"Warten können ist eine grosse Kunst. Nichts erwarten eine noch grössere."Ingrid Bergman |
Doppelpunkt Forum DRS1: Suizid in der Schweiz: Reine Privatsache? |
| Posted by Jacques Reiner (jreiner) on 26 Jun 2008 |
Die Suizidrate ist 2007 um 20 Prozent gestiegen. Gegen 1'800 Menschen setzten demnach ihrem Leben ein Ende. Aber warum nehmen sich in der Schweiz so viele Menschen das Leben?
«Wer gehen will, soll gehen. Man kann niemanden halten.» ist die bei uns vorherrschende Meinung. Eine effektive Suizidprävention in Ländern wie z.B. Australien, Finnland oder Schweden zeigt aber, dass die Suizidrate sinkt, wenn auch Suizid - wie Sucht oder Aids - zum Präventionsthema wird.
Was tut die Schweiz, um die hohe Suizidrate zu senken? Wird die Suizidprävention vernachlässigt? Eine Diskussion mit Fachleuten und Betroffenen.
Gäste:
Pascale Bruderer, Nationalrätin, Präsidentin Pro Mente Sana
Urs Hepp, Stv. Chefarzt, Externer Psychiatrischer Dienst, Aargau
Marianne Reiner, Refugium, Verein für Hinterbliebene nach Suizid
Barbara Weil, Fachstelle Ipsilon, Initiative zur Prävention von Suizid in der Schweiz und Vorstand Refugium, Ursula Ulrich, Vizedirektorin Bundesamt für Gesundheit
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Last changed: 26 Jun 2008 at 18:02
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