater eines 16 jährigen Sohnes, dem Respekt und eben diese Freiheit zu entscheiden alles bedeutet hat. Alles.
Und- er hat und verlassen. Er hat sich vor ein paar Wochen in einer sehr mutigen Art von einer hohen Autobahnbrücke gesprungen.
Aber: ich werde fast verrückt dabei. Ich weiss ganz ehrlich nicht, wie frei die Entscheidung meines lieben Sohnes wirklich war. Aber er hat sie getroffen. Ganz offensichtlich. Er hat sich in seinen Gedanken verstiegen und anscheinend unter verschiedenen Dingen sehr gelitten. Davon ist er nun befreit. Und das respektiere ich.
Aber als seinem Vater geht es mir sehr sehr schlecht - seine Tat kann ich einfach nicht akzeptieren und mache mir grosse Vorwürfe.
Solche Situationen gibt es eben auch. Jetzt auch für mich, meine Familie und unsere Bekannten. Das ist schlimmer als ein Alptraum.
Grüsse,
Andreas
erni soisses@hotmail.com 02 Jul 2009 00:21
hallo zusammen,
ich möchte doch klar stellen das es verschiedene Suizidsituationen gibt die ich gutheisse.Bei mir ist es klar, dass ich gen-bedingt in ein paar jahren an Darmkrebs sterben werde, dass wann und wie ist doch meine persönliche sache und ich finde das egoistisch, wie der mensch mal ist, dass die hinterbliebenen jammern und die Entscheidung des Heimgegangenen nicht respektieren. Ich bin 52 und werde und wenn es soweit ist werde ich sicher nicht den Hinterbliebenen zu liebe dahinsiechen. Darum rede ich bei Gelegenheit auch drüber so dass es kein Schock ist. Es ist paradox zu glauben und zu behaupten der Mensch definiere sich über den freien willen und wenn er ihn benutzt und gehen will ist es falsch. wie wärs mit Respekt
Mario Müller mm@msn.com 01 Jul 2009 01:00
Eine traurige Seite. Ich wünsche allen betroffenen, daß sie einen guten Weg durch ihr weiteres Leben finden.
Bernd kontakt@website-hoster.de 22 May 2009 21:36
Ja, Suizid ist eines der schrecklichsten Dinge, die hier leider auf der Welt geschehen...
Henrik Valen hv@yahoo.com 20 May 2009 00:36
Suizid - eine Trgödie für die Hinterbliebenen.
Julia Schneider julia_schneider@gmx.de 13 May 2009 21:07
Liebe Hinterbliebenen

auch ich haben heute vor 8 Jahren meinen Bruder durch Suizid verloren. Der Schmerz kommt und geht, die Narbe bleibt und die Erinnerung, dass wir 25 Jahre zusammen verbringen konnten, ist das einzig Lebendige daran.
Wichtig für mich ist, dass ich ihm vergeben und ihn so auch loslassen konnte. Und noch viel wichtiger als alles andere ist sein ewiger Platz in meinem Herzen.
Sonja sonjapat@bluewin.ch 12 May 2009 13:15
Hallo zusammen.Es ist so schön,dass es diese Homepage gibt.So fühle ich mich mit meinem Schicksal nicht so alleine.Ich habe am 20.10.2002 meinen Bruder durch Suizid verloren.Es ist sehr schwer mit diesem Schicksal klarzukommen.Es war und ist nicht einfach,darüber zu reden,vorallem wenn man sich nicht verstanden fühlt.Deswegen würde ich mich sehr gerne mit anderen Betroffenen austauschen.Wer sich angesprochen fühlt,darf mir gerne schreiben.Ich würde mich sehr freuen!
Ich wünsche allen Betroffenen von Herzen viel Kraft,Licht und Liebe
Sonja Meier
uschi schlaepfer.schibich@bluewin.ch 07 May 2009 09:41
Liebe Schicksalschwestern und -brüder, vor 5 Monaten habe ich meinen Lebensgefährten nach 25 gemeinsamen Jahren durch Suizid verloren. Noch immer ist die Tatsache, dass er nie mehr wiederkommt, unerträglich, täglich quälen mich Schuldgefühle und sinnlose Gedanken kreisen wie "Hätte ich doch...", "Wäre ich doch ...", "Warum hbe ich es nicht rechtzeitig bemerkt? Warum habe ich es nicht verhindern können?" Manchmal gelingt es für einen kurzen Moment, alles zu vergessen und zu glauben, es wäre alles gut. Doch der Schmerz im Bauch ist immer da, die Fragen bleiben unbeantwortet ... Es braucht viel viel Kraft, mit so einem Schicksalsschlag zu leben. Ich bin froh, dass ich auf Refugium gestossen bin und weiss, wohin ich mich in grosse Not wenden könnte ...
Allen wünsche ich von Herzen viel Licht und Kraft
Ursula
jill flohmarkt@mymail.ch 06 May 2009 17:10
Warum hast du uns das angetan/Chris Paul

Warum konnten wir dich nicht halten/Tina Gomez, Carin Diodà

Suizid/Walter Otzelberger

10.- / Buch
jill flohmarkt@mymail.ch 06 May 2009 17:07
nach dem Suizid meines Bruders habe ich folgende Bücher gelesen, die mir sehr weitergeholfen haben. Ich würde sie gerne weiterverkaufen an andere Angehörige. Bei Interesse einfach E-Mail schreiben. Danke
Henrik Valen hv@msn.com 01 May 2009 01:01
Thank you very much. Very interesting site and nice guestbook.
Sandra sandra.rietmann@gmx.ch 15 Apr 2009 19:12
o je, weiss gar nicht recht wie ich das schreiben soll...am 10. März hat sich mein Mann und Papi unserer beiden kleinen Kinder das leben genommen. ich kann es noch immer nicht richtig begreifen. wir haben jetzt zwar eine trauerbegleiterin, doch weiss ich oft nicht wie weiter.
Gruess Sandra
Michael Thode Michael-Thode@web.de 12 Apr 2009 19:56
Wünsche allen Gästen dieser Liste EIN FROHES OSTERFEST !

Wenn dies meine Mutter lesen könnte , käme die Frage , was ist bloß aus meinen Kindern geworden !
Glaube mir , Mutti , ich habe meinen Geschwistern die Hand gereicht doch ich wurde scharmlos ausgenutzt.
Christine Schob alois.rippl@gmx.de 12 Apr 2009 15:26
wink.gif Wünsche allen Hinterbliebenen hier im Forum ein trotz allem schönes und lebbares Osterfest.
Christine mit Matthias im Herzen
erb erb@mymail.ch 10 Apr 2009 18:42
hallo an alle

wo finden Geschwister eine Selbsthilfegruppe? Mein Bruder hat sich vor gut einem Jahr das Leben genommen. Ich habe eine ganz dunkle Zeit durchgestanden. Ich habe Bücher gelesen aber jetzt möchte ich endlich mit jemandem reden oder schreiben. Gerne dürfen natürlich alle Angehörigen von Suizidanten schreiben, aber ich suche in erster Linie andere Schwestern (um die 40) die ihren Bruder verloren haben.

Bitte meldet euch! Danke.
Chris Hendrix chrhe@yahoo.com 26 Mar 2009 05:36
Suizid, was tut man seinen Lieben damit an ???
günther guenni1@tin.it 18 Mar 2009 11:08
Vor 2 Wochen hat sich mein Schatz verloren.
Es tut so verdammt weh...

Günther
nicole nicole_simmen@bluewin.ch 10 Mar 2009 12:33
hallo zusammen

die einträge in diesem gästebuch haben mich sehr bewegt. ich kann das alles nachfühlen.. mein kleiner cousin hat sich am SA letzter woche das leben genommen. er war nicht der erste.. sein älterer buder hat sich genau 11 jahre und 1 monat zuvor das leben genommen. bis zu diesem besagten 28.02. war dieses das prägendste ereignis meines lebens. BIS JETZT.. doch nun hat sich auch mein kleiner, geliebter Cousin mit 20 Jahren das Leben genommen.

Seit der Beerdigung geht es mir nicht wirklich gut. Bis zu diesem Tag konnte ich alles von mir wegschieben, eine Mauer bauen, doch die ist nun zusammengebrochen.

Ich mache mir grosse Sorgen um meine Tante, meinen Onkel und meinen verbliebenen Cousin. Ich würde ihnen so gerne helfen, weiss nur nicht wie..

Ich habe von "Selbsthilfegruppen für Kinder" gelesen, gibt es soetwas auch für Cousinen? oder etwas ähnliches.. ich würde mich gerne mit Leuten unterhalten, denen es ähnlich geht wie mir.. vielleicht hilft mir das besser klar zu kommen!! denn niemand, der nicht genau das selbe erlebt hat, kann verstehen wie ich mich im moment fühle..

liebe grüsse aus uri
michael-thode Michael-Thode@web.de 09 Mar 2009 13:59
Solltest Du Dich angesprochen fühlen müsstest Du Dich fragen ; Warum ...wir wissen es ...es vermag Dir keiner zu sagen und Sie haben Angst das der Schmerz frustet...Wahrheit verzeiht alles und stets Ehrlichkeit.
Michael michael.thode@web.de 09 Mar 2009 13:56
Meine Mutter ist 2002 verstorben und seit dem pflege ich das Grab mit liebe. Meine Geschwister sehen es anders . Mich fragt auch keiner was für Lasten das für mich sind .
Ich hatte auch eine Nichte die sich letztes Jahr ungebracht hatte und muß darunter leiden , aber eines weiß ich meine Nichte hatte sehr unter dem Tod meiner Mutter gelitten ....Ich möchte nicht in der Haut ihres stecken .
Andrea aw@yahoo.com 07 Mar 2009 22:48
Auch wenn es schwer ist, das Leben geht weiter. Mein Mitgefühl an alle !!!
Andrea annb@yahoo.com 20 Feb 2009 06:02
Just want to say i`m glad i found this site.
klingelton perpare@gmail.com 12 Feb 2009 06:11
Hey!
Die Homepage ist euch echt richtig gut gelungen!
Thomas tomywe@freenet.de 03 Jan 2009 11:35
Hallo Ihr lieben
Ich wünsche euch allen ein gesundes neues jahr 2009.Ich wünsche euch allen viel kraft und stärke mit dem erlebten umzugehen und so gut wie es geht damit zu leben.Mein Vater hat sich 1998 das leben genommen und mein ganzen leben hat sich dadurch stark verändert.Ich denke heut noch jeden tag an ihn und vermisse ihn von tag zu tag noch mehr.Es gibt aber auch tage wo ich ihn hasse für das was er getan hat, das er mich allein gelassen hat.Ist das normal?Vermisse ihn einfach so schrecklich weil er der beste vater war den man nur haben kann.Das einzige was mir hilft um aufrecht zu laufen ist der gedanke mein leben so zu führen das er auf mich stolz gewesen wäre bei allem was ich tue.Ich bin jetzt 29 jahre und bin seit einem jahr selber vater und mein größter wunsch wäre nur noch einen tag mit meinem vater zu haben um ihm seine enkeltochter vorzustellen den ich weis er wäre sehr stolz auf seine kleine enkeltochter.Aber leider wird das nur ein traum bleiben.Wem geht es so ähnlich wie mir oder wer mag einfach mal offen mit jemandem reden der dieses gefühl kennt der meldet sich bitte bei mir.Würde mich über eine mail sehr freuen.Lg Thomas
Kathrin Abt kabt@bluewin.ch 02 Jan 2009 12:57
Liebe Freunde
Von ganzem Herzen wünsche ich Euch im neuen Jahr alles Gute, viel Kraft, Mut, Zuversicht und Wohlbefinden.
Kathrin Abt, Bleiken
Christine Schob alois.rippl@gmx.de 24 Dec 2008 22:43
Liebe Hinterbliebene,
ich wünsche Euch allen zusammen ein für Euch lebbares und trotz aller Trauer schönes Weihnachtsfest. Für das neue Jahr 2009 wünsche ich Euch Gesundheit, Kraft, Mut und Zuversicht.
Herzliche Weihnachtsgrüsse von Christine mit Matthias tief im Herzen
sandra studer_sandra@hotmail.com 22 Dec 2008 23:19
hallo refugium luzern

merci nomou för dä schön fondueobe afang dezember!! ech ha das sehr gschätzt ond s esch schön gsi, öich mou aui weder z gseh z ha! smile.gif 
wönsche öich ganz e schöni wiehnachtszyt ond vöu chraft wenns bsonders jetzt ned emmer eifach esch...
ganz liebi grüess vode sandra
Birgit birgit-johnson@gmx.de 22 Dec 2008 18:52
Hallo
ich habe am 1.12.08 meine Tochter Christina durch ein suizid verloren,ich bin tief betroffen und kann es nicht verstehen.Gibt es jemanden der es nachvollziehen kann?
Elsa hexe.58@hotmail.com 10 Dec 2008 03:08
Hallo Christiane, hoffe es geht dir schon besser. Hoffe, deine Tochter Juliane und dein Mann Gerhard stehen dir bei.
Riisli angel_na_thy@hotmail.com 24 Nov 2008 19:34
Liebe Hinterbliebenen

auch ich haben heute vor 8 Jahren meinen Bruder durch Suizid verloren. Der Schmerz kommt und geht, die Narbe bleibt und die Erinnerung, dass wir 25 Jahre zusammen verbringen konnten, ist das einzig Lebendige daran.
Wichtig für mich ist, dass ich ihm vergeben und ihn so auch loslassen konnte. Und noch viel wichtiger als alles andere ist sein ewiger Platz in meinem Herzen.
ursula ursula@wf-bl.de 14 Nov 2008 08:37
Schön, dass es solche Seiten gibt!
Unsere Tochter Janine ist zwischen dem 15.10. - 1.11.08 in Heringsdorf/Usedom verstorben.

Sterben mitten im Leben
Unser Leben ist begrenzt. Plötzlich ist der geliebte Mensch nicht mehr beii uns,
für uns nicht mehr erreichbar.
Warum jetzt?
Warum so? ...
Hajo kojah64@web.de 09 Nov 2008 21:47
Meine Frau hat sich im April 2006 das Leben genommen. Seither sind mein Sohn und ich alleine. Nach so langer Zeit kommt es wieder Hoch.
Eichenberger zwiebi@hotmail.com 07 Nov 2008 23:24
hallo, vor siebzehn Jahren hatte sich mein Partner erschossen,ich werde mit dem Schicksal immer noch nicht fertig.Da sich mein jetziger Parnter gestern auch dass Leben nehmen wollte, glaube ich werde dieses Trauma nie los. Liebe Grüsse Zwiebi
Christiane Rojko C.Rojko@web.de 24 Oct 2008 19:01
Mein geliebter Sohn , Patrick, wurde nur 21 Jahre und ist durch Suizid aus dem Leben geschieden. Ich habe seit dem viele Probleme mit den Menschen und mir. Wer kann mit mir darueber sprechen.
Christine Schob alois.rippl@gmx.de 05 Oct 2008 18:50
Hallo zusammen,
ich habe am 20.09.2007 meinen Bruder durch Suizid verloren. Seitdem ist mein Leben komplett aus den Fugen geraten. Nach einem Jahr ist es zwar etwas erträglicher, aber ich habe immer noch das Gefühl, dass mein Leben nie wieder gut wird. Kennt das jemand von Euch auch so? Bin ich noch normal? Ich selbst leide unter immer wieder kehrenden depressiven Episoden. Daher ist für mich alles noch schwerer zu tragen.
Liebe Grüße von Christine muur.gif 
Geshe info@zentralratderbuddhisten.de 11 Sep 2008 02:16
Liebe Freunde und Freundinnen,
hier ein bescheidener Hinweis aus der Sichtweise des Buddhismus:
Jedes Leben ist wertvoll! Kein Leben ist sinnlos!
So überwindet die ewige Unerschaffenheit der Liebe den Tod, die Verzweiflung, die Trauer.

Gedichte:

vom ewig sein ...
Wie der Name eines Flusses im Meer
so endet eines Menschen Leben in der Ewigkeit
und wird das unauslöschliche SEIN in den Herzen der Menschen
ist dies nicht der wahre Fluss?
*********
Vom Wesen des Lebens weiß ich...
gleich dem Ein- und Ausatmen
so ist das Werden und Vergehen des Kosmos
im Bewusstsein des Ewigen
ein Atemzug der Ewigkeit
***********
Jedwede Form der Hölle ist die Abwesenheit der Liebe
***********
Augenblick
Ein krankes Kind lächelt
der Reinheit Eindruck bleibt
***********
Wir wünschen Euch die Liebe und das Glück zu leben.

Zentralrat der Buddhisten in Deutschland e.V.
Auszug aus den Buch Karma-Materialismus
http://www.zentralratderbuddhisten.de
Moni motri@bluewin.ch 03 Sep 2008 08:42
Hallo zusammen
Am 4.9.02 hat mich "Mani" für immer verlassen. Es ist für mich auch heute eine schwierige Zeit.
Dank Refugium weiss ich aber, dass ich nicht allein bin und das es viele betroffene Menschen gibt, die mit mir das gleiche Schicksal teilen.
Ich finde es ganz toll das es so eine Organisation wie das Refugium gibt.

Monica
Walter Wirz wwirz@datacomm.ch 02 Aug 2008 16:30
Liebe Besucherinnen und Besucher unseres Forums
Wir freuen uns über ihr Interesse an unserer Homepage und danken Ihnen für Ihre Besuche im Forum.
Wahrscheinlich haben Sie bereits festgestellt, dass dort laufend Beiträge zu finden sind, die nicht in unserem Interesse sind. Mehrmals täglich löschen wir alles, was wir als Unerwünscht betrachten. Leider ist es heute für den Absender technisch sehr einfach möglich, alles was wir löschen, in kurzer Zeit automatisch wieder ins Forum zu stellen.
Wir entschuldigen uns bei Ihnen, wenn Sie trotz unserer Bemühungen Artikel finden, die für uns alle unpassend sind.
Danke für Ihr Verständnis.
Walter Wirz, Präsident Verein Refugium.
Conni cornikch@hotmail.com 21 Jun 2008 15:00
Hallo zusammen
ich habe meinen Lebenspartner durch Suizid im letzten Herbst verloren. Habe immer noch das Gefühl, dass ich nie darüber hinweg kommen werde. Oft ist noch alles unwirklich und ich vermisse ihn sosehr.
sandy sandy.zwahlen@bluewin.ch 21 May 2008 04:06
Heute sind es drei jahre her das sich meine tochter mit 14jahren das leben genommen hatt in. memorian marisa 1991-2005
Raffaele D'Addio mv750@bluewin.ch 10 Apr 2008 21:33
Hallo zusammen

Mir ist aufgefallen, dass nur Frauen sich beim Refugium melden.

Mir kommt vor wie ich der einzige Mann sei, der einen Suizid erlebt hat. Hat jemanden Informationen darüber?
Vielen Dank und liebe Grüsse
Raffaele
Sandra denkstern@hotmail.com 26 Feb 2008 16:45
Leben nach dem Suizid meines Mannes und dem Vater meiner Kinder...ja, denn unser Leben geht weiter!
www.denkstern.com

Gabi ghuerzeler@bluewin.ch 20 Feb 2008 10:20
Hallo an alle
ich habe meinen Mann vor drei Monaten durch Suizid verloren. Zurückbleiben mein Sohn und ich. Ebenfalls im Raum steht ständig das grosse Warum, Wieso, "hätti und wäri"! Oft denkt man in dieser noch sehr jungen Situation, dass man alleine da steht! Die Wahrheit ist, dass es viele Betroffene gibt auf dieser Welt. Der Austausch durch E-Mail oder wie auch immer von ebenfalls Betroffenen würde ich gerne entgegennehmen. Man spürt vielleicht dann, dass man nicht alleine ist!
Liebe Grüsse Gabi
Irene Schärer is@iscon.ch 04 Feb 2008 09:03
Liebe Frau Hadorn der Verein Aurora (siehe unter Links) veranstaltet solche Treffen und auch Ferien für Betroffene. Einziger Unterschied, es handelt sich hier nicht ausschliesslich um Menschen, die sich das Leben genommen haben. Ich habe meinen Mann durch Suizid verloren, hatte zwei Kinder im Altern von 4 und 5 Jahren. Die Hilfe von Aurora habe ich allerdings nur in den ersten paar Wochen nach diesem Ereigniss in Anspruch genommen. Die Telefongespräche mit Mitgliedern von Aurora haben mir aber sehr geholfen. Liebe Grüsse Irene Schärer
catherine hadorn catherine@hadorn.ch 13 Jan 2008 11:34
botz 1000ig, ein forum smile.gif  erstmals gratulation zur neuen webseite!
ein paar unter euch kennen mich evt. schon von meiner alten Homepage, die nicht mehr aktiv ist... was nicht heisst, das ich nicht mehr ativ bin biggrin.gif 
und schon komm ich mit einem vorschlag ins neue jahr getrudelt... meine tochter brachte mich vor einigen tagen auf eine dringende ideeenverwirklichung: unsere kinder... ihr alle kennt sicher auch das nebelmeer: ein verein der für kinder ist, deren elternteil sich das leben nahm... jedoch ist dieser verein ab 12 jahren... was ist mit den anderen kindern? wie zb. meine tochter leonie? sie ist 4jährig und realisiert sehr wohl das sie kein papi hat. vor einigen tagen fragte sie mich: "mami, bi ig z einzige chind ohni papi?" und ich antwortete mit nein - erklärte ihr wie so oft, wieso und warum - so gut es mir möglich ist. "ja aber mami, wo si de die andere chind ohni papi oder mami?" und ich versprach ihr, solche chinder zu finden wink.gif 
nun meine idee: 1 - 2 mal jährlich ein gemütliches treffen für elternteile mit halbweisenkinder... dies stärkt somit jedes einzelne kind und merkt, das es nicht alleine ist mit diesem schicksal.
ich fänd es sehr schön, wenn sich somit mütter oder väter bei mir melden würden, um das wir dieses treffen mal organisieren könnten.
catherine@hadorn.ch

liebs grüessli an alle und vorallem ein wunderschönes neues jahr 2008
catherine und leonie
Sibylle Peter sibylle-peter@bluewin.ch 10 Jan 2008 15:36
Salü Raffaele

Eigentlich wollte ich mich mal per Telefon bei dir melden, aber bislang fehlte mir die Kraft.

Heute würden wir Paul's 60sten Geburtstag feiern, wären vielleicht in Zermatt wie vor 10 Jahren.
Die Tage an denen man auf Jahre zurück weiss, was man gemacht und erlebt hat sind immer besonders hart.
Wie geht es dir? Im Frühling sind es zwei Jahre, seit sich Silvia umgebracht hat. Ich weiss noch so gut, wie Paul die Todesanzeige gelesen hat und mich fragte, wie meine Einstellung zum Freitod sei.
Damals war es für mich sehr einfach zu sagen, dass man das akzeptieren muss.
Hätte und wäre... wie oft habe ich diese zwei Wörter gedacht...

Ich werde mich persönlich bei dir melden
Sibylle





Ich hoffe bis bald
Sibylle

Silvia silviaskerlak@gmx.ch 30 Nov 2007 19:32
Herzlich Willkommen auf unserer neuen Website!
Dieses Forum ist für euch! Nützt die Möglichkeit und lernt andere Betroffene kennen.
Liebe Grüsse
Silvia